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Die P1 Pro von POIVES im Test 2026

Wirksam gegen Plaque & Co.
Mit einer voll anpassbaren
Schallzahnbürste!

30. Januar 2026

Für die Gesundheit des Mundraums sollte man seine Zähne regelmäßig putzen – idealerweise morgens und abends. Derweil ist die Reinigungsleistung einer elektrischen Zahnbürste sehr viel höher als die einer klassisch-konventionellen Handzahnbürste: Gerade dann, wenn die persönliche Technik des Zähneputzens eher durchwachsen ist, verschwinden mit einer elektrischen Zahnbürste Plaque & Co. sehr viel wirksamer. Dies ist auch der Grund, aus dem immer mehr Verbraucherinnen & Verbraucher zu einer elektrischen Zahnbürste wechseln. Wenn man einen solchen Wechsel verwirklichen und ein passendes Modell erwerben will, muss man sich aber vorher ein paar Gedanken machen: Wesentlich ist vor allem, von welchem Typus die Zahnbürste sein soll – so sind vor allem Modelle aus der Gruppe der Schallzahnbürsten und Modelle aus der Gruppe der Ultraschallzahnbürsten erhältlich. Auch wenn die Namen einander ähneln, nehmen sie die Zahnreinigung doch in vollkommen verschiedenen Weisen vor: Mit einer Schallzahnbürste stellt sich der Gebrauch ähnlich leichtgängig dar wie mit einer Handzahnbürste, sodass man schon ein paar Minuten nach dem Auspacken in den Genuss einer sehr viel eindrucksvolleren Reinigungsleistung kommen kann, ohne dass man vorher bspw. eine vollkommen neue Technik erlernen muss. Gerade dies ist der Charme moderner Schallzahnbürsten: Sie erlauben im Grunde allen Verbraucherinnen & Verbrauchern von vornherein eine schnelle, simple und vor allem auch schonende Zahnreinigung. Genau diesen Vorteil will auch die Schallzahnbürste erschließen, die wir uns dieses Mal näher ansahen: Wir sprechen von der P1 Pro von POIVES, die nicht nur mit einer rundum modernen Technik, sondern auch preislich verlocken will (≈ 89,00 €).

Während das Modell von außen her vielen anderen Schallzahnbürsten sehr ähnlich ist, soll es doch vor allem durch seine Technik brillieren: So soll man das Gebrauchserlebnis an die Ansprüche vollkommen verschiedener Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen können – außer dem Modus kann man auch verändern, wie stark oder schwach das Modell jeweils vibrieren soll. Auch soll sich das Modell nach dem Ausschalten an den Modus und die Modusparameter erinnern, sodass man alles Wesentliche nur ein einzelnes Mal einstellen muss. Schließlich soll sich das Modell dank seiner schlanken Maße problemlos in die Hand einpassen, einen sicheren Grip vermitteln und auch so wirksam Wasser abweisen, dass man es bspw. auch während des Duschens verwenden kann. Gleichermaßen Eindruck machen sollen die hier vorhandenen Bürsten: Sie soll man auch an schwer erreichbare Stellen des Mundraums heran manövrieren und dank der konkaven Kontur nicht bloß die Zähne, sondern auch einen Teil der Zahnzwischenräume säubern können. Endlich soll ein spezieller Sensor erkennen können, wenn der Druck während des Gebrauchs zu hoch wird: Dann sollen Verbraucherinnen & Verbraucher einen Hinweis erhalten, sodass sie den Druck vermindern und so Schäden am Gewebe vermeiden können. Wie sich die P1 Pro in der Praxis verwenden lässt, wie ausdauernd der Akku ist und wie wirksam man mit ihr Ablagerungen von den Zähnen verschwinden lassen kann, lesen Sie im Weiteren!

Wesentliches

Für wen?
Für alle Verbraucherinnen & Verbraucher, die nach einer modernen, leistungsmäßig eindrucksvollen Schallzahnbürste suchen, die auch noch preislich sehr ansprechend ist.

Was ist hervorzuheben?
Der in dem Modell vorhandene Akkumulator ist solchermaßen ausdauernd, dass man ihn nur alle paar Monate laden muss. Gerade aus diesem Grund lässt sie sich bspw. auch dann wunderbar verwenden, wenn man eine Weile verreisen will.

Was ist interessant?
Anders als viele andere Modellen, die wir uns im Vorjahr schon vornahmen, kann die P1 Pro einen enormen Spielraum bei der Wahl des Modus und des Modusparameters der Vibration erschließen: Dadurch kann man das Verhalten des Modells voll an die Ansprüche verschiedener Verbraucherinnen & Verbraucher anpassen.

