Es piept wohl!

02. Januar 2018

In vielen Bundesländern sind Rauchmelder bereits Pflicht. In Bayern gilt diese mit Jahresbeginn und weitere Bundesländer werden folgen. Ein paar kurze Informationen rund um den Kauf und die Installation finden sich hier:

Sicherheitsstandards

Auch wenn manch einer noch über Sinn und Unsinn von Rauchmeldern diskutieren mag. Eins ist sicher: Rauchmelder retten Leben! 

Die in Deutschland angebotenen Modelle müssen allesamt entsprechend DIN EN 14604:2005 zertifiziert sein. Diese Zertifizierung beinhaltet jedoch lediglich eine Erklärung des Herstellers, dass er sich an die EU-Bestimmung hält. Eine Überprüfung der jeweiligen Geräte ist hier jedoch nicht eingeschlossen. Wer ganz sicher gehen möchte, sollte sich daher zusätzlich auf das Q-Zeichen des Forums für Brandrauchprävention und das VdS-Prüfzeichen verlassen.

Rauchmelder mit WLAN-Funktion bieten darüber hinaus den Vorteil der Vernetzung. Sie können so im Fall der Fälle frühzeitig warnen – bevor mögliche Fluchtwege nicht mehr passierbar sind. Die „smarten Rauchmelder“ bieten zudem die Möglichkeit den Akkustand jederzeit rasch zu überprüfen.

Montage und Wartung

Die Anzahl der benötigten Rauchmelder variiert deutlich. Die jeweiligen Bundesländer und die eigene Wohnsituation erfordern unterschiedliche Maßnahmen. Grundsätzlich gilt, dass zumindest das Schlafzimmer, die Kinderzimmer und der Hausflur Flur mit Rauchmeldern ausgestattet sind.

Dabei sollten die Geräte möglichst in der Mitte des Raumes installiert werden. In Küche und Bad sollte zudem darauf geachtet werden, diese nicht direkt dort zu platzieren wo viel Wasserdampf entsteht. Bei größeren L-förmigen Räumen empfiehlt es sich, zwei Geräte zu installieren. Die Geräte sollten regelmäßig überprüft werden. In der Regel reicht ein kurzer Blick, denn die meisten Geräte besitzen Kontrollleuchten, die in kurzen Abständen aufblinken.

Auch wenn es für Deutschland noch keine langfristigen Erhebungen über den Vorteil von Rauchmeldern gibt, so zeigen die Erhebungen anderer Staaten durchweg positive Ergebnisse. So ist in England die Zahl der Rauchgastoten seit Einführung der Feuermelderpflicht um 40 Prozent zurückgegangen und in Schweden sogar um 50 Prozent. Ein Trend, der sich auch in Deutschland abzeichnet.

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