Der FLOOR ONE S7 Max von Tineco im Test 2026
Hartnäckige Verschmutzungen ganz einfach vom Fußboden aufwischen –
mit der ReverseScrub-Technologie!
06. Oktober 2026
Die ersten Nass-Trockensauger, die vor einigen Jahren auf den Markt kamen, hielten längst nicht immer, was sie versprachen: Zwar konnte man mit ihnen tatsächlich Hartböden gleichzeitig saugen und feucht wischen, doch ließ das Reinigungsergebnis häufig zu wünschen übrig. Ein erheblicher Teil der Verschmutzungen wurde nämlich nicht beseitigt, sondern über den Fußboden verteilt, weshalb man ihn anschließend auf andere Weise entfernen musste. Zum Glück tritt dieses Problem bei moderneren Modellen nicht mehr oder zumindest nicht in diesem Ausmaß auf, sodass sie tatsächlich eine große Arbeitserleichterung darstellen. Doch auch sie stoßen in manchen Situationen an ihre Grenzen: Denn gerade eingetrocknete Schmutzflecken lassen sich auch mit ihnen nur mühsam beseitigen, sodass die Reinigung zumindest in solchen Fällen noch immer etwas Zeit in Anspruch nimmt. Bei dem neuen FLOOR ONE S7 Max von Tineco soll es aber anders sein: Er besitzt nämlich eine Spezialfunktion zur schnellen und gründlichen Entfernung besonders hartnäckiger Verschmutzungen. Wir wollten herausfinden, wie gut das funktioniert, und haben diesen Nass-Trockensauger daher in den letzten Wochen getestet.
Wie kann der FLOOR ONE S7 Max hartnäckige Schmutzflecken beseitigen? Das gelingt ihm mit der ReverseScrub-Technologie: Auf Knopfdruck ändert die Walzenrolle ihre Rotationsrichtung, um die verunreinigte Stelle besonders gründlich zu säubern; dadurch lassen sich gerade eingetrocknete Verschmutzungen schneller beseitigen. Darüber hinaus verfügt das Modell noch über zahlreiche weitere Besonderheiten, die uns auch schon bei anderen Nass-Trockensaugern von Tineco positiv aufgefallen sind. Zum Beispiel ist ein AUTO-Modus vorhanden, in dem die Leistung automatisch an das Ausmaß der Verschmutzungen auf dem Fußboden angepasst wird. Zudem kann man das Handteil problemlos bis zum Boden absenken und das Modell unter ein Möbelstück schieben, um auch dort zu reinigen (180° Lay-Flat Design). Nach Abschluss der Arbeit befreit der Nass-Trockensauger seine Walzenrolle mit dem Selbstreinigungsprogramm von Verschmutzungen und trocknet sie anschließend; dabei hat man die Wahl zwischen einem kurzen und einem langen Trocknungsvorgang, wobei letzterer besonders leise ist. Doch das sind noch längst nicht alle besonderen Eigenschaften des FLOOR ONE S7 Max. Alles Weitere erfahren Sie in unserem Testbericht.
Wesentliches
Für wen?
Für alle, die nach einem bequem verwendbaren Nass-Trockensauger suchen, der sich auch für die unterbrechungsfreie Reinigung größerer Fußbodenflächen eignet und mit der ReverseScrub-Technologie selbst hartnäckige Verschmutzungen ohne viel Aufwand beseitigt.
Was ist hervorzuheben?
Wie die meisten Nass-Trockensauger ist auch dieses Modell kabellos und wird von einem Akku mit Strom versorgt; daher lässt es sich flexibel verwenden. Dank der hohen Akkulaufzeiten kann man in der Regel alle anfallenden Reinigungsarbeiten durchführen, ohne den Akku zwischendurch laden zu müssen.
Was ist interessant?
Im QUIET-Modus arbeitet das Modell so leise, dass sich andere Personen kaum gestört fühlen dürften: Wir haben eine Maximallautstärke von ≈ 63,2 dB gemessen. Viele andere Nass-Trockensauger sind auf niedrigster Leistungsstufe deutlich lauter.
Was muss ich über den Tineco FLOOR ONE S7 Max wissen?
Wie effektiv ist der Tineco FLOOR ONE S7 Max bei der Fußbodenreinigung?
Wie bequem lassen sich Fußböden mit dem Tineco FLOOR ONE S7 Max reinigen?
Wie einfach lässt sich der Tineco FLOOR ONE S7 Max selbst reinigen?
Wie lange hält eine Akkuladung des Tineco FLOOR ONE S7 Max und wie lange braucht es, um den Akku wieder aufzuladen?
Wie laut wird der Tineco FLOOR ONE S7 Max im Betrieb und während des Selbstreinigungsprogramms?
Tineco FLOOR ONE S7 Max – Technik im Detail