POIVES P1 Pro – Technik im Detail

Auch wenn die POIVES P1 Pro eine Schallzahnbürste ist, sollte man nicht annehmen, dass sie die Zahnreinigung durch Schallwellen verwirklichen würde. Vielmehr vibrieren die Borsten A der Zahnbürste mit einer sehr hohen Frequenz von bis zu ≈ 70.000 Schwingungen pro Minute – das ist sehr viel mehr als bei einem Großteil der anderen Modelle, die wir uns noch im Vorjahr ansahen. Durch diese enorme Vibration verschwinden bspw. auch die vom Essen verbliebenen Spuren am Zahn wirksamer als mit einer Handzahnbürste. Am Handteil der Schallzahnbürste ist eine Taste B zu sehen. Dank dieser Taste lässt sich das Modell an- und ausschalten, der Modus und das Maß der Vibration einstellen. Spezielle LEDs C im vorderen Teil des Modells veranschaulichen Modus und Modusparameter. Durch den Modus kann man vorsehen, wie das Modell im Weiteren arbeiten soll: So lässt sich bspw. einstellen, ob man die Zähne nur wirksam säubern will (DAILY), ob man auch Spuren von Espresso & Co. abpolieren will (POLISH) oder ob man die Zähne und das volle Gewebe des Zahnhalteapparats während des Gebrauchs vielmehr in besonderem Maße schonen will (SOFT). Das Modell lässt nach ≈ 30 s erkennen, dass man sich nunmehr wieder einem anderen Quadranten des Mundraums widmen sollte. Nach ≈ 2 min schaltet sich der im Modell vorhandene Motor von allein ab. Der obere Teil der Schallzahnbürste, der mit den Borsten versehen ist, lässt sich leichtgängig auswechseln: Dies ist schon aus dem Grunde wesentlich, dass die hier vorhandenen Materialien allmählich verschleißen, sodass man sie alle ≈ 3 Monate auswechseln sollte. Bürsten lassen sich im Sechserpack im Onlineshop von POIVES ordern (jeweils ≈ 18,00–20,00 €). Schließlich muss man das Modell, wenn dessen Akkumulator leer ist, wieder laden. Dies lässt sich über die im Zubehörbündel vorhandene Ladestation D spielend verwirklichen – man muss das Modell bloß in ihr abstellen. Schön ist, dass alles Weitere wie bspw. auch das passende Ladekabel und das Ladenetzteil E von Werk aus dabei ist – das ist mittlerweile leider keine Selbstverständlichkeit mehr.

Der Test im Überblick

Mit ihrem vollkommen schwarzen, mehrheitlich matten Stil ist die P1 Pro sehr modern, ohne sich äußerlich aber in erheblichem Maße von anderen Modellen abzuheben. Dank ihrer Größe und ihres Gewichts kann man die P1 Pro sehr sicher packen. Einer der Gründe ist sicherlich das äußere Material, das der Hand während des Gebrauchs einen soliden Grip erschließen kann. Die Materialien sind stabil und von Werk aus sauber verbunden, sodass Wasser nur sehr schwer ins Modell hineinrinnen kann (Schutzklasse IPX7). Das Zubehörbündel schließt vor allem eine Ladestation, ein Ladekabel und ein Ladenetzteil ein; dies ist sehr viel dankbarer als bei vielen anderen Modellen, die es bspw. bloß bei einer Ladestation bewenden lassen. Außerdem ist ein Doppelpack von Bürsten vorhanden, sodass man den Erwerb neuer Bürsten erst in ≈ 6 Monaten planen muss.

Der P1 Pro wurde bloß ein einzelnes Bedienelement verliehen, weshalb der volle Bedienungsvorgang sehr leichtgängig ist. Bei ihm handelt es sich um eine verlässlich ansprechende Taste mit klassisch-konventioneller Mechanik. Sie ist auch während des Gebrauchs mühelos erreichbar. Nach dem Anschalten muss man den passenden Modus innerhalb von ≈ 2 s wählen. Derer sind dreierlei verschiedene vorhanden, mit denen sich diverse Zwecke über die normale Zahnreinigung hinaus erreichen lassen. Gleichermaßen einstellbar ist, wie stark oder schwach das Modell während des Gebrauchs vibrieren soll. Den Modus und den Modus­parameter der Vibrationsintensität veranschaulichen verschiedene Graphiken im vorderen Teil des Modells. Sie sind verständlich, lassen aber an Größe vermissen. Den aktuellen Stand des Akkumulators stellt die P1 Pro leider nirgends präzise dar. Schön wiederum ist, dass das Modell anhand eines speziellen Sensors erkennen kann, wenn der Zahnreinigung mit zu viel Druck nachgegangen wird – die P1 Pro erteilt dann nicht bloß einen passenden Hinweis, sondern vermindert vielmehr auch die Vibrationsintensität. Schließlich erinnert sie während des Gebrauchs immer per Vibration daran, sich einem anderen Mundbereich zuzuwenden; nach ≈ 2 min schaltet sie sich von allein aus.

