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3 Akku-Staubsauger mit automatischer Ladestation im Test 2026

Für eine durchweg bequeme Fußbodenreinigung –
dank müheloser Entleerung des Staubbehälters!

13. Februar 2026

Moderne Akku-Staubsauger weisen mitunter viele Besonderheiten auf, welche die Arbeit mit ihnen erleichtern und die Fußbodenreinigung noch effizienter gestalten sollen. So verfügen einige von ihnen bspw. über eine spezielle Ladestation, die in der Lage ist, den Staubbehälter des jeweiligen Modells automatisch zu leeren. Die damit verknüpften Vorteile sind offensichtlich: In erster Linie wird mehr Komfort geboten, weil man die Leerung des Staubbehälters nicht mehr eigens übernehmen muss; nun ist es nur noch alle paar Wochen nötig, sich um den Staubbehälter bzw. -beutel der Ladestation zu kümmern. Dadurch hat man letztlich weniger Arbeit und spart auch in gehörigem Maße Zeit. Gerade solche Verbraucherinnen & Verbraucher, die von einer Hausstauballergie geplagt werden, können von einer solchen Ladestation profitieren: Bei einer automatischen Entleerung des Staubbehälters gelangen dank des Filtersystems in der Ladestation nämlich nur in sehr geringem Maße Allergene in die Raumluft – völlig anders übrigens als bei der Entleerung von Hand, wo naturgemäß viel Staub aufgewirbelt wird. Auch aus hygienischer Hinsicht ist eine solche Ladestation also sehr vorteilhaft. Wir haben in den letzten Wochen drei Akku-Staubsauger mit automatischer Ladestation ausgiebig getestet.

Die Ladestation stellt allerdings noch längst nicht die einzige Besonderheit der von uns geprüften Modelle dar: So bietet jedes von ihnen einen Auto-Modus, in dem sie ihre Saugleistung selbstständig an das tatsächliche Ausmaß der Verschmutzungen oder an die Art des Untergrunds anpassen; auch das bedeutet einen gewaltigen Komfort. Der AP72UB21ES von AEG kommt obendrein mit einer wahren Fülle verschiedener Düsen daher, sodass man ihn für nahezu jede Reinigungssituation ideal ausstatten kann. Im Gegensatz dazu verspricht der IW3613EUT von Shark eine sogar noch größere Automatisierung: Dank der hier gegebenen Detect-Technologie soll es ihm möglich sein, unter anderem die Art des Untergrunds und sogar in der Nähe befindliche Kanten sicher zu erkennen und sein Verhalten dementsprechend zu regulieren, um beste Reinigungsergebnisse zu erzielen. Der Pure ONE Station 5 Plus von Tineco schließlich mutet zunächst verhältnismäßig schlicht an, bietet allerdings nützliche Extras wie eine Fußbodendüse, in der sich Haare & Co. nicht verfangen sollen. Die Hersteller aller drei Modelle versprechen in erster Linie eine gründliche Reinigung von Fußböden aller Art sowie von Mobiliar, wobei sich die jeweiligen Akku-Staubsauger nicht nur äußerst bequem, sondern dank ausdauernder Akkus auch über einen langen Zeitraum verwenden lassen sollen. Ob all dies in der Praxis tatsächlich der Fall ist und wie wertvoll die zahlreichen Besonderheiten der getesteten Akku-Staubsauger wirklich sind, lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.

Wesentliches

Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die nach einem in allen Belangen bequemen Weg suchen, ihre Fußböden zu reinigen; dank der automatischen Ladestation hat man selbst mit der Entleerung der Staubbehälter keinerlei Mühe.

Was ist interessant?
Die Ladestation von AEG sammelt den Schmutz in einem Saugbeutel, während in den Stationen von Shark und Tineco ein wiederverwendbarer Behälter zu finden ist. Welche Variante besser ist, kann nicht pauschal gesagt werden: Während man bei den Modell von AEG regelmäßig neue Saugbeutel erwerben muss, was mit Mehrkosten verknüpft ist, schließen sie den Schmutz in ihnen sicher ein, sodass er nicht in die Raumluft gelangt; das kann gerade für Allergikerinnen & Allergiker vorteilhaft sein.

