Der FLOOR ONE i5 Stretch Plus von Tineco im Test 2026
Effektive Hartbodenreinigung zum Sparpreis –
Ein leistungsstarker und günstiger Nass-Trockensauger
03. Februar 2026
Nass-Trockensauger sind mittlerweile ausgesprochen weit verbreitet – und die Gründe dafür sind auch völlig begreiflich: Da man Hartböden mit ihrer Hilfe gleichzeitig saugen und feucht wischen kann, lassen sich zwei Arbeitsschritte in einem Durchgang durchführen und folglich viel Zeit sparen. Wer aufgrund dieser und weiterer Vorteile mit dem Gedanken spielt, einen Nass-Trockensauger zu kaufen, findet auf dem Markt etliche verschiedene Modelle, die sich schon in preislicher Hinsicht deutlich voneinander unterscheiden: Manche von ihnen kosten viele Hundert Euro, doch gerade wenn man noch nie einen Nass-Trockensauger verwendet hat, möchte man ggf. lieber ein günstigeres Gerät als Einstiegsmodell erwerben – auch um sich einen Eindruck von dem Reinigungsvorgang mit einem Nass-Trockensauger zu machen. Dabei stellt sich aber unweigerlich die Frage, ob der niedrigere Kaufpreis mit Nachteilen wie einer verminderten Reinigungsleistung verknüpft ist. Das erfährt man normalerweise erst, nachdem man das entsprechende Modell für einige Zeit im Einsatz hatte – dann ist es allerdings regelmäßig schon zu spät. Daher haben wir in den letzten Wochen für Sie einen erst seit Kurzem erhältlichen Nass-Trockensauger der Einstiegsklasse getestet, um herauszufinden, ob sich die Anschaffung eines verhältnismäßig günstigen Modells wirklich lohnt: Wir sprechen von dem FLOOR ONE i5 Stretch Plus von Tineco, der gegenwärtig zu einem attraktiven Marktpreis von nur 199,00 € erhältlich ist.
Nur weil es sich bei diesem Modell um einen relativ kostengünstigen Nass-Trockensauger handelt, heißt das keineswegs, dass sich sein Funktionsspektrum lediglich auf das Wesentliche beschränken würde; vielmehr verfügt es durchaus über interessante Besonderheiten. Hierzu zählt bspw. die Konstruktion der Bodendüse: Diese soll fähig sein, den Untergrund zu ihren beiden Seiten vollständig bis an Hindernisse heran zu säubern; überdies verspricht der Hersteller, dass sich lange Haare – gleichgültig ob von Menschen oder von Tieren – nicht um die Walzenrolle wickeln und infolgedessen die Funktionalität beeinträchtigen. Auch der Fußboden unter Mobiliar soll sich mit dem Modell mühelos reinigen lassen, da man dieses vollständig bis zum Untergrund absenken und unter das Möbelstück schieben kann. Hohen Komfort verheißt das automatische Selbstreinigungsprogramm: Da ein Nass-Trockensauger während der Arbeit selbst naturgemäß stark verschmutzt, ist es sehr zu begrüßen, dass man ihn nicht vollumfänglich von Hand säubern muss. Ob all diese Dinge in der Praxis wirklich so nützlich sind, wie es auf den ersten Blick scheint, und wie effektiv das Modell bei der Fußbodenreinigung tatsächlich ist, erfahren Sie in unserem ausführlichen Testbericht.
Wesentliches
Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die einen verhältnismäßig preisgünstigen Nass-Trockensauger kaufen wollen, mit dem sich die meisten Verschmutzungen von Hartböden zuverlässig beseitigen lassen – ohne dass dies mit nennenswertem Aufwand verknüpft wäre.
Was ist hervorzuheben?
Das Selbstreinigungsprogramm säubert die Walzenrolle zuverlässig, wobei sie anschließend noch trocknen muss. Andere Teile der Bodendüse müssen allerdings von Hand gereinigt werden; das ist glücklicherweise – jedenfalls größtenteils – leichtgängig zu verwirklichen.
Was ist interessant?
Der Frischwassertank des Modells befindet sich unmittelbar an dessen Bodendüse. Dadurch macht sich das Gewicht des Wassers während des Reinigungsvorgangs kaum bemerkbar und der Nass-Trockensauger lässt sich folglich durchweg bequem verwenden.
Tineco FLOOR ONE i5 Stretch Plus – Technik im Detail

Der Fußbodenreinigung wird – gleichgültig bei welchem Nass-Trockensauger – immer mit einer Fußbodendüse A nachgegangen. Hier ist eine Walzenrolle B gegeben, die dank ihres äußeren Materials die Fußböden während des Reinigungsvorgangs sehr schonend säubern kann: Gerade dann, wenn die Fußböden aus empfindlicherem Material bestehen, ist dies außerordentlich wertvoll. Die fortlaufende Drehbewegung stellt sicher, dass während der Fußbodenreinigung auch Teilchen von Erde, Gras usw. vom Fußboden bis ins Modell hineingetragen werden. Währenddessen wird von der Fußbodendüse andauernd Wasser ausgegeben; dieses Wasser fließt aus einem direkt an der Düse befindlichen Tank C. Die Grob- und Feinpartikel, die vom Fußboden abgetragen wurden, verschwinden – ebenso wie das Wasser – in einem anderen Tank, dem Schmutzwassertank D. Diesen muss man gelegentlich, jedenfalls aber nach jedem Reinigungsvorgang, aus dem Modell herausnehmen, um ihn sodann auszuleeren und ihn ggf. ab- und auszuspülen. Für volle Kontrolle während der Fußbodenreinigung lässt sich das Modell an dem oben gelegenen Handteil E packen: Hierüber kann man es sehr komfortabel vor sich her schieben, ohne dass das Koordinieren mit erheblicher Anstrengung verknüpft wäre. Hier sind übrigens auch all diejenigen Tasten gegeben, über die man die betreffende Leistungseinstellung verändern kann: Welchen Modus man verwenden sollte, ist immer von der jeweiligen Situation – schwerpunktmäßig von der Schwere der Verunreinigung – abhängig. Die Stromversorgung während der Fußbodenreinigung stellt ein moderner Akku (Umax & Qmax: ≈ 25,2 V & ≈ 2.500 mAh) sicher. Wenn er erschöpft ist, kann man ihn mühelos laden: Man muss das Modell bloß über ein passendes Kabel mit dem Stromnetz verbinden, während es in der zum Zubehörbündel gehörigen Ladestation F steht.
