Der PURE ONE S50 Pro von Tineco im Test 2026
AUTO-Modus, ZeroTangle & Co. –
Ein Akku-Staubsauger für die bequeme Fußbodenreinigung
12. Februar 2026
Akku-Staubsauger haben schon längst in vielen Haushalten hierzulande Einzug gehalten und verdrängen kabelbetriebene Modelle immer mehr. Die Gründe dafür sind vielfältig und liegen größtenteils auf der Hand: Weil Akku-Staubsauger im Betrieb kein störendes Kabel hinter sich her ziehen, kann man sie bequem und vollauf flexibel verwenden – und das nicht nur im Haus, sondern auch an vielen anderen Orten wie etwa im Auto. Früher stellten die begrenzten Akkulaufzeiten noch einen erheblichen Nachteil dar, der mittlerweile jedoch keine Rolle mehr spielt: Die meisten Modelle heutzutage besitzen nämlich so leistungsstarke Akkus, dass man sie lange Zeit am Stück verwenden und alle Reinigungsarbeiten in Ruhe durchführen kann; anschließend braucht es nur wenige Stunden, bis der Akku wieder vollgeladen und der Staubsauger erneut einsatzbereit ist. Obendrein verfügen moderne Modelle trotz ihrer handlichen Größe und ihres geringen Gewichts über ein kräftiges Gebläse und eine dementsprechend hohe Saugkraft; dadurch sind sie in der Lage, Verschmutzungen aller Art von Hartböden und Teppichen zu beseitigen. Nicht zuletzt bieten viele Akku-Staubsauger nützliche Besonderheiten und Spezialfunktionen, welche die Arbeit mit ihnen noch komfortabler und effizienter machen sollen. Das trifft auch auf das Modell zu, welches wir dieses Mal ausgiebig getestet haben: Den PURE ONE S50 Pro von Tineco.
Dieser Akku-Staubsauger ist erfreulich preiswert: Momentan ist er für einen durchschnittlichen Marktpreis von nur ≈ 254,00 € erhältlich. Das heißt jedoch nicht, dass sich dieses Modell nur auf das Wesentliche beschränkt: Im Gegenteil – es bietet tatsächlich so manche Besonderheit, die aufhorchen lässt. Zu nennen wäre hier bspw. der AUTO-Modus: Der Akku-Staubsauger analysiert fortwährend, wie stark der Untergrund unterhalb seiner Düse verschmutzt ist, und passt die Saugkraft dementsprechend an; dies verspricht eine optimierte Akkulaufzeit bei gleichzeitig bestmöglicher Reinigungsleistung. Gerade auch in Haushalten, in denen Hunde, Katzen oder andere Tiere leben, soll sich das Modell hochgradig wirksam verwenden lassen: Es besitzt nämlich nicht nur eine an die Tierhaarbeseitigung angepasste Mini-Turbodüse, sondern auch eine speziell konstruierte Walzenrolle in der Bodendüse, in der sich Tierhaare nicht verfangen können (ZeroTangle) – das behauptet jedenfalls der Hersteller. Nützlich sind weiterhin die LEDs an der Düse, die den Untergrund so effektiv ausleuchten, dass sich sämtliche Schmutzpartikel erkennen lassen; auch das Gelenk im Saugrohr, welches die Reinigung von Böden unterhalb von Möbeln erleichtern soll, fällt gleich ins Auge. Wie sehr sich all diese und weitere Besonderheiten des PURE ONE S50 Pro in der Praxis tatsächlich auswirken und was es sonst noch zu diesem Akku-Staubsauger zu wissen gibt, erfahren Sie in unserem Testbericht.
Wesentliches
Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die nach einem verhältnismäßig preisgünstigen Akku-Staubsauger suchen, der zahlreiche Besonderheiten bietet und dadurch eine in weiten Teilen komfortable und effiziente Fußbodenreinigung ermöglicht.
Was ist hervorzuheben?
Auch wenn der Staubbehälter bis an das zulässige Maximum gefüllt sein sollte, nimmt die Saugkraft des Modells nur geringfügig ab.
Was ist interessant?
Die LEDs an der Fußbodendüse erhellen den Bereich vor ihnen mit einem hellgrünem Licht; dadurch lassen sich auch kleinste Schmutzpartikel häufig überraschend gut erkennen und anschließend großflächig beseitigen.