Eines der grundlegenden Teile dieses Modells ist die mit ihm verknüpfte Fußbodendüse A. Schließlich ist hier eine Walzenrolle B gegeben, die infolge ihres Materials die Fußböden während des Reinigungsvorgangs sehr schonend säubern kann. Durch eine fortlaufende Drehbewegung während der Fußbodenreinigung gelangen Erde, Gras usw. vom Fußboden bis ins Modell hinein. Von der Fußbodendüse wird im Laufe dessen regelmäßig Wasser ausgegeben, welches das Modell aus einem direkt an der Düse befindlichen Tank C herausholt. Die vom Fußboden verschwundenen Grob- und Feinpartikel einschließlich des Wassers werden anschließend wieder eingesogen und fließen in einen anderen Tank, den Schmutzwassertank D. Dieser lässt sich aus dem Modell herausnehmen, sodass man ihn am Ende vollauf leichtgängig ausleeren, ab- & ausspülen kann. Das Modell lässt sich während der Fußbodenreinigung durchweg sicher an seinem Handteil E packen und bequem vor sich her schieben. Hier sind übrigens auch all diejenigen Tasten gegeben, über die man die jeweilige Leistungseinstellung anpassen kann: Welchen Modus man verwenden sollte, ist insbesondere von der Schwere der betreffenden Verunreinigung abhängig. Die Stromversorgung während der Fußbodenreinigung stellt ein moderner Akku (Umax & Qmax: ≈ 25,2 V & ≈ 3.900 mAh) sicher. Laden kann man ihn ohne jegliche Mühe, indem man das Modell in die zum Zubehörbündel gehörige Ladestation F stellt.
Der Test im Überblick
Optisch ähnelt der FLOOR ONE S7 Max stark den meisten anderen Nass-Trockensaugern auf dem Markt. In seinem Lieferumfang sind unter anderem eine Ladestation, ein Fläschchen mit Reinigungsmittel sowie eine Reinigungsbürste enthalten; des Weiteren umfasst das Zubehör Walzenrollen und Filter als Ersatz. All diese Teile sind sehr hochwertig gefertigt. Das gilt – mit nur kleinen Abstrichen – auch für das Modell selbst, das alltäglichen Belastungen schadlos standhält (→ Größe, Gewicht & Co.).
Der Nass-Trockensauger lässt sich mit wenigen Handgriffen zusammenbauen und bei Bedarf ebenso schnell wieder demontieren. Direkt am Griff befinden sich drei Tasten, über welche die Bedienung hauptsächlich erfolgt. Man kann sie problemlos erreichen und betätigen; die auf ihnen sichtbaren Symbole sind allerdings nicht alle gleich verständlich. Es sind vier verschiedene Modi vorhanden, von denen insbesondere AUTO hervorzuheben ist: Hier passt das Modell seine Leistung nämlich automatisch an die Menge der Verschmutzungen an, was zuverlässig funktioniert. Eine Besonderheit stellt die optional aktivierbare ReverseScrub-Technologie dar: Sie lässt die Walzenrolle in die andere Richtung rotieren als sonst, sodass Schmutzflecken deutlich besser beseitigt werden. Das vom Modell ermittelte Ausmaß der Verschmutzungen wird anhand einer Lichtanzeige ersichtlich. Weitere Informationen erhält man durch das sehr hochwertige Display: Dieses zeigt zum Beispiel den momentanen Akkuladestand präzise an, nämlich in Prozent. In manchen Situationen erfolgen auch akustische Hinweise in Form von Sprachansagen, die sich auf Wunsch deaktivieren lassen. Um die Bodendüse zu bewegen, braucht es nur wenig Kraft; sie gleitet nämlich dank ihrer motorisierten Rollen von selbst nach vorne oder zurück. Mit etwas Übung lässt sie sich gut steuern. Wenn man Fußbodenflächen unterhalb von Mobiliar reinigt, muss man das Handteil bis zum Untergrund absenken; dabei tritt kein Wasser aus den Tanks aus (→ Die Bedienung).
Es fällt sehr leicht, den Frischwassertank zu befüllen; aufgrund seines hohen Volumens von ≈ 1.000 ml ist das aber nur selten nötig. Auch der Schmutzwassertank ist so groß, dass man sich nicht allzu oft um ihn kümmern muss. Seine Reinigung bereitet nur wenig Arbeit, unter anderem weil Festpartikel und Flüssigkeiten zuverlässig durch ein Sieb getrennt werden. Die beiden Selbstreinigungsprogramme befreien die Bodendüse von den meisten Verschmutzungen, sodass man kaum einmal von Hand nacharbeiten muss. Außerdem trocknen sie die Walzenrolle beinahe vollständig. Das Filtersystem lässt sich einfach mit Wasser ausspülen (→ Reinigung & Wartung).
Gerade im QUIET-Modus ist die Akkulaufzeit enorm, doch auch in den anderen Modi lässt sich das Modell lange Zeit am Stück verwenden. Dafür dauert es recht lange, den Akku wieder vollzuladen. Der Schallausstoß hält sich in Grenzen, sodass das Modell während der Reinigung keine große Störung darstellt; auch in den Selbstreinigungsprogrammen wird es nicht allzu laut, wobei beim längeren Programm die Trocknung der Walzenrolle nahezu geräuschlos vonstattengeht (→ Strom & Schall).
Der Nass-Trockensauger reinigt Hartböden aller Art in kurzer Zeit vollständig. Anschließend ist der Untergrund frei von allen sichtbaren Verschmutzungen; gewöhnlich bleiben nicht einmal Schlieren oder kleinere Wasserflecken zurück. Dabei lässt sich der Boden fast bis an Hindernisse heran reinigen. Frische Schmutzflecken werden in vielen Fällen mit nur einer Wischbewegung beseitigt, doch auch mit eingetrocknetem Schmutz hat man nur ein wenig mehr Mühe: Mit der ReverseScrub-Technologie verschwinden auch solche hartnäckigen Verunreinigungen schnell vom Fußboden, ohne dass sich Rückstände erkennen lassen. Gerade aufgrund seiner starken Leistung bei der Entfernung schwerer Verschmutzungen ist die Reinigungsleistung des Modells insgesamt vorzüglich; es stellt daher eine wertvolle Hilfe bei der Reinigung von Hartböden dar (→ Die Reinigungsleistung).
Der FLOOR ONE S7 Max von Tineco überzeugt in unserem Test also beinahe ohne Einschränkungen: Er lässt sich bequem bedienen und ohne großen Kraftaufwand über den Fußboden schieben; mit den effizienten Selbstreinigungsprogrammen wird das Modell selbst mühelos sauber. Schön sind auch die hohen Akkulaufzeiten, obwohl sie durch einen langen Ladevorgang erkauft werden. Die größte Stärke des FLOOR ONE S7 Max aber ist seine großartige Reinigungsleistung, selbst bei eingetrockneten Verschmutzungen. In unserem Test erzielt er insgesamt ≈ 95,3 % und wird daher mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet.
Die wesentlichen Merkmale
- Höhe des Handteils (dmax v. Fußboden): ≈ 112,0 cm
- Volumen des Frischwassertanks (Vmax d. Tanks): ≈ 1.000 ml
- Volumen des Schmutzwassertanks (Vmax d. Tanks): ≈ 800 ml
- Betriebsdauer (Tmean, ermittelt im Modus QUIET): ≈ 79:18 min
- Ladedauer (Tmean, ermittelt): ≈ 248 min
Pro
- bequeme Bedienung;
- effiziente Selbstreinigungsprogramme;
- geringer Schallausstoß;
- hohe Akkulaufzeiten;
- lässt sich ohne großen Kraftaufwand über den Fußboden schieben;
- vorzügliche Reinigungsleistung selbst bei eingetrockneten Verschmutzungen (dank ReverseScrub-Technologie)
Contra
- lange Ladedauer
Größe, Gewicht & Co.
Der FLOOR ONE S7 Max ist ungefähr so groß wie die meisten anderen Nass-Trockensauger auf dem Markt: Er misst ≈ 112,0 × 27,0 × 23,4 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells). Sein Griff befindet sich ganz oben, also in einer Höhe von ≈ 112,0 cm über dem Fußboden. Daher können Personen verschiedener Körpergrößen ihn greifen, ohne sich weit herabbeugen oder den Arm in einer unbequemen Position halten zu müssen. Das Modell wiegt ≈ 4,9 kg, sodass es sich ohne hohen Kraftaufwand verwenden lässt.