Der Test im Überblick
Eine Besonderheit des FLOOR ONE i5 Stretch Plus erkennt man gleich auf den ersten Blick: Sein Frischwassertank befindet sich unmittelbar an der Fußbodendüse; davon abgesehen ähnelt das Modell optisch den meisten anderen Nass-Trockensaugern, die gegenwärtig auf dem Markt erhältlich sind. Sein Zubehör umfasst nicht bloß eine Ladestation, sondern auch eine nützliche Reinigungsbürste und ein Fläschchen mit Reinigungsmittel; eine Walzenrolle und ein Filter als Ersatz sind ebenfalls vorhanden. Leider gibt es keine Möglichkeit, zumindest einzelne Teile des Zubehörs in der Ladestation zu verstauen. Weder an der Qualität der Materialien noch an derjenigen der Materialverarbeitung gibt es etwas auszusetzen (➞ Größe, Gewicht & Co.).
Der Nass-Trockensauger ist in kürzester Zeit zusammengebaut und einsatzbereit; beinahe ebenso schnell lässt er sich auseinanderbauen und anschließend platzsparend verstauen. Im Betrieb bedarf man für die Bedienung nur zwei der Tasten am Griff, die sich bequem erreichen sowie betätigen lassen. Dass die Beschriftung des einen Bedienelements nicht intuitiv verständlich ist, stellt kein echtes Problem dar. Es sind zwei Modi vorhanden, sodass sich die Leistung des Modells an das Ausmaß der Verschmutzungen anpassen lässt; ein Modus, in dem die Bodendüse kein Wasser ausgibt, sondern Wasser & Co. nur aufsaugt, ist nicht gegeben. Die Anzeigen in Form mehrerer LEDs lassen sich größtenteils problemlos erkennen; sie zu deuten, fällt allerdings nicht durchweg leicht. Etwas schade ist, dass man nur notdürftig über den Ladestand des Akkus informiert wird und kein Hinweis auf einen leeren Frischwassertank erfolgt. Das Modell lässt sich unter anderem dank seines Vorwärtsantriebs ohne echten Kraftaufwand über den Boden schieben und sicher steuern. Besonders einfach fällt die Reinigung von Flächen unterhalb von Mobiliar; zu diesem Zweck kann man das Handteil des Nass-Trockensaugers nämlich ganz bis zum Boden absenken (➞ Die Bedienung).
Der Frischwassertank ist so groß, dass man ihn bloß selten neu befüllen muss; dies fällt obendrein sehr einfach. Auch der Schmutzwassertank überzeugt durch sein allemal ausreichendes Volumen. Dass eingesaugte Grobpartikel durch ein Sieb vom Schmutzwasser getrennt werden, ist sehr praktisch; den Tank vollständig zu säubern, bedeutet trotzdem etwas Aufwand. Für die Reinigung der Walzenrolle steht ein Selbstreinigungsprogramm zur Verfügung, das großartige Dienste leistet; anschließend muss die Walzenrolle allerdings noch trocknen. Die übrigen Teile der Bodendüse müssen von Hand mithilfe der Reinigungsbürste gesäubert werden; dabei lassen sich nicht alle Stellen ohne Weiteres erreichen. Der Filter wird einfach mit Wasser ausgespült (➞ Reinigung & Wartung).
Die Bedienungsanleitung überzeugt sowohl durch ihre Gestaltung als auch inhaltlich. Sämtliche Texte sind verständlich verfasst und werden von hochwertigen Graphiken begleitet. Nach sorgfältiger Lektüre dürften keine Fragen offen bleiben (➞ Die Bedienungsanleitung).
Allzu ausdauernd ist der Akku des Modells nicht, weshalb gerade dann, wenn man hartnäckige Verschmutzungen beseitigt, gelegentlich eine Unterbrechung erforderlich werden kann; allzu große Fläche können nicht in einem Durchgang gereinigt werden. Immerhin ist der erschöpfte Akku sehr schnell wieder aufgeladen, sodass sich der Nass-Trockensauger kurzfristig weiter verwenden lässt. Die Geräusche während des Reinigungsvorgangs sind vollauf passabel; das Modell stellt folglich keine große Störung für andere Personen dar (➞ Strom & Schall).
Gerade wenn der Fußboden nur geringfügig verschmutzt ist, zeigt das Modell eine starke Reinigungsleistung: In kürzester Zeit glänzt der Untergrund wieder makellos, ohne dass Wasserflecken oder Schlieren zurückblieben. Dabei können Bodenflächen beinahe bis an Hindernisse heran gereinigt werden, sodass man etwa in der Nähe der Fußleisten nicht von Hand nacharbeiten muss. Größere Schmutzflecken lassen sich gut aufwischen, sofern sie noch frisch sind; sind sie hingegen eingetrocknet, sollte man für die Beseitigung etwas mehr Zeit einplanen (➞ Die Reinigungsleistung).