Was ist hervorzuheben?
Die Entleerung des Staubbehälters erfolgt normalerweise automatisch, sobald man das Modell in die Ladestation stellt. Dieses Verhalten lässt sich bei den Modellen von AEG und Shark allerdings auch deaktivieren, falls man sich davon gestört fühlen sollte: Dann erfolgt die Leerung erst auf einen Tastendruck hin.

Akku-Staubsauger – Technik im Detail

Der Akku A vieler Akku-Staubsauger ist am Handteil gelegen; dank dieses mobilen Stromreservoirs kommt man in den Genuss eines endlosen Bewegungsspielraums bei der Fußbodenreinigung. Sie kann man die Fußbodenreinigung mit einem Akku-Staubsauger im Grunde überall verwirklichen. Darüber hinaus ist der Staubbehälter B auch am Handteil gelegen: Hier wird alles, was vom Fußboden her abgesogen wird, hineingetragen. An dieser Stelle ist regelmäßig auch noch ein Filter befindlich: Dessen Membranen sollen verhindern, dass Teilchen von mikroskopischer Größe (bspw. Milben, Pollen & Co.) aus dem Behälter wieder ins Haus hinein wirbeln; schließlich würde dies allergiegeplagten Verbraucherinnen & Verbrauchern Probleme machen. Der Bedienung wird normalerweise über ein paar Bedienelemente C am Handteil nachgegangen; neben ihnen ist regelmäßig auch noch ein Bildschirm oder andere Elemente wie bspw. LEDs D gegeben. Die Modelle lassen sich am Bedienpanel an- und ausschalten und auch die Saugleistung kann man hier anpassen; gleichzeitig stellt das jeweilige Modell alles, was während der Fußbodenreinigung wesentlich ist, in eingängigem Stil dar, bspw. also den aktuellen Akkustand. Es stehen viele verschiedene Düsen zur Wahl: Sie können wahlweise mit dem Handteil oder aber mit dem Mittelrohr E verbunden werden. Bei sämtlichen Modellen ist eine Fußbodendüse F gegeben, die sich durch eine gleichmäßig drehende Walzenrolle auszeichnen kann: Diese kann Teilchen wie bspw. Erde, Gras und Sand auch aus dem prallen Textil eines Teppichs herauslösen. Auch eine Fugenreinigungsdüse G, eine Mini-Turbodüse H sowie ein Möbelpinsel I sind bei einem Großteil der Akku-Staubsauger dabei, wobei sich manche von ihnen auch noch mit einer Polsterreinigungsdüse J verbinden lassen. Ein wertvolles Element eines jeden Zubehörbündels ist schließlich noch eine Ladestation K, die sich nach Belieben im Haus abstellen lässt. Hier kann man den Akku-Staubsauger abstellen, wenn er nicht verwendet wird; währenddessen kann sein Akku laden. Obendrein ist die Station imstande, den Staubbehälter des jeweiligen Modells eigenständig zu leeren: Sie kann seinen Inhalt in einen anderen Behälter oder einen Beutel in ihrem Inneren hineinziehen; dieser ist von einer so üppigen Größe, dass man ihn nur alle paar Wochen ausleeren bzw. austauschen muss.

Der Test im Überblick

1. Platz: AP72UB21ES von AEG | „sehr gut“ (92,5 %)
Der Akku-Staubsauger von AEG überzeugt schon durch seinen gewaltigen Lieferumfang, der u. a. eine Vielzahl von flexibel verwendbaren Düsen umfasst. An der Material- und Materialverarbeitungsqualität gibt es nichts Gewichtiges zu kritisieren. Der Umgang mit dem Modell fällt rundum leicht. Die Saugleistung lässt sich in drei Stufen regulieren; darüber hinaus steht ein sehr leichtgängig verwendbarer Auto-Modus zur Verfügung. Die hier gegebenen, problemlos sichtbaren Anzeigen veranschaulichen den jeweiligen Modus, den Akkustand usw. intuitiv verständlich. Während der Arbeit mit dem Akku-Staubsauger muss man sich nur in geringem Maße anstrengen. Weil die Entleerung des Staubbehälters von Hand mühsam fällt, ist es sehr praktisch, dass man sie bequem durch die Station vornehmen lassen kann. Das Filtersystem lässt sich ohne jegliche Anstrengung reinigen, ebenso die Fußbodendüse, in der sich mitunter allerdings lange Haare verfangen. Weil die Bedienungsanleitung fast ausschließlich Graphiken beinhaltet, bedarf es manchmal eines Moments, bis man sie versteht. Die Akkulaufzeiten sind ordentlich; bis der erschöpfte Akku wieder aufgeladen ist, muss man sich nicht allzu lange gedulden. Gerade auf niedrigster Saugleistungsstufe wird verhältnismäßig wenig Lärm erzeugt. Bei der Reinigung von Hartböden und Mobiliar erweist sich das Modell als exzellent, doch auch bei der Teppichreinigung besticht es nahezu vollkommen.