Die Ladestation
Das vermutlich wichtigste Zubehörteil stellt die Ladestation dar. Sie misst ≈ 9,7 × 29,9 × 31,0 cm (Hmax × Bmax × Tmax) und nimmt somit nur wenig Platz auf dem Fußboden ein; aus diesem Grund dürfte man kein Problem damit haben, einen geeigneten Standort für sie zu finden. Dieser muss nicht unbedingt direkt neben einer Steckdose liegen: Das Stromkabel der Ladestation ist nämlich ≈ 150 cm lang und bietet daher ausreichend Spielraum. Die Ladestation erfüllt zwei Aufgaben: Zum einen lädt sie den Akku des Modells, wenn sich dieses in ihr befindet; zum anderen fängt sie das Wasser auf, das von der noch feuchten Walzenrolle herabtropft, sodass es nicht auf den Fußboden gelangt und ihn verschmutzt. An der Unterseite der Station sind vier gummierte Standfüße angebracht, die für sicheren Halt sorgen; selbst wenn man kräftig gegen die Station stößt, verrutscht sie nur um ein paar Zentimeter. Nachdem der Nass-Trockensauger in ihr abgestellt wurde, steht er so stabil, dass er normalerweise nicht unbeabsichtigt umkippt. Der einzige Kritikpunkt an der Ladestation ist, dass an ihr keine Halterungen vorhanden sind, in denen man das weitere Zubehör unterbringen kann; es muss daher anderswo aufbewahrt werden.

Das Reinigungsmittel
Der Lieferumfang beinhaltet auch ein Fläschchen mit ≈ 500 ml Reinigungsmittel. Dieses kann man zu dem Wasser im Frischwassertank geben, um die Reinigungsleistung zu verbessern; überdies überdeckt der Duft des Reinigungsmittels unangenehme Gerüche, die womöglich von den aufgesaugten Verschmutzungen ausgehen.

Die Reinigungsbürste
Mit der Reinigungsbürste kann man die Fußbodendüse und den Schmutzwassertank säubern, falls hier im Anschluss an das Selbstreinigungsprogramm noch Verschmutzungen vorhanden sein sollten. An die meisten verunreinigten Stellen kommt man gut heran, weil die Bürste mit ihrer Länge von ≈ 28,5 cm über genug Reichweite verfügt; sie besteht allerdings nicht aus biegsamem Draht, sondern aus festem Plastik und ist daher nicht allzu flexibel.

Die Ersatzteile
Bei der Walzenrolle und dem Filter handelt es sich um Verschleißteile, die nach gewisser Zeit ausgetauscht werden müssen. Aus diesem Grund sind zwei Walzenrollen und ebenso viele Filter als Ersatz vorhanden, sodass man die von Werk aus eingebaute Walzenrolle und den Filter bei Bedarf sofort ersetzen kann.
Wenn man weitere Ersatzteile oder zusätzliches Reinigungsmittel benötigt, empfiehlt sich ein Blick in den Onlineshop des Herstellers: Hier lässt sich alles nachkaufen, was man braucht, um den FLOOR ONE S7 Max zu verwenden.
Das Modell ist im Großen und Ganzen hochwertig verarbeitet. Es besteht zu weiten Teilen aus solidem Plastik, das allen Belastungen, die wir im Test ausübten, schadlos standhielt; nur stellenweise wirkt es etwas fragil, etwa an dem Griff, über den man den Frischwassertank entnimmt. Am Gehäuse fallen ein paar größere Spaltmaße auf, die seine Stabilität aber nicht ernsthaft beeinträchtigen. Wenn sich der Frischwassertank nicht im Modell befindet, liegen ein paar spitze Kanten offen; sie sind jedoch nicht so scharf, dass Verletzungsgefahr bestünde. Nicht zuletzt sind auch die Zubehörteile, namentlich die Ladestation und die Reinigungsbürste, sehr stabil und halten daher alltäglichen Belastungen ohne Weiteres stand.
Die Bedienung
Nach dem Auspacken muss der FLOOR ONE S7 Max zusammengebaut werden. Das nimmt nur wenige Augenblicke in Anspruch und bereitet keine Schwierigkeiten: Nachdem man den Stiel mit dem Griff in die dafür vorgesehene Öffnung am Gehäuse geschoben hat, bis er einrastet, ist das Modell schon einsatzbereit.

Die Demontage des Griffs
Griff und Stiel lassen sich auch wieder demontieren: Zu diesem Zweck betätigt man den Mechanismus, der sich in der kleinen Öffnung an der Rückseite des Gehäuses befindet; hierfür braucht es einen Schraubenzieher oder einen ähnlichen schmalen Gegenstand. Nun kann man den Stiel herausziehen, wofür es nicht allzu viel Kraft braucht. Nach der Demontage ist das Modell nur noch ≈ 67,5 cm hoch, sodass es sich platzsparend lagern lässt.
Die Bedienung erfolgt hauptsächlich über drei Tasten am Griff. Sie lassen sich problemlos mit dem Daumen erreichen. Ihre allemal ausreichende Größe (≈ 1,6 × 2,0 cm bzw. ≈ 0,9 × 2,0 cm; Lmax × Bmax) sowie ihr guter Druckpunkt ermöglichen es, sie bequem zu betätigen.