Bei dem FLOOR ONE i5 Stretch Plus von Tineco handelt es sich also um einen allemal ordentlichen Nass-Trockensauger. Gerade seine starke Reinigungsleistung bei leichteren und frischen Verschmutzungen überzeugt; dass man ihn im Betrieb ohne jegliche Anstrengung verwenden kann, ist ebenfalls sehr wertvoll. Weitere Annehmlichkeiten stellen unter anderem das Selbstreinigungsprogramm sowie die hilfreiche Bedienungsanleitung dar. Trotzdem zeigt das Modell auch Schwächen: So sind seine Anzeigen sehr schlicht gehalten, vor allem aber hat er Schwierigkeiten bei der Beseitigung eingetrockneter Schmutzflecken. Dass keine hohen Akkulaufzeiten erreicht werden, stellt angesichts der kurzen Ladedauer meist kein gravierendes Problem dar. In unserem Test erreicht der FLOOR ONE i5 Stretch Plus 92,1 % und wird folglich mit der Note „sehr gut“ ausgezeichnet.

Die wesentlichen Merkmale
- Höhe des Handteils (dmax v. Fußboden): ≈ 110,4 cm
- Volumen des Frischwassertanks (Vmax d. Tanks): ≈ 800 ml
- Volumen des Schmutzwassertanks (Vmax d. Tanks): ≈ 720 ml
- Betriebsdauer (Tmax, ermittelt im Modus ECO): ≈ 26:40 min
- Ladedauer (Tmax, ermittelt): ≈ 148 min
Pro
- Akku lädt schnell auf
- beseitigt frische Verschmutzungen zuverlässig
- hilfreiche Bedienungsanleitung
- lässt sich bequem über den Untergrund schieben
- reinigt Fußböden beinahe bis an Hindernisse heran
- zuverlässiges Selbstreinigungsprogramm
Contra
- dürftige Anzeigen
- geringe Akkulaufzeiten
- Probleme bei eingetrockneten Verschmutzungen
Größe, Gewicht & Co.
Der FLOOR ONE i5 Stretch Plus misst ≈ 110,4 × 26,7 × 22,1 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) und wiegt ≈ 4,2 kg. Dank dieses niedrigen Gewichts muss man sich bei der Arbeit mit ihm nicht in nennenswertem Maße anstrengen: Selbst wenn man das Modell längere Zeit am Stück verwendet, erschöpfen die Muskeln der Arme kaum. Der Griff, an dem man den Nass-Trockensauger packt, befindet sich ganz oben, also in einer Höhe von bis zu ≈ 110,4 cm über dem Boden. Dies erlaubt es Personen verschiedener Körpergrößen, das Modell komfortabel zu verwenden, ohne dass sie sich dabei herabbeugen oder den Arm in einer unbequemen Position halten müssten. Aus diesem Grund ist es überhaupt nicht schlimm, dass sich die Höhe des Griffs nicht anpassen lässt; bei den meisten Nass-Trockensaugern verhält es sich übrigens nicht anders.
Das Zubehör des Modells im Überblick: Ein Filter als Ersatz, eine Ladestation (zzgl. Ladekabel), eine Reinigungsbürste, ein Fläschchen mit Reinigungsmittel (≈ 500 ml) und eine Walzenrolle als Ersatz. Eine Möglichkeit, zumindest einzelne Komponenten des Zubehörs zu verwahren, – etwa mithilfe einer Halterung an der Ladestation oder eines Beutels – ist nicht gegeben.
Mit Maßen von ≈ 7,6 × 30,5 × 28,6 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Station) fällt die Ladestation so klein aus, dass man kein Problem damit haben dürfte, einen Platz für sie zu finden. Bei ihr handelt es sich um eine Schale, in der man das Modell abstellt, wenn es gerade nicht im Einsatz ist. Sie fängt das von den Walzenrollen herabtropfende Wasser auf; dieses kann somit nicht auf den Fußboden gelangen und ihn verschmutzen. Die Hauptaufgabe der Ladestation besteht aber darin, den Akku des Modells aufzuladen. Zu diesem Zweck muss sie natürlich mit dem Stromnetz verbunden werden. Aufgrund der Länge des Kabels (≈ 1,5 m) hat man bei der Standortwahl einen gewissen Freiraum und muss die Ladestation folglich nicht unmittelbar neben einer Steckdose platzieren.
Von Werk aus sind bereits ein Filter und eine Walzenrolle im Nass-Trockensauger verbaut. Da diese Teile im Laufe der Zeit naturgemäß abnutzen, müssen sie irgendwann ersetzt werden. Deshalb sind ein Filter und eine Walzenrolle als Ersatz bereits im Lieferumfang enthalten, sodass man nicht sofort – oder jedenfalls in naher Zukunft – schon wieder weitere Teile kaufen muss.
Außerdem beinhaltet das Zubehör noch ein ≈ 500 ml fassendes Fläschchen mit Reinigungsmittel. Davon sollte man etwas in den Frischwassertank geben, wodurch die Reinigungsleistung signifikant verbessert wird. Ein positiver Nebeneffekt des Reinigungsmittels: Von dem hier gegebenen Duft werden unangenehme Gerüche teilweise überdeckt.
Zuletzt ist diese Reinigungsbürste im Lieferumfang enthalten. Mit ihr können die Bodendüse und ferner die Walzenrolle von Verschmutzungen befreit werden, wodurch die Reinigung des Modells selbst erleichtert wird. Die Länge der Bürste (≈ 28,0 cm) ist für diesen Zweck allemal ausreichend; wünschenswert wäre es allerdings, wenn sie aus Draht oder einem ähnlich biegsamen Material bestünde, da sie sich dann noch flexibler verwenden ließe.