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Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des AP72UB21ES von AEG.

2. Platz: Pure ONE Station 5 Plus von Tineco | „gut“ (90,1 %)
Das Modell von Tineco kommt nur mit sehr wenig Zubehör daher. Es ist solide gefertigt, die einzelnen Teile sind mitunter aber unsauber verbunden; daher bedarf es viel Kraft, um die betreffenden Teile wieder voneinander zu lösen. Die Nutzung des Akku-Staubsaugers wird erheblich dadurch erschwert, dass keine Modusanzeige gegeben ist und die Anzeige des Akkuladestands rudimentär erfolgt. Neben dem Auto-Modus stehen lediglich zwei Saugleistungsstufen zur Verfügung. Während der Reinigungsarbeiten muss man sich nur geringfügig anstrengen, selbst wenn man es mit höher gelegenen Flächen oder solchen unterhalb von Mobiliar zu tun hat. Schon von Hand lässt sich der Staubbehälter sehr leicht entleeren; noch schneller und simpler gelingt das aber in der Ladestation. Bei der Reinigung von Filtersystem und Fußbodendüse tauchen keine Probleme auf, wobei Letztere ohnehin kaum einmal verschmutzt. Die Bedienungsanleitung ist sehr knapp und leider nicht immer gleich zugänglich. Der Akku versorgt das Modell meist ausreichend lange mit Strom; großartig ist, dass er sehr schnell wieder auflädt. Das Betriebsgeräusch kann manchmal andere Personen im Haushalt stören. Mit dem Modell lassen sich Hartböden und Teppiche fast gleichermaßen gut reinigen; aufgrund des fehlenden Zubehörs gestaltet sich die Möbelreinigung ungleich schwieriger.

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Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Pure ONE Station 5 Plus von Tineco.

3. Platz: Detect Clean & Empty IW3613EUT von Shark | „gut“ (86,2 %)
Der Lieferumfang dieses Modells beinhaltet immerhin ein paar Düsen, sodass man es an verschiedene Situationen anpassen kann. Wirklich hochwertig verarbeitet wirkt der Akku-Saubsauger nicht; letztlich ist er aber stabil genug, um alltäglichen Belastungen ohne jegliche Schädigung standzuhalten. Die Bedienung hält kleinere Unannehmlichkeiten bereit; so lassen sich bspw. die Tasten nur schwergängig erreichen. Es werden zwei Saugleistungsstufen und ein Detect-Modus geboten. Eine nützliche Besonderheit stellt die Detect-Technologie dar, die in verschiedener Hinsicht ein hohes Maß an Automatisierung ermöglicht. Das Modell lässt sich in allen Situationen ohne Anstrengungen verwenden. Bei der Entleerung des Staubbehälters, entweder von Hand oder in der Ladestation, tauchen keine Probleme auf. Das Filtersystem lässt sich leicht reinigen; um die Fußbodendüse muss man sich nur sehr selten kümmern. Die Bedienungsanleitung überzeugt inhaltlich wie gestalterisch und stellt daher eine großartige Hilfe dar. Mit einer Akkuladung lässt sich etwas länger arbeiten als mit den anderen Modellen; dafür dauert es seine Zeit, bis der Akku wieder vollgeladen ist. Vor allem auf maximaler Saugleistungsstufe kann es im Betrieb sehr laut werden. Um Hartböden oder Teppiche vollständig zu reinigen, braucht es regelmäßig viele Saugbewegungen über dieselbe verschmutzte Stelle; immerhin fällt die Reinigung von Mobiliar deutlich einfacher.

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Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Detect Clean & Empty IW3613EUT von Shark.