Die Bedientasten
Die Symbole auf den Tasten heben sich farblich deutlich vom Gehäuse ab und sind daher in den meisten Fällen gut erkennbar. Bei der linken Taste handelt es sich um die Ein-/Aus-Taste, was anhand des entsprechenden Symbols sofort ersichtlich ist. Die Symbole auf den anderen beiden Tasten sind hingegen nicht so eindeutig, weshalb die Funktion dieser Bedienelemente nicht gleich klar wird. Über die rechte Taste wählt man den Modus; die Taste in der Mitte dient dazu, die ReverseScrub-Technologie zu aktivieren.
Man hat die Wahl aus vier verschiedenen Modi. Unmittelbar nach dem Einschalten ist immer AUTO aktiv: Dann erkennt das Modell, wie stark der Fußboden an der Düse verschmutzt ist, und passt seine Leistung dementsprechend an; die Rotationsgeschwindigkeit der Walzenrolle sowie die Menge des ausgestoßenen Wassers werden also situationsgemäß reguliert. Im Test hat das zuverlässig funktioniert: Es brauchte meist nur 1–2 Sekunden, bis der Nass-Trockensauger eine Veränderung des Verschmutzungsgrads registrierte und korrekt reagierte. Wenn das Modell durchgehend mit höchster Leistung arbeiten soll, stellt man den MAX-Modus ein; im Modus QUIET arbeitet es hingegen durchgehend mit niedrigster Leistung, wodurch die Lautstärke des Betriebsgeräuschs deutlich reduziert wird. Zuletzt ist noch der SUCTION-Modus vorhanden: In ihm stößt die Bodendüse kein Wasser aus, sondern saugt nur bereits auf dem Untergrund vorhandene Flüssigkeiten ein; dieser Modus eignet sich also dafür, bereits feuchte Flächen zu reinigen und ein Stück weit zu trocknen.

Die Lichtanzeige
In allen Modi analysiert der FLOOR ONE S7 Max fortwährend, wie stark der Fußboden verschmutzt ist, wenngleich er nur im AUTO-Modus seine Leistung dementsprechend anpasst. Das Ergebnis der Analyse wird über die gut sichtbare Lichtanzeige auf halber Höhe des Gehäuses dargestellt. Bei dieser Anzeige handelt es sich um einen Ring aus LEDs, die alle blau leuchten, wenn keine Verschmutzungen detektiert werden. Je größer das Ausmaß der Verschmutzungen ausfällt, umso mehr LEDs leuchten rot. Auf diese Weise erkennt man immer, ob die betreffende Stelle des Untergrunds bereits sauber ist oder ob man sie noch weiter reinigen muss.
Um besonders hartnäckige Schmutzflecken vom Untergrund zu entfernen, sollte man die ReverseScrub-Technologie aktivieren. Nach Betätigung der entsprechenden Taste kehrt sich die Drehrichtung der Walzenrolle für 15 s um. Dadurch wird die Verschmutzung aus verschiedenen Richtungen bearbeitet, wodurch sie sich leichter abwischen lässt. Wie wir herausgefunden haben (s. u.), funktioniert das tatsächlich sehr gut; die ReverseScrub-Technologie ermöglicht in der Tat eine leichtere und gründlichere Beseitigung hartnäckiger Schmutzflecken. Dass die ReverseScrub-Technologie aktiv ist, erkennt man anhand der Lichtanzeige: Die normalerweise blauen LEDs leuchten türkis, um darauf hinzuweisen, dass die Walzenrolle gerade in die andere Richtung rotiert.

Das Display
Das Display misst ≈ 3,5 × 1,7 cm (Lmax × Bmax) und lässt sich während des Betriebs jederzeit einsehen. Es leuchtet so hell, dass man seinen Inhalt auch bei starkem Lichteinfall gut erkennt. Dass die verschiedenen Zeichen und Symbole sehr scharf und teilweise mehrfarbig dargestellt werden, erhöht die Lesbarkeit zusätzlich.
Der momentane Ladestand des Akkus wird sehr präzise, nämlich in Prozent, angezeigt; dadurch erhält man eine genaue Angabe und kann auf dieser Grundlage abschätzen, wie lange sich mit der Akkuladung noch arbeiten lässt. Der Name des gerade eingestellten Modus leuchtet vollständig auf, sodass man auch diesbezüglich verständlich informiert wird. Dass die Modusnamen auf Englisch sind, dürfte normalerweise kein ernstes Problem darstellen.

Die Statusmeldungen
Auch Statusmeldungen erscheinen im Display: Dadurch erhält man sofort einen entsprechenden Hinweis, wenn der Frischwassertank befüllt werden muss, der Schmutzwassertank voll ist oder die Walzenrolle blockiert wird, und kann die passenden Maßnahmen ergreifen. Die Statusmeldungen erfolgen in Form von Symbolen, deren Bedeutung auf Anhieb ersichtlich ist.
Zusätzlich zu den optischen Hinweisen im Display erklingen in bestimmten Fällen akustische Meldungen in Form von Sprachansagen. Diese lassen sich in den meisten Situationen gut verstehen, auch wenn sie manchmal etwas blechern klingen. Dank der Sprachansagen wird man über die wichtigsten Dinge informiert, auch wenn man gerade nicht auf das Display schaut. Darüber hinaus erhält man Hinweise zur Verwendung des Modells; zum Beispiel wird man nach dem Ausschalten daran erinnert, es auf die Ladestation zu stellen.