Die Dokumentation der P1 Pro ist von einem rundum verständlichen Stil und auch mit vielen wertvollen Graphiken versehen, die wesentliche Teile des Gebrauchs veranschaulichen. Auch sind diverse Hinweise rund um den Gebrauch des Modells im Mundraum vorhanden. Was sich allein monieren ließe, ist die sehr bescheidene Größe der Dokumentation und daher bspw. auch der in ihr enthaltenen Texte.

Großes Lob müssen wir über die Ausdauer des Modells aussprechen: Diese kann zwar in erheblichem Maße variieren, je nach Modus und Modusparameter – doch lässt sich die P1 Pro regelmäßig viele Wochen bis Monate verwenden, ehe man sie wieder vollladen muss. Gerade auch aus diesem Grund ist es so verwunderlich, dass sich das Modell mehr oder minder schnell wieder vollladen lässt (in ≈ 6 : 39 h). Auch der Schallausstoß der P1 Pro ist wirklich passabel: Man kann sie auch aus ≈ 1 m noch wahrnehmen, doch sollte dies niemanden wirklich stören.

Dank des schlanken Bürstenstiels lassen sich alle Zähne problemlos erreichen, auch aus verschiedenen Winkeln. Gerade dann, wenn man das Modell in erheblicherem Maße vibrieren lässt, verschwinden Plaque & Co. außerordentlich wirksam. Dank der konkaven Kontur kann die Bürste auch in einen Teil der Zahnzwischenräume hineinreichen und hier bspw. verbliebene Essensspuren herausholen; doch muss man hier noch immer Zahnseide o. Ä. verwenden, wenn wirklich alles rundherum sauber werden soll. Gerade bei erheblicher Vibration hinterließ die Reinigungsleistung der P1 Pro also viel Eindruck. Wer aber sensibleres Gewebe im Mundraum hat, wird solchermaßen starke Vibrationen wahrscheinlich vermeiden wollen. Dank des speziellen Modus SOFT haben aber bspw. auch unsere sensibleren Testerinnen & Tester ihre Zähne problemlos säubern können, ohne dass sich am Ende Gewebsirritationen verzeichnen ließen. So kam es bspw. bei ihnen nie zu einem Blutungsvorgang.

Die P1 Pro von POIVES kann sich also nicht nur durch rundherum ansprechendes Material, eine wirklich moderne, viel Spielraum erschließende Technik und ein intuitives Gebrauchserlebnis, sondern auch durch die Power ihres Motors hervorheben. Das ist erstaunlich, weil das Modell mit einem Preis von ≈ 89,00 € alles andere als hochpreisig ist. Wirklich erhebliche Schwächen ließen sich während des Gebrauchs nicht erkennen; monieren ließe sich bloß, dass der aktuelle Stand des Akkumulators nirgends präzise erkennbar ist. Alles in allem verleihen wir der POIVES P1 Pro das Testurteil „sehr gut“ (94,0 %).

Bewertungssiegel

Die wesentlichen Merkmale

  • Maße des Modells (∅max × Hmax): ≈ 2,7 × 25,3 cm
  • Gewicht des Modells (mmax): ≈ 128 g
  • Modusspanne: SOFT; DAILY; POLISH
  • Vibrationsspanne: LOW, MEDIUM, HIGH

Pro

  • 111-tägige Geld­-zurück-Garantie
  • 4-jährige Garantie (nach Registrierung)
  • ausdauernder Akkumulator (≈ 174–442 min, abhängig von Modus & Co.)
  • großartige Zahnreinigungsleistung
  • rundherum solide Qualität von Materialien & Materialverbund
  • solides Zubehörbündel
  • viel Spielraum beim Anpassen von Modus und Vibration als wesentlichem Modusparameter
  • wechselbarer Akkumulator (nur durch den Service des Herstellers)

Contra

  • lässt den aktuellen Stand des Akkumulators nirgends präzise erkennen (nach dem Abstellen in der Ladestation wird der aktuelle Stand aber im Groben – von 0 bis 33 %, von 34 bis 66 % und von 67 bis 100 % – ersichtlich)

Größe, Gewicht & Co.