Tineco PURE ONE S50 Pro
– Technik im Detail –

Der Akku (Umax d. Akkus & Qmax d. Akkus: ≈ 21,6 V & ≈ 4.000 mAh) A dieses Modells befindet sich am Handteil; er lässt sich ohne sonderlich viel Aufwand auswechseln. Mit einem vollen Akku können Flächen von üppiger Größe in einem Durchgang gereinigt werden, je nachdem, mit welcher Saugleistung vorgegangen wird. Das Modell ist nicht von einem Stromanschluss abhängig. Den hier gegebenen Staubbehälter (Vmax d. Behälters: ≈ 0,6 l) B kann man von oben aus leichtgängig erreichen. Dessen Volumen ist so gewaltig, dass man ihn wirklich nur gelegentlich ausleeren muss. Für viele Verbraucherinnen & Verbraucher ist auch das im Modell gegebene Filtersystem wertvoll: Die hier vorhandenen Membranen verhindern, dass die vom Fußboden eingesogenen Teilchen (also bspw. Milben, Pollen, Staub usw.) während der Fußbodenreinigung wieder ins Haus hinein gelangen können: das kann insbesondere bei einschlägigen Allergien essenziell sein. Bedienen lässt sich das Modell über das vorne gelegene Bedienpanel C, an dem mehrere Tasten sowie ein Bildschirm erkennbar sind. Während der Fußbodenreinigung stellt das Modell unter anderem dar, wie es um den gegenwärtigen Ladestand des Akkus bestellt ist. Das Ende des Handteils wird mit dem Saugrohr D verbunden; in diesem ist ein Gelenk vorhanden, welches die Reinigung von Fußböden unterhalb von Mobiliar massiv erleichtert. Will man sich allein mit dem Handteil ans Werk machen, so kann man das Rohr auch in vollem Maße abnehmen; dies ist bspw. bei der punktuellen Möbelreinigung sinnvoll. Für beinahe alle anderen Situationen aber wird man die Fußbodendüse E heranziehen: Deren Walzenrolle vollzieht während der Fußbodenreinigung eine pausenlose Drehbewegung. Dadurch kann sie bspw. auch Teilchen im Textil von Teppichen erreichen; außerdem soll sie so konstruiert sein, dass sich (Tier-)Haare nicht in ihr verheddern. Eine spezielle Fugenreinigungsdüse F ist überdies beigelegt; an ihr vorhanden ist ein Möbelpinsel G mit weichen Borsten. Eine auf die Tierhaarbeseitigung spezialisierte Mini-Turbodüse H rundet das Zubehörbündel ab. Die Ladestation I dieses Modells lässt sich an einer passenden Stelle des Fußbodens in der Nähe einer Wand platzieren; in ihr kann man auch das Zubehör des Modells verstauen.
Der Test im Überblick
Der PURE ONE S50 Pro verfügt über ähnliche Maße wie die meisten anderen Akku-Staubsauger; außerdem ist er so leicht, dass die Arbeit mit ihm kaum Kraft erfordert. Von seinem Zubehör ist insbesondere die Fußbodendüse hervorzuheben, die sich an die Größe der Schmutzpartikel anpassen lässt; obendrein leuchtet sie den Bereich vor sich großflächig aus, sodass man alle Verunreinigungen sofort erkennt. Ansonsten sind noch eine Fugenreinigungsdüse mit Möbelpinsel und eine Mini-Turbodüse beigelegt; das Modell lässt sich also an verschiedene Einsatzbereiche anpassen. Nach der Verwendung kann man den Akku-Staubsauger in seiner Ladestation platzieren, wo er ein wenig wackelig steht; auch sein Zubehör lässt sich hier verwahren. Mit Ausnahme etwas schärferer Kanten sowie vereinzelter Spaltmaße ist das Modell rundum hochwertig verarbeitet (➞ Größe, Gewicht & Co.).
Über zwei Tasten interagiert man mit dem Modell, wobei höchstens kleinere Unannehmlichkeiten auftauchen; bspw. lässt sich der MAX-Modus nicht intuitiv einstellen. Insgesamt stehen drei Modi zur Auswahl, von denen gerade AUTO für besonderen Komfort sorgt: Hier reguliert der Akku-Staubsauger seine Saugkraft nämlich selbstständig in Abhängigkeit vom Ausmaß der Verschmutzungen, was großartig funktioniert. Im Display wird nicht nur angezeigt, wie viel Schmutz gerade detektiert wird, sondern unter anderem auch der Name des aktiven Modus sowie der Stand des Akkus – Letzteres übrigens sehr präzise in Prozent. All dies lässt sich dank der hohen Qualität des Displays mühelos ablesen. Wenn man das Modell vor sich über den Fußboden schiebt, muss man sich nicht allzu sehr anstrengen; die Düse saugt sich selbst bei höchster Saugkraft kaum fest und lässt sich daher immer leicht bewegen. Überdies kann man sie gut steuern und auf engem Raum um Hindernisse herum manövrieren. An höher gelegene Bereiche gelangt man einfach heran, indem man das Handteil anhebt; währenddessen lassen sich Saugrohr und Fußbodendüse aber nicht in Parkposition abstellen. Bei der Reinigung von Fußböden unterhalb von Mobiliar tauchen ebenfalls keine Probleme auf; dies ist vor allem dem Gelenk im Saugrohr zu verdanken, wodurch man sich dabei nur wenig herabbeugen muss (➞ Die Bedienung).
Der Staubbehälter fällt so groß aus, dass man ihn nicht unbedingt nach jedem Reinigungsdurchgang leeren muss. Die Entleerung nimmt kaum Zeit in Anspruch, weil der Boden des Behälters auf einen Tastendruck hin aufklappt und sein Inhalt fast vollständig herausfällt. Um den leistungsstarken HEPA-Filter des Modells muss man sich nur selten kümmern; er lässt sich größtenteils auseinanderbauen und bequem sowie effektiv mit Wasser reinigen. Aufgrund der Konstruktion der Bodendüse wird sie von Verschmutzungen normalerweise nicht verstopft und ihre Walzenrolle nicht blockiert. Nur ganz vereinzelt verfangen sich lange Haare o. Ä. in der Walzenrolle, die man zu Reinigungszwecken schlicht ausbauen kann (➞ Reinigung & Wartung).
Die Bedienungsanleitung stellt eine vorzügliche Hilfe beim Umgang mit dem Modell dar: Sie ist sehr übersichtlich, sodass man sich ohne Weiteres zurechtfindet; neben den verständlichen Texten sorgen auch etliche Graphiken dafür, dass kaum Fragen offen bleiben (➞ Die Bedienungsanleitung).