Die Deaktivierung der Sprachansagen
Über diese Taste an der Rückseite des Griffs lässt sich die Lautstärke der Sprachansagen in zwei Stufen regulieren. Wenn man sich auch bei reduzierter Lautstärke durch die Ansagen gestört fühlt und diese nicht benötigt, kann man sie auch vollständig deaktivieren.
Es fällt sehr leicht, den FLOOR ONE S7 Max zu verwenden. Schon wegen seines nicht allzu hohen Gewichts (≈ 4,9 kg) braucht es nur wenig Kraft, um ihn zu bewegen; aufgrund der Position des Frischwassertanks unmittelbar an der Fußbodendüse macht sich das Gewicht des Wassers nicht in der Hand bemerkbar. Zu einer bequemen Bedienung trägt außerdem bei, dass die Rollen der Düse motorisiert sind: Wenn man die Düse nach vorne schiebt bzw. nach hinten zieht, gleitet sie selbstständig in die entsprechende Richtung, sodass man nur wenig Kraft aufwenden muss; die automatische Bewegung ist zugleich nicht so stark, dass sie als störend empfunden wird. Wie viele andere Nass-Trockensauger lässt sich auch dieses Modell nicht so flexibel steuern, dass sich mit der Düse sehr enge Kurven beschreiben lassen. Mit etwas Übung hat man trotzdem kein Problem damit, sie zielgerichtet zu lenken und zwischen Hindernissen hindurch zu manövrieren.

Die Fußbodenreinigung unterhalb von Mobiliar
Wenn man Fußböden unterhalb von Mobiliar reinigt, muss man das Handteil bei Bedarf fast bis zum Boden absenken und sich dabei ggf. weit hinabbeugen. Anschließend kann man die Düse und sogar weitere Teile des Modells unter das Möbelstück schieben, sofern hier Raum in Höhe von ≈ 15,0 cm vorhanden ist. Die Reinigung in solchen Situationen funktioniert gut; noch bequemer wäre sie allerdings, wenn ein Gelenk im Stiel vorhanden wäre, wie es bei vielen anderen Nass-Trockensaugern von Tineco der Fall ist. Selbst wenn man das Modell ganz nach hinten neigt, tritt kein Wasser aus den Tanks aus und tropft zu Boden.
Reinigung & Wartung
Der Frischwassertank ist sehr groß: Er verfügt über ein Volumen von ≈ 1.000 ml und muss dementsprechend selten neu befüllt werden. Im QUIET-Modus ist er erst nach ≈ 44:20 min leer und selbst im MAX-Modus, wo viel Wasser verbraucht wird, lässt sich mit einer Tankfüllung ≈ 18:31 min arbeiten. In der Regel muss man die Arbeit mit dem Modell daher höchstens einmal unterbrechen, um neues Wasser in den Tank zu geben.

Die Öffnung des Frischwassertanks
Der Frischwassertank lässt sich ohne Mühe von der Fußbodendüse abnehmen. Um seinen Deckel zu öffnen, braucht es etwas Kraft; dabei kann man ihn fest mit den Fingern greifen, ohne abzurutschen. Die Einfüllöffnung hat einen Durchmesser von ≈ 2,5 cm, sodass man bequem Wasser und Reinigungsmittel hindurchgießen kann; da sie sich in einer Vertiefung befindet, fließt auch das, was man versehentlich neben sie schüttet, letztlich in den Tank. Im geschlossenen Zustand dichtet der Deckel die Öffnung vollständig ab, sodass die Flüssigkeiten nicht nach außen dringen.
Der Schmutzwassertank fällt ebenfalls groß aus; er fasst bis zu ≈ 800 ml. Auch um ihn muss man sich daher verhältnismäßig selten kümmern: Im QUIET-Modus ist er beispielsweise erst nach ≈ 46:25 min gefüllt, wobei diese Dauer schwanken kann, je nachdem wie oft man die Düse über eine bereits feuchte Stelle des Fußbodens bewegt. An der Wand des Tanks befindet sich eine gut erkennbare Markierung, die den Maximalfüllstand anzeigt; das ermöglicht es, grob abzuschätzen, wann eine Entleerung erforderlich wird.

Die Reinigung des Schmutzwassertanks
Der Schmutzwassertank lässt sich problemlos vom Modell abnehmen; beim Wiedereinsetzen verhakt er sich allerdings manchmal so, dass man ein weiteres Mal ansetzen muss. Um ihn zu öffnen, braucht es etwas Kraft: Das Bauteil, das ihn verschließt, sitzt nämlich fest in seiner Halterung. Im Inneren des Tanks befindet sich ein Sieb, das aufgesaugte Festpartikel zurückhält; diese kann man daher separat vom schmutzigen Wasser entsorgen. Anschließend sollte das Tankinnere noch gereinigt werden. Ein Großteil der Verschmutzungen lässt sich mit klarem Wasser abspülen, sodass alle Teile schnell wieder sauber sind. Nur ganz selten ist es nötig, hartnäckige Verunreinigungen mit der Reinigungsbürste zu beseitigen.
Nach Abschluss der Fußbodenreinigung sollte die Bodendüse des FLOOR ONE S7 Max gesäubert werden. Zu diesem Zweck stehen zwei Selbstreinigungsprogramme zur Verfügung, die ihre Aufgabe gut erfüllen: Nachdem sie durchgelaufen sind, ist das Innere der Bodendüse einschließlich der Walzenrolle in den meisten Fällen vollkommen sauber; nur ganz vereinzelt müssen Verschmutzungen nachträglich von Hand beseitigt werden. Die Selbstreinigungsprogramme beinhalten auch eine Trocknungsphase: Die Walzenrolle wird von einem heißen Luftstrom getrocknet, sodass sie anschließend nur noch leicht feucht ist. Das erste, kürzere Selbstreinigungsprogramm arbeitet mit einem starken, aber auch sehr lauten Luftstrom, sodass es nach insgesamt ≈ 9:00 min abgeschlossen ist. Die Laufzeit des zweiten Selbstreinigungsprogramms beträgt hingegen ≈ 44:45 min; während der lang andauernden Trocknungsphase weht der Luftstrom nur schwach, wodurch die Lärmbelastung reduziert wird. Dass man immer das Selbstreinigungsprogramm wählen kann, das gerade passt, ist sehr praktisch.