Die P1 Pro ist nach Größe (≈ 2,7 × 25,3 cm, ⌀max × Hmax d. Modells) und Gewicht (≈ 128 g) vielen anderen Modellen dieses Typs sehr ähnlich. Man kann sie vollkommen problemlos in die Hand schließen und muss sich auch keine Gedanken darüber machen, dass die Arme während des ≈ 2 min dauernden Gebrauchs ermüden würden. Auch lässt sie sich ohne Weiteres außer Haus mitnehmen, weil sich ihr Gewicht im Gepäck wirklich nicht bemerkbar machen sollte.

Auch wenn das äußere Material der P1 Pro vollkommen eben ist, kann es durch seine spezielle Textur doch einen erstaunlich sicheren Grip erschließen: Daher ist es auch verzeihlich, dass keine speziellen Mulden o. Ä. vorhanden sind, die sich noch sehr viel eher in die Hand einpassen würden. Der Modellkörper ist vielmehr vollkommen zylindrisch: Dadurch dass er mit ≈ 2,7 cm außerordentlich schlank ist, können ihn wirklich alle Verbraucherinnen & Verbraucher mit ihren Händen umschließen. Auch wenn mal ein paar Milliliter Wasser an den Händen sein sollten, ist der Grip noch rundherum sicher. Weil der Modellkörper an allen wesentlichen Stellen rund bzw. rundlich ist, schneiden sich auch keine der äußeren Materiallinien während des Gebrauchs ins Gewebe der Hand.

Ohnehin ist die Qualität der Materialien und auch des Materialverbunds sehr ansehnlich: So sind bspw. nur im vorderen Teil, rund ums vordere Panel, Verbundlinien erkennbar, die aber eine mikroskopische Größe vorweisen. Das Gehäuse ist an beinahe allen Stellen verschlossen, sodass auch Wasser schwerlich in die P1 Pro hinein rinnen kann; daher ist bspw. der Gebrauch während des Duschens, den wir von unseren Testerinnen & Testern reichlich ausprobieren ließen, sicher machbar. Ausdruck der Qualität des Modells ist bspw. auch, dass sich durch mehrmals simuliertes Fallenlassen aus ≈ 0,25 m keinerlei erhebliche Schäden an den Materialien der P1 Pro verursachen ließen.

Das Zubehörbündel schließt alle Basics wie bspw. eine Ladestation, ein Ladenetzteil und ein Ladekabel ein. Die Station stellt einen vollkommen schwarzen Zylinder von minimaler Größe (≈ 6,3 × 2,9 cm, ⌀max × Hmax d. Station) dar, sodass man sie wirklich überall positionieren kann. Stellt man die P1 Pro in dieser Station ab, steht sie in ausreichendem Maße stabil; ein Stoß durch den oberen Teil des Modellkörpers kann diesen aber doch kippen lassen. Bei der Wahl des passenden Abstellplatzes hat man mehr als ausreichenden Spielraum, da das Kabel, über welches man sie mit dem Stromnetzwerk des Hauses verbindet, von passabler Größe ist (≈ 0,8 m).

Was wir aber vermissen, ist ein spezielles Etui, in dem sich das Modell bspw. während des Verreisens sicher verwahren ließe. Auch wenn nach jetzigem Stand noch kein solches erhältlich ist, will POIVES ein passendes Etui in Bälde in seinem Onlineshop anbieten.

Auch ist ein Doppelpack an Bürsten von POIVES enthalten: Sie sind von mittlerer Härte, sollten sich also im Grunde von allen Verbraucherinnen & Verbrauchern problemlos verwenden lassen. So kann man die P1 Pro ≈ 6 Monate nach dem Erwerb nutzen, ohne dass man sich Gedanken um den Erwerb neuer Bürsten machen muss, denn: Deren Borsten verschleißen normalerweise in einem sehr maßvollen Tempo, sodass man die Bürsten nur alle ≈ 3 Monate auswechseln muss. Was wir außerdem sehr positiv hervorheben müssen: Die im Onlineshop von POIVES erhältlichen Bürsten sind jeweils in ausgesprochen preiswerten Sechserpacks erhältlich (18,00–20,00 €, abhängig von der Härte der Borsten).