Dass der Nass-Trockensauger aus soliden Materialien besteht, die fest miteinander verknüpft sind, bemerkt man auf den ersten Blick. Auch bei näherer Betrachtung erweist sich das Modell als so hochwertig verarbeitet, dass es allen alltäglichen Belastungen ohne Weiteres standhält. Nur an den Übergängen der beiden Tanks zum Gehäuse finden sich Makel in Gestalt schärferer Kanten, an denen man sich allerdings nicht verletzen kann. Dass hier auch größere Spaltmaße zu verzeichnen sind, stellt ebenfalls kein großes Problem dar. Die Teile des Zubehörs überzeugen gleichermaßen durch ihre gute Verarbeitung. Das gilt insbesondere für die Ladestation, die aus stabilem Kunststoff besteht. Ihre vier gummierten Standfüße sorgen für festen Stand auf verschiedenen Arten von Untergründen; selbst bei schweren Stößen verrutscht sie daher höchstens sehr geringfügig.
Die Bedienung
Vor der ersten Verwendung muss man den FLOOR ONE i5 Stretch Plus zusammenbauen. Da er, wie die meisten Nass-Trockensauger, größtenteils von Werk aus vormontiert ist, bleibt nur eine Sache zu tun: Man muss den Stiel mit dem Handteil in die entsprechende Öffnung am Gehäuse schieben, bis er einrastet. Hiermit hat man überhaupt keine Mühe; der Zusammenbau ist darum in wenigen Sekunden erledigt, sodass das Modell rasch einsatzbereit ist.
Der Nass-Trockensauger kann auch wieder demontiert werden: Zu diesem Zweck betätigt man lediglich mit einem schmalen, langen Gegenstand (bspw. einem Schraubenzieher) den Mechanismus, der sich in der kleinen Öffnung an der Modellrückseite befindet; das fällt deutlich leichter, als es auf den ersten Blick vielleicht erscheinen mag. Anschließend kann man den Stiel wieder vom Gehäuse lösen. Da das Modell nun nur noch ≈ 66,0 cm hoch ist, lässt es sich platzsparend lagern, insbesondere wenn man es für längere Zeit nicht verwenden möchte.
Am Handteil befinden sich mehrere Tasten, von denen nur zwei im Betrieb benötigt werden. Sie lassen sich ohne große Mühe mit dem Daumen der Hand, die das Modell führt, erreichen und betätigen: Mit Maßen von ≈ 1,8 × 1,8 cm (Lmax × Bmax d. Tasten) sind sie allemal ausreichend groß; obendrein verfügen sie aufgrund der hier gegebenen Mechanik über einen guten Druckpunkt.
Beide Tasten sind mit jeweils einem Symbol beschriftet, welches sich deutlich von seiner Umgebung abhebt und daher anstandslos erkennbar ist. Über die eine Taste schaltet man den FLOOR ONE i5 Stretch Plus an oder aus; die Funktion dieses Bedienelements wird vom entsprechenden Symbol intuitiv veranschaulicht. Das Zeichen auf der anderen Taste ist hingegen nicht so eindeutig: Sie dient der Wahl des Modus. Dies kann man sich nach einer kurzen Phase der Eingewöhnung wohl problemlos merken, sodass es nicht schlimm ist, dass das Symbol zunächst unverständlich erscheint.
Es sind nur zwei Modi gegeben: ECO und MAX. Sie unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Reinigungsleistung: Während für den Großteil der Hartbodenreinigung ECO zum Einsatz kommt, um leichtere Verschmutzungen zu beseitigen, sollte man bei hartnäckigen Flecken MAX einstellen, wodurch potentiell bessere Resultate erzielt werden. Weitere Einstellungsmöglichkeiten gibt es nicht; vor allem dass kein Modus geboten wird, in dem das Modell kein Wasser ausstößt, sondern lediglich bereits auf dem Boden befindliche Flüssigkeiten aufsaugt, überrascht ein wenig.
Deutlich unterhalb des Griffs und der Bedienelemente, etwa auf halber Höhe des Modells, befinden sich die Anzeigen. Diese fallen eher einfach aus und beschränken sich informatorisch auf das Wesentliche. Im Betrieb leuchtet ununterbrochen ein kleiner Ring aus LEDs (≈ 1,4 cm). Er zeigt zunächst den eingestellten Modus an: Leuchtet er blau, so befindet sich der Nass-Trockensauger im ECO-Modus; im Modus MAX leuchtet er vielmehr violett. Diese Form der Anzeige ist natürlich alles andere als intuitiv verständlich, zumal beide Farben einander recht ähnlich sind. Immerhin strahlt sie, wie auch die übrigen Anzeigen, dermaßen hell, dass man sie bei allen Lichtverhältnissen problemlos wahrnehmen kann.
Der jeweilige Ladestand des Akkus wird nur sehr rudimentär angezeigt: Kurz bevor der Akku leer ist, beginnt der Leuchtring rot zu blinken, sodass man nur in diesem Fall über den Ladestand unterrichtet wird – und dies außerdem nicht sonderlich präzise. Solange der Akku geladen wird, pulsieren die LEDs langsam; auf diese Weise erkennt man gleich, ob der Ladevorgang noch im Gange ist oder nicht. Zu anderen Gelegenheiten leuchtet der Ring durchgehend rot, bspw. um auf Fehler im Betrieb aufmerksam zu machen.
Bei zwei Arten von Fehlern – bei einem vollen Schmutzwassertank und bei einer Blockade der Walzenrolle – leuchtet zusätzlich eine LED neben dem entsprechenden Symbol, sodass man erkennt, welches Problem vorliegt, und entsprechende Maßnahmen ergreifen kann. Wenn der Frischwassertank leer ist, erfolgt allerdings kein Hinweis; das ist umso bedauerlicher, weil man aufgrund der Position des Tanks direkt an der Bodendüse den Füllstand nicht unbedingt sofort mit bloßem Auge erkennen kann.