AEG
AP72UB21ES

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe d. Modells (Hmax × Bmax × ​Tmax): ≈ 107,5 × 25,0 × 28,6 cm
  • Gewicht d. Modells (mmax, leer): ≈ 2,5 kg
  • Volumen d. Staubbehälters (Vmax): ≈ 300 ml
  • Modusspektrum: 4 (1; 2; 3; Auto)
  • Ausdauer d. Akkus (Tmax, ermittelt im Modus Eco mit Fußbodendüse über Hartboden): ≈ 42:15 min

Pro

  • bequeme Bedienung
  • exzellente Materialverarbeitungsqualität
  • längenverstellbares Saugrohr
  • mäßiger Schallausstoß
  • umfangreiches Zubehör
  • vorzügliche Reinigungsleistung (bes. bei Hartböden und Mobiliar)

Contra

Größe, Gewicht & Co.

Der AP72UB21ES misst ≈ 107,5 × 25,0 × 28,6 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells). Da sich die Länge seines Saugrohrs in 10 Stufen verändern lässt, kann man die Höhe des Modells auf bis zu ≈ 91,2 cm reduzieren und so an die Körpergröße der Person, die den Akku-Staubsauger benutzt, anpassen; das erlaubt eine größtenteils sehr komfortable Nutzung. Hier spielt auch das geringe Gewicht von nur ≈ 2,5 kg mit ein, wodurch sich das Modell ohne nennenswerten Kraftaufwand über den Fußboden schieben lässt. Weil das Handteil allein sogar nur ≈ 1,4 kg wiegt, kann man es mühelos über den Kopf heben, um hoch gelegene Flächen abzusaugen.

All diese Düsen können wahlweise an das Saugrohr oder direkt an das Handteil angeschlossen werden, so wie es in der jeweiligen Situation erforderlich ist. Dabei tauchen keine nennenswerten Probleme auf: Die Verbindungsstücke, an denen man die Komponenten ineinander steckt, sind nämlich tadellos verarbeitet, sodass sich nichts verhakt. Um zwei Teile wieder voneinander zu lösen, muss man zunächst eine leichtgängige Taste betätigen, ehe sie sich bequem trennen lassen.

Die Ladestation

Eine letzte Besonderheit dieser großartigen Ladestation: Wenn man das Gerät in sie stellt, blinken die LEDs an der Fußbodendüse kurz auf; das stellt eine optische Bestätigung dafür dar, dass das Modell richtig mit seiner Station verbunden ist und der Ladevorgang beginnt.

Besonders wenn das Saugrohr auf die maximale Länge ausgezogen wurde, wirkt das Modell ein wenig wackelig; davon abgesehen macht die Materialverarbeitung jedoch einen tadellosen Eindruck: Sämtliche verwendeten Materialien sind solide und wurden fest miteinander verknüpft. Vereinzelt tauchen am Gehäuse zwar kleinere Spaltmaße auf, welche die Stabilität jedoch in keinster Weise beeinträchtigen. Auch jegliche Teile des Zubehörs sind hochwertig verarbeitet.

Die Bedienung

Insgesamt stehen vier verschiedene Modi zur Verfügung. Die Modi 1, 2 und 3 sind mit je einer Leistungsstufe verknüpft, sodass man die Saugkraft passgenau an die Art des Untergrunds und die Menge der Verschmutzungen anpassen kann. Wenn man eine der beiden motorisierten Düsen – die Fußbodendüse oder die Mini-Turbodüse – verwendet, kann man außerdem den Auto-Modus einstellen. In diesem ermittelt das Modell fortwährend, ob sich die jeweilige Düse gerade über Hartboden oder über Teppichboden befindet, und stellt seine Leistung dementsprechend selbstständig ein: Dadurch wird zum Beispiel automatisch verhindert, dass sich die Düse an Teppichen festsaugt und sich daher nur noch schwer bewegen lässt. In unseren Tests hat sich herausgestellt, dass dies wunderbar funktioniert: In der Regel benötigt der Akku-Staubsauger nur ≈ 1–2 s, um eine Veränderung der Bodenart festzustellen und sodann zu reagieren.

Ansonsten wird man noch auf Fehler im Betrieb hingewiesen: Wenn bspw. der Motor überhitzt oder das Saugrohr verstopft ist, unterbricht das Modell die Arbeit und informiert mittels eines Symbols unverzüglich über das jeweilige Problem, sodass man dieses rasch beheben kann.