Die Bedienung

Dass der P1 Pro von Werk aus bloß ein einzelnes Bedienelement verliehen wurde, ist beileibe nichts Besonderes: Dieses stellt eine Taste mit klassisch-konventioneller Mechanik dar, die man spürbar drücken muss, wenn man Modus & Co. verändern will. Die Mechanik ist von solider Qualität, sodass schon der Tastendruck als solcher sicher spürbar ist. Die Taste ist im oberen Teil des Modellkörpers installiert worden, sodass man sie während des Gebrauchs mit dem Daumen problemlos erreichen kann – gleichgültig übrigens mit welcher Hand. Da die Taste um ≈ 1 mm in einer Mulde versunken ist, lässt sie sich auch mit der Hand erspüren, ohne dass man näher hinschauen muss.

Mit dieser Taste kann man die P1 Pro vor allem anschalten, im Weiteren aber auch den Modus und das Vibrationsmaß als wesentlichen Modusparameter einstellen. Nach dem Anschalten muss man innerhalb von ≈ 2 s den passenden Modus wählen, was durch wiederholten Tastendruck ohne sonderlich viel Mühe machbar ist; am Ende, also nach dem Manövrieren durch die volle Modusspanne des Modells, schaltet sich die P1 Pro wieder aus. Die Modusspanne ist durchaus solide und sollte die Ansprüche eines Großteils aller Verbraucherinnen & Verbraucher abdecken: Für den regelmäßigen Gebrauch lässt sich der schon dem Namen nach sehr passende Modus DAILY verwenden. Will man die Zähne aber noch sehr viel intensiver säubern und evtl. auch Spuren von Espresso & Co. abreiben, sollte man vielmehr den Modus POLISH einstellen. Wer aber sensibler ist und bspw. regelmäßig Gewebsschäden um die Zähne herum erleidet, wird den Modus SOFT willkommen heißen: Hier ist der Gebrauch sehr viel schonender. Ein spezieller Modus, der bspw. andauernd das Vibrationsmaß verändern würde, um so das Gewebe zu massieren, ist nicht vorhanden – einen solchen aber werden wahrscheinlich nur manche Verbraucherinnen & Verbraucher vermissen. Schön ist wiederum, dass man nicht nur den Modus, sondern vielmehr auch die Vibrationsintensität in jedem Modus verstellen kann: Hier ist die P1 Pro vielen anderen Modellen voraus, weil man den Gebrauch so noch sehr viel weiter personalisieren kann als durch die Wahl des Modus allein.

Das vordere Panel des Modells stellt alles Wesentliche dar, was man während des Gebrauchs wissen muss, vor allem den aktuellen Modus und den Modusparameter des Vibrationsmaßes: Hier verwendet die P1 Pro jeweils ansprechende Graphiken, die im Grunde vollkommen verständlich sind, aber leider doch an Größe vermissen lassen (≈ 0,3 cm). Wunderbar ist, ist, dass die Graphiken prinzipiell aus allen Winkeln erkennbar sind und nur ein sehr praller, das Panel anvisierender Sonnenschein das Ablesen ein bisschen erschweren kann. Wir vermissen nur Eines: Einen präzisen Hinweis über den aktuellen Stand des Stromreservoirs, also des im Modell vorhandenen Akkumulators. Nur dann, wenn ein Großteil des Stroms verbraucht ist und man die P1 Pro noch ≈ 6–8 Male verwenden kann, erhält man einen Warnhinweis in Gestalt einer im vorderen Teil des Panels erscheinenden , mahnend-roten Graphik; auch lässt das Modell nach dem Anschalten dann drei Vibrationsstöße spüren, die daran erinnern sollen, dass man die P1 Pro sehr bald laden muss.Nach dem Abstellen des Modells in der Ladestation veranschaulicht der Screen den aktuellen Ladestand bloß im Groben – von 0 bis 33 %, von 34 bis 66 % und von 67 bis 100 %; auch wenn ein bisschen mehr Präzision schöner wäre, kann man so immerhin erkennen, ob der Akkumulator schon so erschöpft ist, dass man das Modell lieber eine Weile in der Ladestation belassen sollte.

Dem Modell wurde auch ein moderner Drucksensor verliehen, der erkennen kann, ob der Zahnreinigung mit zu viel Druck nachgegangen wird. Diese Technik erwies sich in sämtlichen Situationen als sehr verlässlich. Wird ein Übermaß an Druck erkannt, vermindert die P1 Pro das Vibrationsmaß von allein, sodass weder die Zähne noch vor allem das sie umschließende Gewebe Schäden erleiden. Parallel lässt sich ein sehr schwaches Piepen von dem Modell her vernehmen, das sich aber nur in minimalem Maße von dem Geräusch des Motors abheben kann. Gerade aus diesem Grunde ist es so dankbar, dass die P1 Pro schon von allein das Vibrationsmaß wahrnehmbar abschwächen kann, sodass man sich keine Gedanken um Schäden machen muss.