Die Taste des Reinigungsprogramms
Über die ganz oben am Griff gelegene Taste startet man die Selbstreinigungsprogramme. Die Position dieses Bedienelements mag zunächst verwundern, ist aber gut durchdacht: Die Taste lässt sich nämlich bequem erreichen, wenn sich das Modell in aufrechter Parkposition in der Ladestation befindet. Eine kurze Betätigung startet das Selbstreinigungsprogramm mit der kürzeren Trocknungsphase; um das Selbstreinigungsprogramm mit der längeren, leiseren Trocknung zu starten, drückt man die Taste für ≈ 3 s.
Normalerweise ist es nicht nötig, die Walzenrolle von Hand zu säubern; die Selbstreinigungsprogramme beseitigen die meisten Verschmutzungen schließlich automatisch. Muss man trotzdem einmal selbst tätig werden, kann man die Düse mit wenigen Handgriffen auseinanderbauen und ihre Walzenrolle entnehmen. Nun lassen sich die meisten Stellen ohne Weiteres erreichen und einfach reinigen; dabei stellt die Reinigungsbürste eine gute Hilfe dar. Dass man alle Verunreinigungen gut beseitigen kann, liegt auch daran, dass sich lange Haare oder Flusen für gewöhnlich nicht um die Walzenrolle wickeln und verheddern; dafür sorgt die spezielle Konstruktion der Düse.

Die Reinigung des Filtersystems
Nachdem man den Schmutzwassertank entnommen hat, lässt sich der Filter ohne Mühe aus seiner Halterung ziehen. Um ihn zu reinigen, spült man ihn einfach unter fließendem Wasser ab; dadurch verschwinden die meisten Verunreinigungen innerhalb kurzer Zeit. Anschließend muss er vollständig trocknen, ehe man ihn wieder einbaut; der Trocknungsvorgang nimmt mitunter über ≈ 24 h in Anspruch. Das stellt aber keinen Nachteil dar, denn wenn man das Modell vorher schon benutzen möchte, kann man schlicht einen der Ersatzfilter verwenden.
Die Bedienungsanleitung

Die Bedienungsanleitung
Man hat keine Probleme damit, sich in der Bedienungsanleitung zu orientieren und die gesuchte Stelle zu finden: Die Anleitung ist nämlich sehr übersichtlich gestaltet, sodass man sich unmittelbar zurechtfindet. Alle Texte sind verständlich verfasst und beinhalten trotz ihrer Kürze beinahe alles, was man wissen muss, sodass nach der Lektüre kaum Fragen offen bleiben dürften; nur einen Hinweis auf das längere Reinigungsprogramm sucht man vergebens. Neben den Texten stehen zahlreiche Grafiken, die verschiedene Dinge anschaulich erläutern; ihr Inhalt lässt sich auf Anhieb erkennen, obwohl sie ganz in Schwarzweiß gehalten sind.
Strom & Schall
Bei dem Akku des FLOOR ONE S7 Max handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Spannung von ≈ 25,2 V und einer Kapazität von ≈ 3.900 mAh. Er ist fest im Modell verbaut, sodass er sich im Falle eines Defekts nicht ohne Weiteres entnehmen und ersetzen lässt.
Die Akkulaufzeiten
Insbesondere im QUIET-Modus fällt die Laufzeit des Modells sehr hoch aus: Hier hält eine Akkuladung ≈ 79:18 min und damit länger als bei allen anderen Nass-Trockensaugern, die wir je getestet haben. Doch auch bei höchster Leistung im MAX-Modus lässt sich noch ≈ 30:41 min am Stück arbeiten; bei SUCTION sind es mit ≈ 34:34 min sogar noch etwas mehr. Im Modus AUTO variieren die Leistung und daher auch die Laufzeit stark in Abhängigkeit davon, wie stark der Untergrund verschmutzt ist. Wenn das Modell ununterbrochen den niedrigsten Verschmutzungsgrad detektiert, hält der Akku in diesem Modus maximal ≈ 53:00 min.
Die Akkuladezeit
Um den vollständig leeren Akku wieder aufzuladen, braucht es recht viel Zeit: Im Test nahm der Vorgang ≈ 248 min in Anspruch. Währenddessen beträgt die elektrische Leistung im Durchschnitt ≈ 30,1 W; maximal werden ≈ 33,1 W erreicht.
Die Lautstärken
Im QUIET-Modus arbeitet der Nass-Trockensauger tatsächlich relativ leise und erzeugt Lautstärken von höchstens ≈ 63,2 dB; dadurch dürften sich andere Personen kaum gestört fühlen, insbesondere wenn sie sich nicht im selben Raum befinden wie das Modell. Während des Betriebs wird es am lautesten im MAX-Modus, in dem wir bis zu ≈ 70,8 dB maßen; bei SUCTION waren es ≈ 70,2 dB. Wenn man den AUTO-Modus einstellt, schwankt die Lautstärke des Betriebsgeräuschs stark, weil die Leistung ja der Situation gemäß angepasst wird; wenn der Boden unter der Düse nicht verschmutzt ist, werden maximal ≈ 67,1 dB erzeugt. Die höchsten Lautstärken überhaupt haben wir während des Selbstreinigungsprogramms verzeichnet: Sie lagen stellenweise bei ≈ 71,6 dB. Im kürzeren Selbstreinigungsprogramm traten solche Lautstärken über die gesamte Dauer des Programms auf, im längeren Selbstreinigungsprogramm jedoch nur während der eigentlichen Reinigung: Der Trocknungsvorgang war mit durchschnittlich ≈ 37,6 dB sehr leise; nur ganz vereinzelt wurde es mit bis zu ≈ 48,7 dB etwas lauter.
Wie hört sich der Tineco FLOOR ONE S7 Max an?
Möchten Sie einen Eindruck vom Geräuschprofil des Tineco FLOOR ONE S7 Max erhalten? Weil sich objektive Schalldruckpegelmesswerte von vielen Verbraucherinnen & Verbrauchern nur schwer einordnen lassen, stellen wir im Weiteren auch eigens angefertigte Geräuschsamples vom Gebrauch des Tineco FLOOR ONE S7 Max bereit – hier haben wir die in allen Modi ausgegebenen Geräusche nacheinander aufgeführt, sodass Sie insbesondere erkennen können, wie schwach bzw. stark die jeweiligen Schalldruckpegelsprünge zwischen den einzelnen Modi sind.
Die Reinigungsleistung