Die Laufzeit des Akkus ist wirklich großartig: Gerade im ECO-Modus lässt sich das Modell sehr lange am Stück verwenden, sodass man auch größere Reinigungsarbeiten bequem ohne Unterbrechung durchführen kann. Dass es anschließend nicht allzu viel Zeit benötigt, bis der Akku wieder vollgeladen ist, ist ebenfalls zu begrüßen. Die Lautstärken des Modells bewegen sich in einem für Akku-Staubsauger typischen Bereich, sodass es nur für Personen, die sich im selben Raum befinden, mitunter eine Störung darstellt (➞ Strom & Schall).
Bei der Reinigung von Hartböden zeigt das Modell seine Stärken: Selbst bei niedrigster Saugkraft werden die Verschmutzungen mit nur einem Hub fast vollständig beseitigt. Hat man es hingegen mit Teppichen zu tun, überzeugt das Resultat nicht in dem gleichen hohen Maße; trotzdem lassen sich auch hier letztlich alle Schmutzteilchen aufsaugen. Bei alledem kann man Fußböden bis an Fußleisten und andere Hindernisse heran reinigen. Stark ist der Akku-Staubsauger allerdings auch bei der Reinigung von (Polster-)Mobiliar, wofür man kaum Zeit einplanen muss (➞ Die Reinigungsleistung).
Der PURE ONE S50 Pro von Tineco hinterlässt also in vielen Testdisziplinen Eindruck: Gerade bei Hartböden und Mobiliar ist seine Reinigungsleistung stark, wobei interessante Besonderheiten wie der AUTO-Modus für echten Komfort sorgen. Die in weiten Teilen bequeme Bedienung, die hohen Akkulaufzeiten sowie die hilfreiche Bedienungsanleitung stellen weitere Stärken dar. Auf große Schwächen sind wir in unserem Test nicht gestoßen, sondern nur auf kleinere Ärgernisse wie bspw. den unsicheren Stand des Modells in der Ladestation oder das Fehlen einer Parkposition. Weil diese Kleinigkeiten den sehr positiven Gesamteindruck kaum beeinträchtigen, erhält der PURE ONE S50 Pro im Test 92,1 % und verdient sich folglich die Note „sehr gut“.

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 114,1 × 26,0 × 28,8 cm
- Gewicht des Modells (mmax): ≈ 3,3 kg
- Volumen des Staubbehälters (Vmax): ≈ 600 ml
- Modusspektrum: 3 (AUTO; ECO; MAX)
- Ausdauer des Akkus (Tmax, ermittelt im Modus ECO mit Fußbodendüse über Hartboden): ≈ 67:35 min
Pro
- AUTO-Modus
- bequem zu verwenden
- hilfreiche Bedienungsanleitung
- ordentliche Arbeitszeit im ECO-Modus
- starke Reinigungsleistung auf Hartböden und bei (Polster-)Mobiliar
Contra
- keine Parkposition
- unsicherer Stand in der Ladestation
Größe, Gewicht & Co.
Der PURE ONE S50 Pro misst ≈ 114,1 × 26,0 × 28,8 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und unterscheidet sich in dieser Hinsicht folglich nicht wesentlich von anderen Akku-Staubsaugern auf dem Markt. Sein Gewicht fällt mit ≈ 3,3 kg so gering aus, dass man kaum Kraft aufwenden muss, um ihn vor sich her zu schieben. Die Länge des Saugrohrs und somit die Höhe des Griffs lassen sich, wie bei den meisten Akku-Staubsaugern, nicht anpassen. Das stellt glücklicherweise kein Problem dar, weil der Abstand zwischen Griff und Boden (≈ 114,1 cm) genau richtig ist, sodass Personen verschiedener Körpergrößen das Modell komfortabel führen können. Auch dann, wenn man mit dem Handteil allein arbeitet, muss man sich übrigens kaum anstrengen: Es wiegt nämlich nur ≈ 1,8 kg, weshalb man leicht mit ihm hantieren kann.

Die Fußbodendüse
Während der Fußbodenreinigung dürfte in den meisten Fällen die Fußbodendüse zur Anwendung kommen. Sie ist ≈ 26,0 cm breit und verfügt über eine rotierende Walzenrolle. Diese rotiert im Betrieb ununterbrochen, wobei ihre Borsten Verschmutzungen vom Untergrund und sogar aus dem Flor von Teppichen lösen: Folglich empfiehlt sich die Fußbodendüse für alle Bodenarten gleichermaßen; selbst Parkett kann man mit ihr absaugen, ohne dass es verkratzt würde. Eine Besonderheit stellt der Schieberegler an der Oberseite dar: Über ihn lässt sich die Düse an die Größe der betreffenden Schmutzpartikel anpassen; andernfalls würde es bspw. schnell dazu kommen, dass grobe Teilchen vor der Düse hergeschoben, aber nicht aufgesaugt werden.

Die LEDs
Die zweite Besonderheit der Fußbodendüse stellen die LEDs an ihrer Frontseite dar, welche den Untergrund bis in eine Entfernung von ≈ 1,0 m vor dem Modell großflächig ausleuchten. Hierbei ist auch die Farbe des Lichts von Bedeutung: Es ist grün, was in vielen Situationen dafür sorgt, dass man auch feinste Schmutzpartikel auf dem Boden problemlos erkennen und infolgedessen gezielt ansteuern kann; würden die LEDs stattdessen weiß leuchten, wie es bei den meisten anderen Akku-Staubsaugern der Fall ist, ließen sich ggf. nicht so viele Teilchen sichtbar machen. Außerdem strahlen die LEDs in einem Winkel von ≈ 120° und erfassen so einen großen Bereich gleichzeitig.

Die Fugenreinigungsdüse
An schwer erreichbare Stellen gelangt man oft mit der Fugenreinigungsdüse gut heran: Sie ist mit ≈ 1,5 cm nämlich so schmal, dass man sie zum Beispiel auch zwischen die Streben eines Heizkörpers schieben kann. Ihre Länge beträgt allerdings nur ≈ 26,2 cm, sodass die Reichweite der Düse nicht allzu hoch ausfällt.