Neben dem geringen Gewicht des Modells (≈ 4,2 kg) sorgt auch sein Vorwärtsantrieb dafür, dass man es ohne großen Kraftaufwand verwenden kann. Die Bodendüse bewegt sich von selbst mit gleichmäßigem Tempo nach vorne, sodass sie sich bereits bei minimaler Druckausübung in Bewegung setzt. Andererseits ist dieser Schub nicht so groß, dass man viel Mühe hätte, die Düse wieder zurückzuziehen oder zu lenken. Naturgemäß ist ein Nass-Trockensauger nicht so wendig wie bspw. ein Akku-Staubsauger, und auch dieses Modell bildet da keine Ausnahme. Trotzdem lässt es sich mit nur etwas Übung verlässlich steuern, sodass sich Verschmutzungen gezielt anvisieren lassen; enge Kurven kann man mit der Bodendüse allerdings nicht völlig genau beschreiben. Erwähnenswert ist noch, dass die Position des Frischwassertanks einen positiven Einfluss auf die Wendigkeit des Modells hat: Da er sich ja unmittelbar an der Düse befindet, macht sich das Gewicht des Wassers bei der Verwendung nicht bemerkbar.
Längst nicht jeder Nass-Trockensauger ist in der Lage, Fußböden unterhalb von Mobiliar so leichtgängig zu erreichen wie der FLOOR ONE i5 Stretch: Man kann ihn nämlich so weit nach hinten kippen, dass sein Handteil parallel zum Untergrund verläuft. Dann ist das Modell so flach, dass man es komfortabel unter Couches, Sessel & Co. schieben kann. Laut Hersteller muss ein Raum in Höhe von ≈ 13 cm vorhanden sein, damit der Nass-Trockensauger hier Platz findet; das hat sich im Test bestätigt. Solche ansonsten schwer erreichbaren Fußbodenareale können mithilfe des Modells also zuverlässig gereinigt werden.
Reinigung & Wartung
Der Frischwassertank verfügt über ein Volumen von ≈ 800 ml. Aus diesem Grund ist es nur selten nötig, ihn neu zu befüllen. Im ECO-Modus wird sogar so wenig Wasser benötigt, dass im Test immer die Ladung des Akkus zur Neige ging, ehe der Tank erschöpft war; im MAX-Modus hält eine Tankfüllung für ≈ 17 min, sodass man auch hier die Arbeit mit dem Modell kaum einmal unterbrechen muss, um neues Wasser in den Tank zu geben. Dieser lässt sich mit nur etwas Geschicklichkeit von der Bodendüse entnehmen und ebenso einfach wieder einsetzen.
Nachdem man den Tank entnommen hat, befüllt man ihn am besten an einem Spülbecken. Seine Öffnung ist mit einem Durchmesser von ≈ 2,5 cm groß genug, dass man das Wasser hindurchgießen kann, ohne dass größere Mengen verschüttet würden; abschließend sollte man noch etwas von dem Reinigungsmittel hinzugeben, um die Reinigungsleistung zu verbessern. Die Tanköffnung wird fest von ihrem Deckel verschlossen, sodass regelmäßig kein Tropfen nach draußen dringt.
Der Schmutzwassertank fasst ≈ 720 ml. Aufgrund dieses Volumens haben wir im Test niemals die Fußbodenreinigung pausieren müssen, um ihn zu leeren. Spätestens nach jedem Reinigungsdurchgang sollte man sich aber auf jeden Fall um den Tank kümmern, auch wenn er noch nicht voll sein sollte; in ihm sammeln sich ja nicht nur Wasser, sondern auch aufgesaugte Festpartikel. Diese werden durch ein Sieb effektiv von der Flüssigkeit getrennt, sodass man sie bequem separat entsorgen kann. Das Schmutzwasser, in dem sich höchstens ein paar Sandkörner oder ähnlich feine Partikel befinden, lässt sich einfach ausgießen. Zuletzt sollte man den Tank sowie das Sieb mit klarem Wasser abspülen, um alle Schmutzrückstände zu beseitigen; gerade am Boden des Tanks setzen sich Verunreinigungen aber schnell so ab, dass sie sich nur mit etwas Aufwand vollständig entfernen lassen.
Diese gut sichtbare Markierung auf der Wand des Schmutzwassertanks veranschaulicht den Maximalfüllstand. Sobald er erreicht ist, schaltet sich das Modell selbstständig ab und weist über aufleuchtende LEDs darauf hin, dass der Tank entleert werden muss. Das hat im Test immer anstandslos funktioniert, sodass man den aktuellen Füllstand nicht ständig selbst kontrollieren muss, sondern sich ganz auf die automatische Abschaltung verlassen kann.
Die Walzenrolle des FLOOR ONE i5 Stretch verschmutzt im Betrieb natürlich stark und muss infolgedessen gut gereinigt werden. Zu diesem Zweck steht ein Selbstreinigungsprogramm zur Verfügung, das sich starten lässt, wenn das Modell in der Ladestation abgestellt wurde. Dieses Programm dauert nur ≈ 3:25 min und erweist sich als erstaunlich effektiv: Anschließend ist die Walzenrolle tatsächlich nahezu vollständig sauber, muss allerdings noch trocknen, weil das Selbstreinigungsprogramm keinen Trocknungsprozess umfasst. Daher sollte man die Walzenrolle entnehmen, wofür es nur wenige Handgriffe und etwas Kraft braucht, um sie an der Luft zu trocknen. Übrigens: Auch als wir im Test längere Haare mit dem Modell aufgesaugt haben, wickelten sich diese niemals um die Walzenrolle, sondern gelangten zuverlässig in den Schmutzwassertank. Das ist sehr zu begrüßen, da man sie andernfalls nur mit Mühe von der Walzenrolle entfernen könnte.