Nachdem ≈ 2 min vorüber sind, schaltet sich das Modell von allein aus, was aus dem Grunde verwundern muss, dass POIVES in der Dokumentation ausdrücklich herausstellt, dass mehr als ≈ 2 min des Gebrauchs durchaus die Gesundheit von Zähnen & Co. verbessern sollen (bspw. S. 8 des deutschsprachigen Teils der Dokumentation); will man die P1 Pro noch weiter verwenden, so kann man sie unmittelbar wieder anschalten, ohne dass dies Probleme verursachen würde. Schließlich leistet das Modell während des Gebrauchs wertvolle Assistenz: Alle ≈ 30 s lässt sich anhand einer Vibrationspause erkennen, dass man nun in einen anderen Quadranten des Mundraums wechseln sollte. Das verwirklichen andere Modelle in sehr ähnlicher Weise.

Die Bedienungsanleitung

Die Dokumentation der P1 Pro ist von einem sehr übersichtlichen Stil: Hier wird dem vollen Bedienungsvorgang nachgegangen (also der Bedienung, der Reinigung usw.). Sie veranschaulicht alles, was man über den Gebrauch des Modells wissen muss, anhand von vollkommen verständlichen Texten, in denen bspw. auch Tipps & Tricks rund ums Zähneputzen mit der P1 Pro erteilt werden. Schade ist nur, dass die Texte in erheblichem Maße an Größe vermissen lassen: Gerade ältere Verbraucherinnen & Verbraucher werden es evtl. schwer haben, die Texte als solche zu lesen. Die vielen Graphiken sind von einer sehr anschaulichen Qualität und verbessern das Verständnis nochmals – dass sie rundherum schwarz-weiß sind, nahmen unsere Testerinnen & Tester nie als Problem wahr. Schön ist vor allem, dass alle Teile der Dokumentation mit eingängigen Titeln versehen sind, sodass man unmittelbar weiß, wo man jeweils hinblättern muss.

Strom & Schall

Als sehr stark erwies sich die Ausdauer des in der P1 Pro vorhandenen Akkumulators: Mit einem prallvollen Stromreservoir lässt sich das Modell ≈ 87–221 Male (jeweils ≈ 2 min) verwenden, abhängig von dem Modus und dem Vibrationsmaß als Modusparameter. Das ist wirklich eindrucksvoll, werden viele Verbraucherinnen & Verbraucher die P1 Pro daher doch bloß einmal alle paar Monate laden müssen. Gerade deshalb lässt sich das Modell auch wunderbar während eines Trips, also außer Haus, verwenden. So kann man bspw. auch Station & Co. daheim lassen, weil ein voller Akkumulator auch mehrere Wochen regelmäßigen Gebrauchs problemlos abdecken kann.

Gerade weil das Modell so ausdauernd ist, wird es niemanden verwundern, dass das Laden eher langwierig ist: Nach ≈ 6 : 39 h war das Stromreservoir wieder voll, sodass man sich eine Weile in Geduld üben muss, ehe die P1 Pro wieder mit vollem Akkumulator verwendbar ist. Während des Ladens maßen wir einen Verbrauch von ≈ 3,7 W, in summa also einen solchen von ≈ 0,02 kWh (≈ 0,01 €) pro Ladezyklus.

Schließlich ist auch das Geräusch, das man während des Gebrauchs wahrnehmen kann, sehr maßvoll: Wir maßen im Modus SOFT Schallpeaks von ≈ 53,0–55,2 dB, im Modus DAILY solche von ≈ 52,0–54,6 dB und im Modus POLISH solche von ≈ 53,4–53,8 dB, jeweils aus ≈ 12,5 cm. Weil das Vibrationsmaß in erheblichem Maße in den Schallausstoß einspielen kann, haben wir hiervor immer Spannen veranschaulicht. Die Geräusche sind also vollkommen passabel: Viele andere Modelle ähnlichen Typs, die wir uns im Vorjahr ansahen, waren nochmals lauter. Was allein verwundern muss: Manchmal, so bspw. im Modus DAILY, wurde der max. Schallausstoß mit stärkerem Vibrationsmaß schwächer (54,6 dB versus 52,0 dB, s. S. 66).