Der Möbelpinsel
Die Fugenreinigungsdüse ist mit einem Möbelpinsel ausgestattet, der sich bei Bedarf mit nur einem Handgriff auf ihre Spitze schieben lässt. Dann verhindern die weichen Borsten des Pinsels, dass die Düse in Kontakt mit dem Untergrund kommt und diesen ggf. verkratzt. Aus diesem Grund kann man auch empfindliche Oberflächen wie Möbel aus Weichholz bedenkenlos mit der Fugenreinigungsdüse absaugen; Gleiches gilt bspw. in Bezug auf Computerperipherie (Tastaturen usw.).

Die Mini-Turbodüse
Auch eine Mini-Turbodüse ist im Lieferumfang enthalten. In ihrem Inneren befindet sich eine Walzenrolle, die ununterbrochen rotiert, um Verschmutzungen vom Untergrund zu lösen. Da die Mini-Turbodüse mit einer Breite von ≈ 14,2 cm deutlich schmaler ist als die Fußbodendüse, kann man sie besonders flexibel einsetzen, bspw. um hartnäckige Verschmutzungen wie Tierhaare von Sofapolstern zu entfernen.
Die meisten Teile des Zubehörs lassen sich ohne nennenswerten Kraftaufwand miteinander verknüpfen und wieder voneinander lösen. Nur wenn man eine Düse oder das Saugrohr vom Handteil entfernen will, muss man sich etwas mehr anstrengen, was jedoch kein großes Hindernis darstellt.

Die Ladestation
Bei der Ladestation handelt es sich um eine ≈ 17,2 × 29,8 × 30,7 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Station) messende Vorrichtung, in die man den Akku-Staubsauger hineinstellen kann, wenn er gerade nicht im Einsatz ist. Allzu stabil steht er dann allerdings nicht, weshalb der Hersteller empfiehlt, die Station direkt an einer Wand zu platzieren, damit man das Modell notfalls anlehnen kann. Damit der Akku geladen wird, solange sich der PURE ONE S50 Pro in der Station befindet, muss man diese zuvor an eine Steckdose anschließen; das ist über ein Kabel möglich, welches mit ≈ 1,4 m erfreulich lang ausfällt. Eine Besonderheit der Ladestation ist, dass man in ihr auch die Fugenreinigungdüse und die Mini-Turbodüse verwahren kann; somit hat man das Modell und sein Zubehör immer an einem Ort beisammen. Praktisch außerdem: Wenn man die Station nicht verwendet und platzsparend lagern möchte, lässt sich die nach oben aufragende Ladesäule einklappen; dann ist die Station nur noch ≈ 5,6 cm hoch.
Alles in allem ist das Modell so hochwertig verarbeitet, dass man bei der Verwendung nicht übermäßig vorsichtig sein muss: Selbst wenn der Akku-Staubsauger aus der Hand rutschen und zu Boden fallen sollte, nimmt er beim Aufprall normalerweise keinen Schaden. Alle Teile sind so solide gefertigt und fest miteinander verknüpft worden, dass sie alltäglichen Belastungen ohne Weiteres standhalten; daran ändern auch die gelegentlich zu verzeichnenden Spaltmaße nichts, die daher lediglich optische Makel darstellen. Als ebenso unbedenklich erweisen sich die manchmal etwas schärferen Kanten: An ihnen kann man sich keinesfalls verletzen.
Die Bedienung
Die Interaktion mit dem Akku-Staubsauger erfolgt über zwei Bedienelemente am Handteil. Da sie sich nur mit etwas Mühe von dem Daumen der Hand, die den Griff des Modells umschließt, erreichen lassen, betätigt man sie am einfachsten mit den Fingern der anderen Hand. Aufgrund ihrer Größe (≈ 1,2 × 2,0 cm, Lmax × Bmax d. Taste) sowie ihres tadellosen Druckpunkts fällt ihre Betätigung einfach. Die linke Taste dient dazu, den PURE ONE S50 Pro an- und auszuschalten, was dank des verständlichen und gut sichtbaren Symbols offensichtlich ist. Das Symbol auf der anderen Taste ist im Gegensatz dazu nicht so eindeutig: Über dieses Bedienelement stellt man den Modus ein.
Es sind insgesamt drei Modi vorhanden: ECO und MAX stellen dabei je eine Saugleistungsstufe dar, sodass sich die Saugkraft manuell an die Gegebenheiten anpassen lässt. Im AUTO-Modus geschieht das selbstständig: Das Modell ermittelt mithilfe des iLoop-Sensors fortwährend das Ausmaß der Verschmutzungen und passt seine Leistung dementsprechend an. Im Test hat das meist sehr gut funktioniert: Es brauchte in der Regel nur ≈ 1–2 s, bis der Akku-Staubsauger auf eine Veränderung des Verschmutzungsgrads passend reagierte. Der zuverlässige AUTO-Modus stellt eine echte Stärke dar und bedeutet einiges an Komfort. Kritisieren lässt sich jedoch der Start des Modus MAX: Während man durch Betätigung der entsprechenden Taste bequem zwischen den anderen beiden Modi hin und her wechselt, muss man das Bedienelement für ≈ 1,5 s gedrückt halten, um MAX einzustellen; das ist alles andere als intuitiv, zumal dieser Vorgang in der Bedienungsanleitung nicht erläutert wird. Davon abgesehen tauchen beim Umgang mit den Tasten allerdings keine Probleme auf.