Die Kantenreinigung
Die Walzenrolle des FLOOR ONE S7 Max nimmt beinahe die gesamte Breite der Fußbodendüse ein: Wenn man diese daher unmittelbar an einem Hindernis entlangführt, bleibt nur ein ≈ 0,5–1,0 cm breiter Streifen zurück, welcher der Walzenrolle entgeht. Folglich lässt sich der Fußboden beinahe vollständig bis an Hindernisse wie Fußleisten oder Möbelstücke heran reinigen; der Teil des Untergrunds, der außerhalb der Reichweite der Walzenrolle liegt, ist so klein, dass er optisch kaum auffällt.
Wenn sich keine größeren Verschmutzungen auf dem Fußboden befinden, muss man die Düse des Modells nur einmal über die entsprechende Stelle des Fußbodens führen, um diese vollständig zu säubern. Daraufhin sind keine sichtbaren Verunreinigungen mehr vorhanden, sondern lediglich ein dünner Wasserfilm. Dieser verschwindet nach wenigen Minuten von selbst, ohne dass Schlieren zurückbleiben. Deshalb wirkt der Fußboden nach Abschluss der Reinigung vollkommen sauber und macht einen gepflegten Eindruck. Im Test ist niemals so viel Wasser von der Düse herabgetropft, dass sich Wasserflecken auf dem Untergrund bildeten, und das auch dann nicht, wenn wir das Modell ausschalteten: Nach dem Ausschalten saugt das Gebläse nämlich noch ≈ 6 s weiter, um Restwasser aus der Düse in den Schmutzwassertank zu befördern; daher tropft nichts auf den Boden. Doch selbst wenn sich einmal Wasserflecken bilden sollten, lassen sich diese mit dem SUCTION-Modus beseitigen; hierfür braucht es in der Regel nur eine Wischbewegung.

Die Parkposition
Das Modell lässt sich an jeder Stelle des Fußbodens in aufrechter Parkposition abstellen, ohne dass man es anlehnen müsste. In dieser Position steht es so stabil, dass es nur bei stärkeren Stößen umkippt. Es ist nicht nötig, den Nass-Trockensauger auszuschalten, bevor man ihn in die Parkposition versetzt: Er registriert nämlich, dass er sich in dieser Stellung befindet, und schaltet sich selbstständig aus; sobald er die Parkposition verlässt, schaltet er sich automatisch wieder ein.
Auch größere Verschmutzungen lassen sich mit dem Modell innerhalb kürzester Zeit beseitigen. Das gilt besonders dann, wenn sie noch nicht eingetrocknet sind: Meist genügt eine Wischbewegung, um frische Schmutzflecken zu entfernen; nur bei Schlamm mussten wir die Düse zwei- bis dreimal über die verunreinigte Stelle bewegen, bis der Boden wieder vollständig sauber war. Doch selbst eingetrocknete Verschmutzungen stellen für den FLOOR ONE S7 Max kein Problem dar: Das ist unter anderem der ReverseScrub-Technologie zu verdanken, mit der auch solche Schmutzflecken schnell verschwinden. Im Test benötigten wir ≈ 1–5 Wischbewegungen und damit deutlich weniger als bei allen anderen Nass-Trockensaugern, die wir in der Vergangenheit geprüft haben.
Im Folgenden veranschaulichen wir anhand mehrerer Beispiele, wie viele Wischbewegungen man normalerweise vornehmen muss, um Verschmutzungen verschiedener Art vollständig zu entfernen. Bei frischen Flecken stellten wir den Modus QUIET ein, bei eingetrockneten Flecken dagegen den Modus MAX, wobei wir außerdem die ReverseScrub-Technologie verwendeten; in den Frischwassertank füllten wir neben klarem Wasser auch ein wenig des im Zubehör vorhandenen Reinigungsmittels.
Die Fleckenbeseitigung vor dem Trocknen

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Espresso
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 1 Wischbewegung vornehmen.

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Milch mit 3,5 % Fettanteil
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 1 Wischbewegung vornehmen.

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Erde & Wasser
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 2–3 Wischbewegungen vornehmen.

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Sauce
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 1 Wischbewegung vornehmen.
Die Fleckenbeseitigung nach dem Trocknen

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Espresso (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 3–4 Wischbewegungen vornehmen.

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Milch mit 3,5 % Fettanteil (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 4–5 Wischbewegungen vornehmen.

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Erde & Wasser (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 1–2 Wischbewegungen vornehmen.

Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Sauce (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 4–5 Wischbewegungen vornehmen.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Tineco FLOOR ONE S7 Max |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax) |
112,0 × 27,0 × 23,4 cm |
| Gewicht des Modells (mmax, leer) |
4,9 kg |
| Breite der Fußbodendüse (Bmax) |
27,0 cm |
| Höhe des Handteils (dmax v. Fußboden) |
112,0 cm |
| Funktionen | |
| Rotation der Walze (fmax, lt. Hersteller) |
450 U/min |
| Volumen des Frischwassertanks (Vmax) |
1.000 ml |
| Volumen des Schmutzwassertanks (Vmax) |
800 ml |
| Modusspektrum | 4 (AUTO; MAX; QUIET; SUCTION) |
| Zubehör | Filter als Ersatz (2×) Ladestation Reinigungsbürste Reinigungsmittel Walzenrolle als Ersatz (2×) |
| Akkumulator | |
| Art des Akkus | Lithium-Ionen |
| Technik des Akkus (Umax & Qmax) |
25,2 V & 3.900 mAh |
| Betriebsdauer (Tmax, lt. Hersteller) |
65 min |
| Betriebsdauer (Tmean, ermittelt) |
AUTO: 53:00 min; MAX: 30:41 min; QUIET: 79:18 min; SUCTION: 34:34 min |
| Ladedauer (Tmax, lt. Hersteller) |
270 min |
| Ladedauer (Tmean, ermittelt) |
248 min |
| Strom & Schall | |
| Elektrische Leistung während des Ladens (Pmean bzw. Pmax, ermittelt) |
30,1 bzw. 33,1 W |
| Schallausstoß (LP max, lt. Hersteller) |
78 dB |
| Schallausstoß (LP max aus d ≈ 1,0 m, ermittelt) |
AUTO: 67,1 dB; MAX: 70,8 dB; QUIET: 63,2 dB; SUCTION: 70,2 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Tineco FLOOR ONE S7 Max |
|---|---|---|
| Reinigung | 60 | 95,5 |
| Fußbodenreinigung | 35 | 94,0 |
| Leichte bis mittelschwere Flecken | 35 | 96,9 |
| Ecken und Kanten | 20 | 97,1 |
| Schwere Flecken | 10 | 93,0 |
| Handhabung | 20 | 95,0 |
| Bedienung | 40 | 96,0 |
| Flexibilität | 40 | 94,0 |
| Reinigung & Wartung | 20 | 95,0 |
| Ausstattung | 10 | 94,0 |
| Zubehör | 50 | 95,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 45 | 93,0 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 93,0 |
| Betrieb | 10 | 93,8 |
| Akkumulator | 70 | 93,8 |
| Schallausstoß | 30 | 93,7 |
| Bonus | 0,25 (ReverseScrub-Technologie) | |
| Malus | – | |
| UVP des Herstellers | 499,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 06.10.2026 |
499,00 € | |
| Preis-Leistungsindex | 5,23 | |
| Gesamtbewertung | 95,3 % („sehr gut“) |
|