Die Reinigungsleistung

Dank ihres sehr schlanken Stiels kann man die Bürste mühelos durch den vollen Mundraum manövrieren. Von unseren Testerinnen & Testern ließen sich alle Zähne aus verschiedenen Winkeln erreichen und säubern; so konnten bspw. auch die hinteren Flächen der Backenzähne in vollem Maße gereinigt werden. Auch wenn dem Bürstenrand kein spezielles Material verliehen wurde, welches das Gewebe rund um die Zähne in besonderem Maße schonen würde, ließen sich von unseren Testerinnen & Testern keinerlei Gewebsirritationen erkennen. Durch all dies ist das Zähneputzen mit der P1 Pro sehr leichtgängig: So ließen sich von unseren Testerinnen & Testern innerhalb von nur ein paar Putzbewegungen beinahe alle Plaquespuren von den Zähnen abnehmen, einerlei ob diese nun an den äußeren, inneren oder oberen Flächen der Zähne vorhanden waren. Anders stellte es sich bloß bei einem Großteil der Zahnzwischenräume dar: Auch wenn die Borsten in einen Teil der Zahnzwischenräume hineinreichen und bspw. ein paar der darin verbliebenen Essensspuren herauslösen können, ist ein anschließender Gebrauch von Zahnseide o. Ä. doch unerlässlich. Doch nicht bloß subjektiv ist die Reinigungsleistung sehr wirksam, sondern auch objektiv, wie wir anhand mehrmals wiederholter Tests am Zahnmodell erhoben haben. Unsere Testerinnen & Tester nahmen den Gebrauch schon im Modus DAILY als sehr wirksam wahr. Wirkliche Gewebsirritationen ließen sich auch in diesem Modus von niemandem verzeichnen. Wer aber sensibler ist, der sollte vielmehr den Modus SOFT einstellen: Dies kann auch vorab sinnvoll sein, bis das Gewebe die Vibrationen eher aushalten kann. Auch in diesem Modus ist die P1 Pro noch wirksam. Für Verbraucherinnen & Verbraucher wiederum, die viel schwarzen Tee u. Ä. zu sich nehmen, kann sich der Modus POLISH als wertvoll erweisen: So wurden die Zähne einzelner Testerinnen & Testern durch den mehrere Wochen andauernden Gebrauch des Modells in diesem Modus in der Tat ein bisschen heller. Dies ließ sich aber nicht bei allen Testerinnen & Testern in demselben Maße erreichen, je nach ursprünglichem Ton von deren Zähnen.

Der Stromverbrauch

Der Schallausstoß

Die Ausdauer

Der Wandhalter

Technische Daten

Hersteller
Modell
POIVES
P1 Pro
Größe, Gewicht & Co.
Größe des Modells
max  × Hmax)
2,7 × 25,3 cm
Gewicht des Modells
(mmax)
128 g
Größe der Station
max  × Hmax)
6,3 × 2,9 cm
Maße des Stromkabels
(Lmax)
0,8 m
Modi 3 (SOFT; DAILY; POLISH)
Vibrationsintensitäten 3 (LOW; MEDIUM; HIGH)
Zubehör Bedienungsanleitung; Bürstenköpfe
(2 ×, mittlere Härte); USB-C-Ladekabel; USB-C-Ladenetzteil; USB-C-Ladestation
Schallausstoß
Schalldruckpegel
(LP max aus d: 12,5 cm)
SOFT:
53,0 – 55,2 dB;
DAILY:
52,0 – 54,6 dB;
POLISH:
53,4 – 53,8 dB
Akkumulator
Art Lithium-Ionen
(3,7 V; 2.000 mAh)
Betriebszeit
(Tmax, lt. Hersteller)
SOFT:
110 d;
DAILY:
60 d;
POLISH:
Betriebszeit
(Tmax, ermittelt)
SOFT:
308 – 442 min;
DAILY:
174 – 248 min;
POLISH:
226 – 306 min
Ladezeit
(Tmax, lt. Hersteller)
Ladezeit
(Tmax, ermittelt)
6:39 h
Stromverbrauch
während des Ladens
(PØ bzw. Pmax, ermittelt)
3,6 bzw. 4,3 W

Bewertung

Hersteller
Modell
POIVES
P1 Pro
Zahnreinigung & -pflege 50 94,6
Zähne 70 96,0
Anpassbarkeit
(Modus, Vibrationen usw.)
15 90,0
Zahnhalteapparat 10 92,0
Zahnzwischenräume 5 94,0
Handhabung 25 90,8
Halt
(Größe, Gewicht usw.)
50 90,3
Tasten 25 92,0
Statushinweise
(Akkumulator, Modus usw.)
10 88,0
Dokumentation 7,5 96,0
Zubehör 7,5 89,0
Akkumulator 10 97,5
Ausdauer 75 98,0
Laden 25 92,2
Material- & Materialverarbeitungsqualität 10 97,0
Schallausstoß 5 86,0
Bonus 0,25
(Tastensperre)
Malus
UVP des Herstellers 89,00 €
Durchschnittlicher Marktpreis

Stand v. 16.01.2026

87,00 €
Preis-Leistungsindex 1,08
Gesamtbewertung 94,0 %
(„sehr gut“)

Bewertungssiegel

Wie haben wir geprüft?