Das Selbstreinigungsprogramm wird über die dritte Bedientaste am Griff des Modells gestartet. Die Position dieser Taste ganz oben am Handteil mag zunächst ungewöhnlich erscheinen; tatsächlich lässt sie sich gerade aufgrund dieser durchdachten Platzierung problemlos erreichen, wenn der Nass-Trockensauger in der Ladestation abgestellt wurde.
Im Anschluss an das Selbstreinigungsprogramm sind Teile der Bodendüse mitunter noch verschmutzt, vor allem wenn man mit dem Modell größere Verschmutzungen beseitigt hat. Obwohl sich die Bodendüse auseinanderbauen lässt, gelangt man nicht an alle Stellen gut heran, sodass sie sich manchmal nur schwer säubern lassen. Das gilt auch dann, wenn man die im Lieferumfang enthaltene Reinigungsbürste verwendet, da sie nicht so flexibel ist, dass sich mit ihr sämtliche Verschmutzungen ohne Weiteres erreichen lassen. Letztlich kann man alle Teile der Bodendüse trotzdem vollständig reinigen, wofür es jedoch etwas mehr Zeit braucht.
Damit der Filter des Nass-Trockensaugers funktioniert, muss auch er bisweilen gesäubert werden. Zu diesem Zweck kann man ihn einfach aus dem Schmutzwassertank entnehmen und mit Wasser ausspülen. Die Reinigung gestaltet sich darum völlig problemlos und nimmt kaum Zeit in Anspruch. Bevor man den Filter wieder einbaut, muss er vollständig trocknen, was bis zu ≈ 24 h dauern kann. Wenn man das Modell vorher schon verwenden möchte, kann man einfach den Ersatzfilter einsetzen, der auch aus diesem Grund also sehr praktisch ist.
Die Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung hat die Form eines stabilen Hefts, in dem man bequem umherblättern kann, ohne dass das Papier einreißt. Weil das Heft Anleitungen in acht Sprachen nacheinander beinhaltet, wirkt sein Umfang zunächst einschüchternd. Der deutschsprachige Teil umfasst jedoch lediglich 20 Seiten und lässt sich daher in kurzer Zeit vollständig lesen.
Aufgrund der übersichtlichen Gestaltung der Bedienungsanleitung findet man sich in ihr gut zurecht und kann die gesuchte Information rasch finden. Die Texte sind verständlich verfasst und stellen alles, was man zum Umgang mit dem Modell wissen muss, knapp, aber sehr anschaulich dar; nach sorgfältiger Lektüre dürften keine Fragen offen bleiben. Großartig sind auch die zahlreichen Graphiken, die das Verständnis fördern; obwohl sie nur in Schwarzweiß gehalten sind, lässt sich ihr Inhalt ohne Weiteres erkennen.
Strom & Schall
Der Lithium-Ionen-Akku des FLOOR ONE i5 Stretch verfügt über eine Spannung von ≈ 25,2 V und eine Kapazität von ≈ 2.500 mAh. Er ist fest im Modell verbaut, sodass man ihn bei einem Defekt nicht ohne Weiteres ausbauen und ersetzen kann.
Die Akkulaufzeit
Der vollgeladene Akku versorgt das Modell für ≈ 26:40 min mit Energie, wenn ununterbrochen der Modus ECO eingestellt ist. Das ist, gerade im Vergleich zu den Laufzeiten mancher anderer Nass-Trockensauger, nicht allzu viel. Der Hersteller spricht dennoch davon, dass sich mit einer Akkuladung Fußbodenflächen von bis zu ≈ 184 m² reinigen lassen. Das ist durchaus möglich, allerdings nur, wenn der Untergrund so leicht verschmutzt ist, dass man sämtliche Stellen mit einem einzigen Hub säubern kann. Gerade bei hartnäckigen Verschmutzungen braucht es allerdings deutlich mehr Arbeit (➞ Fleckenbeseitigung nach dem Trocknen), sodass die Flächenleistung in der Praxis mitunter deutlich niedriger ausfällt. Im MAX-Modus wird ein wenig mehr Strom verbraucht, sodass der Akku nach ≈ 20:52 min erschöpft ist.
Die Akkuladezeit
Dafür ist der vollständig geleerte Akku erfreulich schnell wieder aufgeladen: Im Test hat dieser Vorgang im Durchschnitt nur ≈ 148 min gedauert, sodass man nicht lange warten muss, bis man das Modell wieder mit maximaler Ausdauer verwenden kann.
Der Schalldruckpegel
Im Betrieb ist das Modell längst nicht so laut, dass es eine große Störung für andere Personen darstellen würde; jedenfalls sofern sich diese nicht im selben Zimmer wie der Nass-Trockensauger befinden. Im ECO-Modus haben wir eine Maximallautstärke von ≈ 72,2 dB ermittelt, wodurch der Reinigungsvorgang schon im Nachbarraum nicht mehr allzu laut wahrgenommen wird. Stellt man den Modus MAX ein, ändert sich das Geräusch des Motors hörbar, wobei seine Lautstärke jedoch nur geringfügig steigt: Hier können es bis zu ≈ 73,6 dB werden.
Die Reinigungsleistung
Mit dem FLOOR ONE i5 Stretch lassen sich Fußböden beinahe vollständig bis an Hindernisse heran reinigen. Das liegt daran, dass die Walzenrolle beinahe die gesamte Breite der Fußbodendüse einnimmt. Bewegt man diese also unmittelbar an einer Fußleiste entlang, bleibt nur ein ≈ 0,7 – 1,0 cm breiter Streifen zurück, welcher der Walzenrolle entgeht und folglich nicht gereinigt wird. Das dürfte in der Praxis normalerweise kein Problem darstellen, weil der nicht gereinigte Bereich so schmal ist, dass man ihn nur bei genauem Hinsehen wahrnimmt.