Wie haben wir geprüft?
Reinigung | 60 %
Die Qualität der mit dem Modell zu verwirklichenden Fußbodenreinigung wurde von allen Testerinnen & Testern anhand verschiedener, vielmals wiederholter Tests erhoben: Hier wurden Fußböden aus Holz, Stein und Polyvinylchlorid mit verschiedenerlei Grob- & Feinpartikeln sowie Flüssigkeiten, die regelmäßig auch die Fußböden in den Haushalten von Verbraucherinnen & Verbrauchern verschandeln (scil. Erde, Gras, Sand usw.), vorbereitet. Danach wurde erhoben, wie sich diese Grob- & Feinpartikel wieder von den Fußböden abwischen ließen – einmal vor und einmal nach dem ≈ 24 h währenden Trocknen in unseren Testräumlichkeiten (tmean d. Testlabors: ≈ 24 °C & φmean d. Testlabors: ≈ 70 %). Die Testerinnen & Tester sahen sich den Fußboden anschließend aus allen Winkeln an und erhoben, ob und in welchem Maße sich Wischspuren (scil. Schlieren) ausmachen ließen.
Handhabung | 20 %
Hier wurde von allen Testerinnen & Testern, die sich des Modells während des vier Wochen währenden Tests viele Male annahmen, erhoben, wie es sich vor der Fußbodenreinigung, während derselben und nach der Fußbodenreinigung verwenden lässt. Hier spielte bspw. auch eine Rolle, wie sich das Modell an verschiedenerlei Fußböden, die schon ihren Materialien nach vollkommen andere Ansprüche an das Maß des Wassers & Co. stellen können, anpassen lässt. Wesentlich war auch, ob man das Modell während des Arbeitens an den Fußböden auch abstellen kann und wie sicher der Stand des Modells nach einem solchen Abstellen wirklich ist, ob es also bspw. auch versehentliche, aus verschiedenen Winkeln simulierte Stöße durch Arme, Beine usw. aushält. Die Testerinnen & Tester verliehen nach Abschluss des vier Wochen währenden Tests auch noch ein Urteil darüber, wie sich das Modell durch die verschiedenen Winkel der von ihnen mit allerlei Mobiliar vorbereiteten Testräumlichkeiten manövrieren ließ: Mit ihm sollten sich schließlich alle Areale in den Haushalten von Verbraucherinnen & Verbrauchern ohne viel Mühe erreichen lassen, idealerweise auch solche, die von solchem Mobiliar vereinnahmt werden, das durch Füße nicht voll mit dem Fußboden abschließt (bspw. Low-, Side- & Highboards). Währenddessen wurde auch ermittelt, wie sich das Modell zwischen Möbelstücken hindurch schieben lässt. Wie man es nach dem Abschluss der Arbeit an den Fußböden säubern kann, wurde auch noch erhoben: Hier nahmen sich die Testerinnen & Tester vor allem der hier vorhandenen Tanks und des in der Fußbodendüse vorhandenen Walzenwerks an.
Ausstattung | 10 %
Wie es sich mit der Qualität des deutschsprachigen Teils der Bedienungsanleitung des Herstellers verhält, wurde von allen Testerinnen & Testern erhoben – unter Würdigung verschiedener äußerer und innerer Aspekte. Die Bedienungsanleitung sollte schließlich alle wesentlichen Themen über das Modell in einer schon aus sich heraus verständlichen Weise vermitteln, sodass auch durchschnittliche Verbraucherinnen & Verbraucher durch die Lektüre der Bedienungsanleitung in den Stand versetzt werden sollten, das Modell vor der Fußbodenreinigung, während derselben und nach der Fußbodenreinigung souverän zu verwenden. Welche Materialien das Modell ausmachen und wie diese Materialien im Werk des Herstellers verbunden worden sind, wurde auch erhoben: Es sollten an dem Modellkorpus von außen und von innen keinerlei Makel erkennbar sein, die sich bspw. in erhabenen Materiallinien äußern können. Schließlich verliehen unsere Testerinnen & Tester ein Urteil auch noch über das von Werk aus vorhandene Zubehör des Modells nach Aspekten der Quantität und der Qualität, also vor allem nach dem von den verschiedenen Teilen des Zubehörpacks in praxi erschlossenen Wert.
Betrieb | 10 %
Wie ausdauernd der Akkumulator ist, wie viele Minuten das Stromreservoir des Modells also dessen Motor speisen kann, wurde von unseren Testerinnen & Testern in den verschiedenen Modi des Modells ermittelt. Weiterhin maßen sie den Schallausstoß des Modells in den verschiedenen Modi desselben aus einem Abstand von einem Meter und aus einer Höhe von ≈ 1,73 m, der durchschnittlichen Größe der in der Bundesrepublik lebenden Verbraucherinnen & Verbraucher.
Getestetes Produkt
- Tineco FLOOR ONE S7 Max