Das Display fällt mit einer Größe von ≈ 3,2 × 3,5 cm (Lmax × Bmax d. Bildschirms) allemal groß genug aus. Es ist so am Handteil positioniert, dass man es im Betrieb jederzeit einsehen kann; sein Inhalt lässt sich bei jeglichen Lichtverhältnissen unmittelbar ablesen. Hier wird zunächst der Name des gerade eingestellten Modus dargestellt. Darüber befindet sich die Anzeige des Akkustands: Sie ist sehr präzise und verdeutlicht den Ladestand in Prozent, sodass sich gut abschätzen lässt, wie lange man noch arbeiten kann, bis der Energievorrat zur Neige geht. Auch wie stark der Bereich an der Düse verschmutzt ist, wird dargestellt: Das geschieht über einen blauen Balken, der entlang des Displayrands verläuft und der sich mehr und mehr rot färbt, je mehr Verschmutzungen detektiert werden; auch hierüber wird man also intuitiv verständlich informiert.
Zuletzt beinhaltet das Display noch Fehlermeldungen: Wenn die Bürstenrolle blockiert oder das Saugrohr verstopft sein sollte, leuchtet ganz oben ein entsprechendes Symbol auf; dieses ist so verständlich, dass man gleich weiß, wo das Problem liegt, und entsprechend reagieren kann.
Neben dem Display ist noch eine weitere Anzeige vorhanden: Unmittelbar am Akku befinden sich drei LEDs, die leuchten bzw. blinken, um den Akkuladestand näherungsweise zu veranschaulichen. Aufgrund der viel präziseren Angabe im Display, die im Betrieb und während des Aufladens sichtbar ist, wird man die LEDs kaum einmal benötigen.
Um den PURE ONE S50 Pro zu verwenden, braucht es nie viel Kraft: Selbst wenn man im Modus MAX Teppiche reinigt, muss man sich nur geringfügig anstrengen; die Düse saugt sich kaum am Untergrund fest. Außerdem ist sie sehr wendig und lässt sich daher präzise steuern: Wenn man eine Richtungsänderung vornehmen möchte, genügt eine kurze Drehung des Handgelenks; gerade auch verwinkelte Fußbodenareale mit vielen Hindernissen lassen sich daher problemlos erreichen und absaugen. An hoch gelegene Areale gelangt man einfach, indem man das Handteil – ggf. mit vorab befestigter Fugenreinigungsdüse – über den Kopf hebt; da es gut ausbalanciert ist und mit einem Gewicht von ≈ 1,8 kg leicht genug ausfällt, hat man damit keine echte Mühe. Leider lassen sich Fußbodendüse und Saugrohr währenddessen nicht in aufrechter Parkposition abstellen; da sie nicht in der Lage sind, frei zu stehen, muss man sie irgendwo anlehnen oder auf den Boden legen.
Bei der Reinigung von Fußböden unterhalb von Mobiliar erweist sich das Gelenk im Saugrohr als sehr nützlich: Es wird über einen Tastendruck gelöst, woraufhin sich die Fußbodendüse unter ein Möbelstück schieben lässt, ohne dass man sich dabei weit hinabbeugen muss. Unter dem Mobiliar muss sich Raum in Höhe von nur ≈ 13,0 cm befinden, damit die Düse hier Platz findet. Beachten sollte man aber, dass sich die Düse währenddessen nicht mehr so präzise und bequem lenken lässt.
Reinigung & Wartung
Die Entleerung des Staubbehälters fällt sehr einfach. Hierfür muss man ihn noch nicht einmal unbedingt vom Modell entnehmen: Es genügt, die oben am Handteil zu findende Taste zu betätigen, und der Boden des Behälters klappt auf. Sein Inhalt fällt dann größtenteils vollständig hinaus, wobei sich nur manchmal längere Haare o. Ä. so verfangen, dass man sie stattdessen von Hand beseitigen muss. Zuletzt schließt man den Behälter wieder, was ebenfalls keine Probleme bereitet. Alles in allem nimmt die Entleerung des Staubbehälters darum nur wenige Momente in Anspruch.
Der Staubbehälter verfügt über ein Volumen von ≈ 600 ml. Dadurch ist es nur gelegentlich nötig, ihn auszuleeren; normalerweise muss man die Arbeit mit dem Akku-Staubsauger also nicht unterbrechen, weil der Behälter voll ist. Eine gut sichtbare Markierung, die leider nur an einer Seite des Behälters angebracht ist, veranschaulicht den Maximalfüllstand, sodass man sofort erkennt, wann eine Entleerung fällig ist. Übrigens: Die Saugkraft nimmt kaum ab, wenn sich der Behälter füllt, sodass die Reinigungsleistung nicht merklich durch einen zunehmenden Füllstand beeinträchtigt wird.
Der PURE ONE S50 Pro ist mit einem HEPA-Filter (H13) ausgestattet, was insbesondere für Allergikerinnen & Allergiker von großem Vorteil sein kann: Dadurch werden nämlich kaum Feinpartikel vom Modell ausgestoßen, die andernfalls in die Raumluft gelangen und allergische Reaktionen hervorrufen könnten. Um ordnungsgemäß zu funktionieren, muss das Filtersystem regelmäßig gereinigt werden; laut Hersteller sollte dies etwa alle ≈ 6 Monate geschehen. Zu diesem Zweck lässt sich sein Gehäuse mit nur wenigen Handgriffen beinahe vollständig auseinanderbauen, sodass man überall herankommt. Sämtliche Komponenten dürfen mit Wasser gereinigt werden und lassen sich somit bequem säubern. Ehe man sie wieder einbaut, müssen sie allerdings vollständig trocknen; dies nimmt in Abhängigkeit von den Umgebungsbedingungen mitunter einen Tag oder etwas mehr in Anspruch, weshalb man das Modell im Anschluss an die Filterreinigung für einige Zeit nicht verwenden kann. Etwa alle ≈ 24 Monate sollte der Filter überdies ausgetauscht werden: Da leider kein Ersatz im Lieferumfang enthalten ist, muss man ihn zusätzlich erwerben, etwa bei Amazon (29,99 €).