Zahnreinigung & -pflege | 50 %
Wir haben die Wirksamkeit des Modells in puncto Zahnreinigung und -pflege einmal anhand von 10 Testerinnen und Testern und einmal anhand von Zahnmodellen, die wir vorab vollkommen einheitlich mit einer Plaque simulierenden Suspension aus Titandioxid (TiO2) und Ethanol (C2H5OH) versehen haben, erhoben. Wesentlich war vor allem, wie sich die Zähne mit dem Modell von außen, von innen und von oben erreichen ließen und in welchem Maße sich währenddessen Plaque von ihnen ablösen ließ. Wesentlich waren auch die Zahnzwischenräume. Wir kontrollierten außerdem, ob das Modell dem die Zähne einschließenden Gewebe des Mundraums während des Zähneputzens schaden kann. Schließlich erhoben wir, ob und in welchem Maße sich das Modell an die Ansprüche verschiedener Verbraucherinnen und Verbraucher anpassen lässt, bspw. durch ein verstellbares Vibrationsmaß.
Handhabung | 25 %
Wie leicht oder schwer sich das Modell wirklich verwenden lässt, wurde von uns auch erhoben: Wir ermittelten hier vor allem, wie man es im Mundraum hin und her manövrieren kann, um die Zähne, die Zahnzwischenräume und das die Zähne einschließende Gewebe planvoll und präzise aus allen Winkeln zu erreichen, und wie es sich mit dem durch das Material des Modells vermittelten Grip verhält. Wesentlich war außerdem, wie sich der Modus des Modells anpassen lässt, wie man also die hier zu verwendenden Tasten während des Zähneputzens erreichen kann und wie das Ansprechverhalten der Mechanik des Modells nach einem Tastendruck aussieht. Weiters wurde von uns erhoben, ob und wie das Modell bspw. seinen aktuellen Modus nach außen hin wahrnehmbar machen kann und wie sich dieser Status wahrnehmen lässt. Überdies sahen wir uns das von Werk aus vorhandene Zubehör an und verliehen ein dessen Wert in praxi abbildendes Urteil. Schließlich nahmen wir uns auch noch den deutschsprachigen Teil der Dokumentation des Herstellers vor und erhoben währenddessen, ob er wirklich alle wesentlichen Themen in einem verständlichen Modus abhandelt, einerlei ob durch schon aus sich heraus vollkommen verständliche Texte oder durch einen Verbund aus Texten und arrondierenden, das Textverständnis verbessernden Graphiken.
Akkumulator | 10 %
Wie es sich mit der Qualität des hier vorhandenen Akkumulators verhält, wurde von uns außerdem erhoben: Wir maßen vor allem, wie ausdauernd das Modell während des Zähneputzens in dem nach dem Willen des Herstellers zu verwendenden Modus ist, also wie viele Minuten das Stromreservoir den Motor des Modells mit Strom speisen kann. Weiters ermittelten wir auch, wie viele Minuten man das Modell an das Stromnetzwerk des Hauses anschließen muss, um den Akkumulator wieder in vollem Maße mit Strom zu versehen.
Material- & Materialverarbeitungsqualität | 10 %
Wir nahmen uns auch der Qualität des Materials und des Materialverbunds an und ermittelten, welche Materialien dem Modell verliehen wurden, wie wirksam die hier vorhandenen Materialien die Mechanik des Modells schirmen können, wenn dasselbe aus ≈ 0,5 m vor anspruchsvolles Material (Keramik, Melamin usw.) prallen sollte und wie all diese Materialien in den Werken des Herstellers verbunden worden sind. Wir ermittelten weiterhin, ob und in welchem Maße die verschiedenen Materialien in den vier Wochen, in denen wir uns das Modell vornahmen, wahrnehmbar verschlissen.
Schallausstoß | 5 %
Schließlich war auch noch der während des Zähneputzens in dem nach dem Willen des Herstellers zu verwendenden Modus wahrnehmbare Schallausstoß wesentlich: Wir maßen denselben aus einem Abstand von 125 Millimetern zu der Mitte des Modellkörpers.

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