Wenn sich keine größeren Schmutzflecken auf dem Boden befinden, muss man die Fußbodendüse des Modells in der Regel nur einmal über eine Stelle führen, um diese zu reinigen. Sehr schön ist, dass dabei normalerweise keine größeren Wasserflecken zurückbleiben, weil ein Großteil des Wischwassers unmittelbar aufgesaugt wird. Daher ist der Untergrund anschließend nur noch mit einem sehr dünnen Wasserfilm bedeckt, der rasch vollständig trocknet, ohne dass stärkere Schlieren zurückbleiben. Zuletzt ist der Fußboden also optisch vollständig sauber. Übrigens: Auch wenn man den Nass-Trockensauger ausschaltet, tropft kein Wasser von der Düse herab, sodass nichts verschmutzt wird. Das liegt daran, dass das Gebläse nach dem Ausschalten noch für wenige Sekunden weiter aktiv bleibt und somit das Wasser, welches sich noch in der Bodendüse befindet, in den Schmutzwassertank saugt.
Das Modell lässt sich in aufrechter Parkposition abstellen, ohne dass man es irgendwo anlehnen müsste; das ist ideal, wenn man die Arbeit mit ihm kurz pausieren will. Schön ist, dass man es zuvor nicht von Hand ausschalten muss: Der Nass-Trockensauger registriert nämlich, wenn er sich in der Parkposition befindet, und schaltet sich automatisch aus; später fängt er ebenfalls selbstständig wieder an zu arbeiten, sobald er diese Position verlassen hat. Sofern das Modell an einer ebenen Stelle des Fußbodens abgestellt wurde, steht es recht stabil; es braucht daher schon einen wirklich schweren Stoß, bis es umkippt.
Wenn der Untergrund stärker verschmutzt ist, macht es einen großen Unterschied, ob die Verunreinigungen frisch oder bereits eingetrocknet sind. Generell empfiehlt es sich, die Flecken so bald wie möglich zu entfernen: Dann braucht es nämlich häufig nur eine bis zwei Wischbewegungen, bis sie vollständig verschwunden sind; nur in manchen Fällen, etwa bei frischem Schlamm, hat man geringfügig mehr Mühe, weil der Schmutz zunächst ein wenig über dem Boden verteilt wird, ehe das Modell ihn letztlich doch restlos beseitigt. Anders verhält es sich bei eingetrockneten Schmutzflecken: Um sie aufzuwischen, braucht es regelmäßig einige Wischbewegungen und entsprechend viel Zeit. Am Ende ist der Fußboden jedoch vollständig sauber, ohne dass man von Hand nacharbeiten müsste. Im Folgenden veranschaulichen wir anhand mehrerer Beispiele, wie viele Wischbewegungen man normalerweise vornehmen muss, um Verschmutzungen verschiedener Art vollständig zu entfernen. Bei frischen Flecken stellten wir den Modus ECO ein, bei eingetrockneten Flecken dagegen den Modus MAX; in den Frischwassertank füllten wir neben klarem Wasser auch ein wenig des im Zubehör befindlichen Reinigungsmittels.
Vor dem Trocknen
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Espresso
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 1–2 Wischbewegungen vornehmen.
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Milch mit 3,5 % Fettanteil
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 1–2 Wischbewegungen vornehmen.
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Erde & Wasser
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 2–3 Wischbewegungen vornehmen.
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Sauce
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 1 Wischbewegung vornehmen.
Nach dem Trocknen
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Espresso (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 5–6 Wischbewegungen vornehmen.
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Milch mit 3,5 % Fettanteil (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 8–9 Wischbewegungen vornehmen.
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Erde & Wasser (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 6–7 Wischbewegungen vornehmen.
Fußboden aus Stein | 100 % Granit | Sauce (getrocknet)
Die Beseitigung ließ sich in ≈ 10 Wischbewegungen vornehmen.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
Tineco FLOOR ONE i5 Stretch Plus |
|---|---|
| Größe, Gewicht usw. | |
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax) |
110,4 × 26,7 × 22,1 cm |
| Gewicht des Modells (mmax, inhaltslos) |
4,2 kg |
| Breite der Fußbodendüse (Bmax) |
26,8 cm |
| Höhe des Handteils (dmax v. Fußboden) |
110,6 cm |
| Funktionen | |
| Rotation der Walze (fmax, lt. Hersteller) |
450 U/min |
| Volumen des Frischwassertanks (Vmax) |
800 ml |
| Volumen des Schmutzwassertanks (Vmax) |
720 ml |
| Modusspektrum | 2 (ECO; MAX) |
| Zubehör | Filter als Ersatz; Ladekabel; Ladestation; Reinigungsbürste; Reinigungsmittel; Walzenrolle als Ersatz |
| Akkumulator | |
| Art des Akkus | Lithium-Ionen |
| Technik des Akkus (U & Q) |
25,2 V & 2.500 mAh |
| Betriebsdauer (Tmax, lt. Hersteller) |
34 min |
| Betriebsdauer (Tmax, ermittelt) |
Modus ECO: 26:40 min; Modus MAX: 20:52 min |
| Ladedauer (Tmax, lt. Hersteller) |
300 min |
| Ladedauer (Tmax, ermittelt) |
148 min |
| Strom & Schall | |
| Stromverbrauch während des Ladens (P⌀ resp. Pmax, ermittelt) |
30,4 bzw. 32,9 W |
| Schallausstoß (LP max, lt. Hersteller) |
78 dB |
| Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m, ermittelt) |
Modus ECO: 72,2 dB; Modus MAX: 73,6 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | Tineco FLOOR ONE i5 Stretch Plus |
|---|---|---|
| Reinigung | 60 | 94,4 |
| Fußbodenreinigung | 35 | 94,0 |
| Leichte bis mittelschwere Flecken | 35 | 96,1 |
| Ecken und Kanten | 20 | 96,9 |
| Schwere Flecken | 10 | 84,5 |
| Handhabung | 20 | 92,8 |
| Bedienung | 40 | 91,0 |
| Flexibilität | 40 | 94,0 |
| Reinigung & Wartung | 20 | 94,0 |
| Ausstattung | 10 | 91,2 |
| Zubehör | 50 | 90,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 45 | 92,0 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 95,0 |
| Betrieb | 10 | 77,7 |
| Akkumulator | 70 | 72,1 |
| Schallausstoß | 30 | 90,8 |
| Bonus | – | |
| Malus | – | |
| UVP des Herstellers | 299,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 03.02.2026 |
199,00 € | |
| Preis-Leistungsindex | 2,16 | |
| Gesamtbewertung | 92,1 % („sehr gut“) |
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Wie haben wir geprüft?
