Bericht zur Wasserqualität veröffentlicht

24. April 2012

In deutschen Gewässern kann in der Regel bedenkenlos gebadet werden. Dies geht aus dem Jahresbericht der Europäischen Umweltagentur hervor, der sich mit der Qualität der Gewässer in den Mitgliedsstaaten beschäftigt. Demnach entsprechen hierzulande 99,5 Prozent der Küstenstrände sowie 97,2 Prozent der Seen und Flüsse den gültigen Hygienevorschriften. Trotz der hohen Werte hat sich die Gewässerqualität aber insgesamt verschlechtert, insbesondere bei Flüssen und Seen, von denen 2009 noch 98,4 Prozent unbeanstandet blieben. 2010 mussten hingegen 27 Gewässer vorübergehend für den Badeverkehr geschlossen werden. Ein ähnliches Bild ergibt sich auch für den Rest der EU Staaten. Mit 92,1 Prozent der Strände und 90,2 Prozent der Flüsse und Seen ohne Beanstandung fällt auch hier der Gesamteindruck positiv aus. Jedoch hat sich auch hier die Qualität einzelner Gewässer eher verschlechtert. Im Gegensatz zum Vorjahr sank die Zahl der Badestrände mit Bestnote um knapp 10 Prozent. Problematisch ist zudem die Entwicklung der Wasserqualität bei Flüssen. Nur etwa ein Viertel erreichte hier die Bestnote.

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