Es ist nur sehr selten erforderlich, die Walzenrolle der Fußbodendüse zu reinigen: Im Test haben wir nämlich herausgefunden, dass sich lange (Tier-)Haare oder Flusen nur bisweilen an ihr festsetzen. Das liegt an dem in der Düse verbauten Kamm, der solche Verschmutzungen aus den Borsten der Walzenrolle löst, sodass auch sie aufgesaugt werden (ZeroTangle); dies stellt eine echte Komfortfunktion des Modells dar. Muss man die Walzenrolle doch einmal von Hand säubern, kann man sie zu diesem Zweck bequem ausbauen; um sie wieder einzusetzen, bedarf es allerdings ein wenig Geschicklichkeit. Auch in der Walzenrolle der Mini-Turbodüse verfängt sich kaum einmal etwas, weshalb es kein großes Problem darstellt, dass man sie nicht ausbauen kann.
Während unserer Tests haben sich auch größere Verschmutzungen nie so in der Fußbodendüse verfangen, dass die Bürstenrolle vollständig blockiert oder das Saugrohr verstopft wurde. Gerade in dieser Hinsicht ist das Modell also beinahe wartungsfrei, sodass man es ohne Unterbrechungen verwenden kann.
Die Bedienungsanleitung
Bei der Bedienungsanleitung handelt es sich um ein stabiles Heft, in dem man schnell umherblättern kann, um zur gewünschten Stelle zu gelangen; das Papier ist so stabil, dass es dabei in der Regel nicht zerreißt.
Auch inhaltlich ist die Bedienungsanleitung in vielerlei Hinsicht gelungen. Das beginnt damit, dass sie sehr übersichtlich gestaltet ist; deswegen bereitet es keine Mühe, die gesuchten Informationen zu finden. Die Texte lassen sich gut entziffern; sie sind verständlich formuliert und beinhalten alles, was man zum Umgang mit dem Modell wissen muss. Besonders hilfreich sind die zahlreichen Graphiken: Obwohl sie nur in Schwarzweiß gehalten sind und manchmal ein wenig klein ausfallen, lässt sich ihr Inhalt gleich erkennen; sie stellen somit eine hervorragende Ergänzung zu den Erläuterungen in Schriftform dar. Ebenfalls sehr nützlich ist die Tabelle, welche Lösungen für mögliche Probleme bereithält.
Strom & Schall
Am Modell befindet sich ein Lithium-Ionen-Akku mit einer Spannung von ≈ 21,6 V und einer Kapazität von ≈ 4.000 mAh. Seine Verriegelung lässt sich mit einem leichtgängigen Tastendruck lösen, wonach man ihn einfach vom Handteil entfernen kann. Bei einem Defekt lässt er sich folglich separat auswechseln, ohne dass man gleich einen vollständigen Akku-Staubsauger neu erwerben müsste. Ein Ersatzakku ist für 79,99 € bei Amazon erhältlich.
Gerade im ECO-Modus lässt sich mit einer vollen Akkuladung erfreulich lange arbeiten: Im Test hielt der Akku bei montierter Fußbodendüse ≈ 67:35 min; damit dürften sich auch in größeren Haushalten sämtliche Fußbodenflächen absaugen lassen, ohne dass man sich beeilen müsste. Verwendet man das Handteil ohne motorisierte Düse, liegt die Akkulaufzeit sogar bei stolzen ≈ 94:01 min. Auch auf höchster Leistungsstufe (MAX) ist das Modell im Vergleich zu anderen Akku-Staubsaugern sehr ausdauernd: Hier muss man den Akku erst nach ≈ 20:42 min (mit Fußbodendüse) bzw. ≈ 13:38 min (ohne Fußbodendüse) aufladen. Im AUTO-Modus wird die Saugkraft ja fortwährend an den Grad der Verschmutzung angepasst, weshalb die Laufzeit in der Praxis stark schwanken kann. Wenn das Modell in diesem Modus ununterbrochen mit niedrigster Kraft arbeitet, geht eine Akkuladung mit montierter Fußbodendüse nach ≈ 42:06 min zur Neige; mit dem Handteil allein sind es sogar ≈ 52:03 min.
Wenn der Akku vollständig leer ist, braucht es ≈ 227 min, um ihn wieder vollzuladen; daher muss man sich nicht übermäßig lange gedulden, bis man das Modell wieder mit voller Ausdauer verwenden kann. Während des Ladens liegt die elektrische Leistung bei durchschnittlich ≈ 27,7 W, wobei der Maximalwert mit ≈ 30,8 W nur etwas höher ausfällt; für einen volle Ladevorgang muss man also einen Gesamtverbrauch von ≈ 0,11 kWh (≈ 0,03 €) einplanen.
Der PURE ONE S50 Pro erzeugt im Betrieb Lautstärken, wie sie für viele Akku-Staubsauger vollauf typisch sind. Im ECO-Modus haben wir maximal ≈ 73,4 dB gemessen, was einen nur leicht überdurchschnittlichen Wert darstellt. Interessanterweise ändert sich die Lautstärke kaum, wenn man den Modus wechselt: Bei MAX können es daher bis zu ≈ 76,1 dB werden. Mitunter können sich also andere Personen im Haushalt durch das Betriebsgeräusch etwas gestört fühlen, doch sofern sie sich nicht im selben Zimmer wie das Modell befinden, werden sie nicht allzu sehr belästigt.