Reinigung | 60 %
Die Qualität der mit dem Modell zu verwirklichenden Fußbodenreinigung wurde von allen Testerinnen & Testern anhand verschiedener, vielmals wiederholter Tests erhoben: Hier wurden Fußböden aus Holz, Stein und Polyvinylchlorid mit verschiedenerlei Grob- & Feinpartikeln, die regelmäßig auch die Fußböden in den Haushalten von Verbraucherinnen & Verbrauchern verschandeln (scil. Erde, Gras, Sand usw.), vorbereitet. Danach wurde erhoben, wie sich diese Grob- & Feinpartikel wieder von den Fußböden abwischen ließen – einmal vor und einmal nach dem ≈ 24 h währenden Trocknen in unseren Testräumlichkeiten (t∅ d. Testlabors: ≈ 24 °C & φ∅ d. Testlabors: ≈ 70 %). Die Testerinnen & Tester sahen sich den Fußboden anschließend aus allen Winkeln an und erhoben, ob und in welchem Maße sich Wischspuren (scil. Schlieren) ausmachen ließen.
Handhabung | 20 %
Hier wurde von allen Testerinnen & Testern, die sich des Modells während des vier Wochen währenden Tests viele Male annahmen, erhoben, wie es sich vor der Fußbodenreinigung, während derselben und nach der Fußbodenreinigung verwenden lässt. Hier spielte bspw. auch ein, wie sich das Modell an verschiedenerlei Fußböden, die schon ihren Materialien nach vollkommen andere Ansprüche an das Maß des Wassers & Co. stellen können, anpassen lässt. Wesentlich war auch, ob man das Modell während des Arbeitens an den Fußböden auch abstellen kann und wie sicher der Stand des Modells nach einem solchen Abstellen wirklich ist, ob es also bspw. auch versehentliche, aus verschiedenen Winkeln simulierte Stöße durch Arme, Beine usw. aushält. Die Testerinnen & Tester verliehen nach Abschluss des vier Wochen währenden Tests auch noch ein Urteil darüber, wie sich das Modell durch die verschiedenen Winkel der von ihnen mit allerlei Mobiliar vorbereiteten Testräumlichkeiten manövrieren ließ: Mit ihm sollten sich schließlich alle Areale in den Haushalten von Verbraucherinnen & Verbrauchern ohne viel Mühe erreichen lassen, idealerweise auch solche, die von solchem Mobiliar vereinnahmt werden, das durch Füße nicht voll mit dem Fußboden abschließt (bspw. Low-, Side- & Highboards). Währenddessen wurde auch ermittelt, wie sich das Modell zwischen Möbelstücken hindurch schieben lässt. Wie man es nach dem Abschluss der Arbeit an den Fußböden säubern kann, wurde auch noch erhoben: Hier nahmen sich die Testerinnen & Tester vor allem der hier vorhandenen Tanks und des in der Fußbodendüse vorhandenen Walzenwerks an.
Ausstattung | 10 %
Wie es sich mit der Qualität des deutschsprachigen Teils der Bedienungsanleitung des Herstellers verhält, wurde von allen Testerinnen & Testern erhoben – unter Würdigung verschiedener äußerer und innerer Aspekte. Die Bedienungsanleitung sollte schließlich alle wesentlichen Themen über das Modell in einer schon aus sich heraus verständlichen Weise vermitteln, sodass auch durchschnittliche Verbraucherinnen & Verbraucher durch die Lektüre der Bedienungsanleitung in den Stand versetzt werden sollten, das Modell vor der Fußbodenreinigung, während derselben und nach der Fußbodenreinigung souverän zu verwenden. Welche Materialien das Modell ausmachen und wie diese Materialien im Werk des Herstellers verbunden worden sind, wurde auch erhoben: Es sollten an dem Modellkorpus von außen und von innen keinerlei Makel erkennbar sein, die sich bspw. in erhabenen Materiallinien äußern können. Schließlich verliehen unsere Testerinnen & Tester ein Urteil auch noch über das von Werk aus vorhandene Zubehör des Modells nach Aspekten der Quantität und der Qualität, also vor allem nach dem von den verschiedenen Teilen des Zubehörpacks in praxi erschlossenen Wert.
Betrieb | 10 %
Wie ausdauernd der Akkumulator ist, wie viele Minuten das Stromreservoir des Modells also dessen Motor speisen kann, wurde von unseren Testerinnen & Testern in den verschiedenen Modi des Modells ermittelt. Weiters maßen sie den Schallausstoß des Modells in den verschiedenen Modi desselben aus einem Abstand von einem Meter und aus einer Höhe von ≈ 1,73 m, der durchschnittlichen Größe der in der Bundesrepublik lebenden Verbraucherinnen & Verbraucher.
Getestetes Produkt
- Tineco FLOOR ONE i5 Stretch Plus