Die Reinigungsleistung

Hartboden | ECO | ≈ 96,0 % aller Teilchen
Gerade bei der Hartbodenreinigung erweist sich das Modell als sehr zuverlässig: Schon im Modus ECO werden ≈ 96,0 % aller Verschmutzungen unmittelbar aufgesaugt, wobei hauptsächlich größere Partikel von der rotierenden Walzenrolle außer Reichweite geschleudert werden. Mit einem weiteren Hub verschwinden auch sie letztlich im Staubbehälter des Modells und der Untergrund ist wieder makellos sauber.

Teppich | MAX | ≈ 91,5 % aller Teilchen
Um bei der Teppichreinigung ein ansprechendes Resultat zu erhalten, sollte man auf jeden Fall den MAX-Modus einstellen: Dann werden ≈ 91,5 % aller Verschmutzungen mit einem Hub beseitigt, wobei vermehrt Feinpartikel im Flor des Teppichs verbleiben; größere Teilchen werden hingegen insbesondere beim Heranziehen der Düse manchmal vor dieser her geschoben. Aus diesen Gründen braucht es mitunter ein paar mehr Hübe, bis der Teppich vollkommen sauber ist.
Im Test hat sich herausgestellt, dass man mit dem PURE ONE S50 Pro Fußböden bis an Hindernisse wie Fußleisten und Mobiliar heran reinigen kann: Bewegt man die Düse unmittelbar am Hindernis entlang, bleibt neben diesem kein Streifen aus Schmutz zurück, gleichgültig ob es sich links oder rechts neben der Düse befindet. Daher muss man auch an diesen Stellen nicht später noch mit dem Handteil nacharbeiten.
Obwohl eine spezielle Polsterreinigungsdüse im Lieferumfang fehlt, hat man keine Probleme damit, Sofakissen, Bettbezüge & Co. zu reinigen. Verschmutzungen wie Staubkörner, Krümel oder Sand lassen sich nämlich mit dem Handteil allein in kürzester Zeit absaugen; in der Regel benötigt man nicht mehr als zwei Hübe, bis alles beseitigt ist. Ebenso wenig Mühe bereiten Tierhaare, selbst wenn sie fest in das Polster gepresst wurden: Dank der effizienten Mini-Turbodüse lassen auch sie sich mit höchstens zwei Hüben vollständig entfernen; bei Tierhaaren auf Teppichen verhält es sich ähnlich.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Tineco PURE ONE S50 Pro |
|---|---|
| Größe, Gewicht & Co. | |
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax) |
114,1 × 26,0 × 28,8 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
3,3 kg |
| Maße des Stromkabels (Lmax) |
1,4 m |
| Volumen des Staubbehälters (Vmax) |
600 ml |
| Typ des Filters | HEPA-Filter (H13) |
| Waschbarkeit des Filters | ja |
| Zubehör | Fugendüse m. Möbelpinsel; Fußbodendüse; Ladekabel; Ladestation m. Zubehörhalter; Mini-Turbodüse |
| Funktionen | |
| Modusspektrum | 3 (AUTO; ECO; MAX) |
| Weitere Funktionen | Fußbodendüse an Partikelgröße anpassbar |
| Akkumulator | |
| Typ des Akkus | Lithium-Ionen |
| Technik des Akkus (U & Q) |
21,6 V & 4.000 mAh |
| Ladestation | ja (frei stehend inkl. Zubehörhalter) |
| Arbeitszeit (Tmax, lt. Hersteller im Modus ECO mit Fußbodendüse) |
65 min |
| Arbeitszeit (Tmax, ermittelt im Modus ECO mit Fußbodendüse über Hartboden) |
68 min |
| Ladezeit (Tmax, lt. Hersteller) |
300 min |
| Ladezeit (TØ, ermittelt) |
227 min |
| Strom & Schall | |
| Stromverbrauch während des Ladevorgangs (PØ bzw. Pmax, ermittelt) |
27,7 bzw. 30,8 W |
| Schallausstoß (LP max, lt. Hersteller) |
80 dB |
| Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m, ermittelt im Modus ECO bzw. MAX mit Fußbodendüse über Hartboden) |
73,4 bzw. 76,1 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Tineco PURE ONE S50 Pro |
|---|---|---|
| Leistung | 50 | 93,7 |
| Hartböden | 60 | 95,0 |
| Teppichböden | 20 | 91,6 |
| Volumen | 15 | 90,5 |
| Mobiliar Couches, Sessel usw. |
5 | 96,0 |
| Betrieb | 20 | 89,8 |
| Arbeitszeit | 50 | 90,0 |
| Ladezeit | 30 | 89,1 |
| Schallausstoß | 20 | 90,6 |
| Ausstattung | 15 | 87,6 |
| Funktionsspektrum | 80 | 86,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 20 | 94,0 |
| Handhabung | 15 | 92,7 |
| Flexibilität | 45 | 94,0 |
| Bedienung | 35 | 91,0 |
| Reinigung | 15 | 92,0 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 94,0 |
| Bonus | 0,2 (Bodendüse an Partikelgröße anpassbar) |
|
| Malus | – | |
| UVP des Herstellers | 399,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 12.02.2026 |
254,00 € | |
| Preis-Leistungsindex | 2,76 | |
| Gesamtbewertung | 92,1 % („sehr gut“) |
|

Wie haben wir geprüft?
Leistung | 50 %
Während des Tests wurden verschiedene Fußbodenareale mit immer einheitlichen Mengen von Grob- und Feinpartikeln (scil. Erde, Gras, Reis, Sand usw.) vorbereitet und anschließend mit der normalen Fußbodendüse des Modells bearbeitet. Das Gewicht des Staubbehälters wurde vor und nach den einzelnen Tests ermittelt, um so zu erheben, wie viele der Grob- und Feinpartikel das Modell wirklich aufgesaugt hat. Die Testerinnen & Tester inspizierten außerdem die Fußbodenareale und kontrollierten, ob hauptsächlich Grob- oder Feinpartikel ins Modell wanderten. Des Weiteren wurde geprüft, wie sich verschiedene Typen von Mobiliar mit dem Modell säubern lassen. Schließlich haben die Testerinnen & Tester auch ermittelt, wie man Grob- und Feinpartikel an Fußbodenabschlüssen, bspw. also neben Fußleisten, mit dem Modell aufsaugen kann, ob die Fußbodendüse sie also nicht nur von vorne, sondern auch seitlich anziehen kann.
Betrieb | 20 %
Die Testerinnen & Tester haben auch erhoben, wie es sich mit den Schallemissionen des Modells verhält: Hierzu haben sie das Modell mit aktivierter Fußbodendüse in einer von innen mit schallabsorbierendem Melaminharzschaum versehenen Schallmesskammer positioniert, das eine Mal den saugschwächsten und das andere Mal den saugstärksten Modus aktiviert und aus einem Abstand von einem Meter den Schallausstoß ermittelt (LP ∅ und LP max). Die Fußbodendüse des Modells stand währenddessen über einem ebenen Fußboden aus Polyvinylchlorid. Des Weiteren maßen die Testerinnen & Tester auch die Ausdauer des Akkus, wieder einmal mit verbundener Fußbodendüse im saugschwächsten und im saugstärksten Modus (Tmax). Schließlich haben sie auch noch erhoben, wie viel Zeit der Akku danach braucht, um sich bei normalem Anschluss ans Stromnetzwerk wieder vollzuladen (Tmax).
Ausstattung | 15 %
Hier sahen sich die Testerinnen & Tester das von Werk aus enthaltene Zubehör (Düsen usw.) an: Das Zubehör wurde zunächst rein quantitativ und anschließend, nachdem es in der Testpraxis verschiedentlich verwendet worden ist, auch qualitativ beurteilt. Währenddessen wurde ermittelt, ob und in welchem Maße sich das Funktionsspektrum des Modells durch die verschiedenen Zubehörelemente erweitern lässt. Die Testerinnen & Tester haben auch alle im Test vertretenen Exemplare des Modells von außen und von innen inspiziert und erhoben, welche Materialien seitens des Herstellers verwendet worden sind, in welcher Art und Weise diese Materialien verarbeitet worden sind und wie sie den im Haushalt zu erwartenden Strapazen (Stößen usw.) standzuhalten wissen.
Handhabung | 15 %
Wie sich das Modell handhaben lässt, wurde von 10 verschiedenen Testerinnen & Testern aus mehreren Alters- (scil. 24–60+), Größen- (scil. Hmin – Hmax: ≈ 1,6–2,0 m) und Gewichtsgruppen (scil. mmin – mmax: ≈ 60–110 kg) ermittelt: Sie haben das Modell während des Tests über mehr als 1.000 m² Fläche pro Testerin & Tester geschoben und währenddessen erhoben, wie es sich über Fußböden aus verschiedenen Materialien lenken lässt, wie leicht oder schwer man den aktuellen Winkel der Fußbodendüse verändern kann und wie sich Fußbodenareale an schwer erreichbaren Stellen, bspw. inmitten von Mobiliar, abdecken lassen. Ferner spielten hier auch noch die Art, die Maße und die Position der Tasten ein, mit denen man das Modell an- und wieder ausschaltet, einzelne Modi wählt usw. Wie man das Staubbehältnis herausnehmen, ausleeren und wieder hineinsetzen kann, wurde außerdem bewertet. Des Weiteren nahmen die Testerinnen & Tester die von Werk aus enthaltene Dokumentation des Modells unter die Lupe: Sie benoteten, ob die Dokumentation wirklich alle wesentlichen Themen rund ums Modell in leicht verständlicher Art und Weise abhandelt und ob sie vornehmlich mit Texten und/oder mit Graphiken arbeitet. Schließlich wurde auch noch beurteilt, wie man das Modell selbst säubern kann, ob bspw. sein Filter mit Wasser waschbar ist.
Getestete Produkte
- Tineco PURE ONE S50 Pro
- 200 AW starke Saugkraft – Der Staubsauger PURE ONE S50 Pro bietet eine starke Saugleistung von 200 AW und nimmt Staub, Schmutz und Tierhaare mühelos auf. So wird eine gründliche Reinigung garantiert – ideal für die tägliche Pflege von Teppichen und Hartböden.
- 180° flexibles Staubrohr – Mit dem 180° biegbaren Saugrohr erreicht der Akkusauger mühelos Bereiche unter niedrigen Betten und Sofas. So wird eine gründliche Reinigung ohne Auslassungen sichergestellt.
- iLoop Smart Sensor – Erkennt automatisch den Verschmutzungsgrad und passt die Saugleistung entsprechend an. Für eine effizientere Reinigung und eine optimierte Akkulaufzeit.
- 120°-Grünlicht - Beleuchtet einen größeren Bereich und macht normalerweise unsichtbare Staubpartikel sichtbar, sodass selbst Partikel mit einer Größe von nur 0,02 mm deutlich erkennbar sind. Dies gewährleistet eine gründlichere und effizientere Reinigung.
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