Da im Saugrohr kein Gelenk vorhanden ist, muss man das Handteil fast bis zum Boden absenken, wenn man die Düse unter ein Möbelstück schieben will; das ist ein wenig unbequem. Höher gelegene Flächen lassen sich mit dem Handteil spielend erreichen: Es ist nämlich sehr leicht (≈ 1,4 kg) und außerdem großartig ausbalanciert, sodass man ohne Mühe das Gleichgewicht bewahrt. Leider lassen sich die Fußbodendüse und das Saugrohr währenddessen nicht in aufrechter Parkposition abstellen.

Die Reinigung

Dass die automatische Entleerung so reibungslos abläuft, ist auch deshalb sehr zu begrüßen, weil es mit viel Mühe verknüpft ist, den Staubbehälter von Hand zu entleeren: Zu diesem Zweck muss man nämlich das Filtergehäuse entnehmen; das ist vor allem dann sehr schwierig, wenn sich zwischen diesem und der Wand des Behälters Schmutzpartikel von geringer Größe verkantet haben und so den Filter an Ort und Stelle halten. Auch aus diesem Grund wird man der automatischen Entleerung des Staubbehälters nach Möglichkeit immer den Vorzug geben, sodass man den Filter nur ausbauen muss, um ihn selbst zu reinigen. Mithilfe des Filterreinigungsschlauchs gelingt das völlig problemlos; für eine vollständige Reinigung kann man den Filter schlicht mit Wasser abspülen, sodass sich alle Verunreinigungen einfach beseitigen lassen.

Die Bedienungsanleitung

Strom & Schall

Die Reinigungsleistung

Tineco
Pure ONE Station 5 Plus

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe d. Modells (Hmax × Bmax × ​Tmax): ≈ 114,3 × 26,0 × 36,1 cm
  • Gewicht d. Modells (mmax, leer): ≈ 3,0 kg
  • Volumen d. Staubbehälters (Vmax): ≈ 450 ml
  • Modusspektrum: 3 (Auto; Eco; Max)
  • Ausdauer d. Akkus (Tmax, ermittelt im Modus Eco mit Fußbodendüse über Hartboden): ≈ 47:19 min

Pro

  • Akku lädt schnell auf
  • starke Reinigungsleistung

Contra

  • kaum Anzeigen vorhanden
  • überschaubarer Lieferumfang

Größe, Gewicht & Co.

Mit Maßen von ≈ 114,3 × 26,0 × 36,1 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) ist der Pure ONE Station 5 Plus geringfügig größer als die anderen beiden im Test vertretenen Modelle. Wie bei den meisten Akku-Staubsaugern lässt sich die Länge seines Saugrohrs nicht anpassen. Daran dürfte sich jedoch niemand ernsthaft stören: Der Griff des Modells befindet sich nämlich in einer Höhe von ≈ 110,0 cm über dem Untergrund und kann daher von Personen verschiedener Körpergrößen bequem gepackt werden. Mit angeschlossener Fußbodendüse wiegt der Akku-Staubsauger ≈ 3,0 kg; dieses Gewicht macht sich auch bei längeren Reinigungsarbeiten nicht wirklich bemerkbar, sodass die Arme kaum ermüden. Das Handteil allein wiegt nur ≈ 1,8 kg, weshalb man es ohne nennenswerten Kraftaufwand anheben kann.

Weder eine gewöhnliche Polsterreinigungsdüse noch eine Fugenreinigungsdüse oder auch nur ein Möbelpinsel sind Teil des Lieferumfangs; auch Ersatzteile, etwa einen zusätzlichen Filter, wird man vielleicht vermissen. All diese Dinge können im Onlineshop des Herstellers erworben werden.

Die Ladestation

Auf den ersten Blick gibt es an der Verarbeitung des Pure ONE Station 5 Plus nichts auszusetzen: Unmittelbar nach dem Auspacken wirkt er sehr stabil; die verwendeten Materialien sind solide und wurden fest miteinander verbunden, sodass nichts beschädigt werden kann. An manchen Stellen befinden sich Spaltmaße, welche die Robustheit des Akku-Staubsaugers allerdings nicht beeinträchtigen. Erst wenn man versucht, die einzelnen Komponenten des Zubehörs voneinander zu lösen, bemerkt man, dass die Verbindungsstellen nicht immer sauber gefertigt sind: Deshalb muss man sich bspw. verhältnismäßig stark anstrengen, wenn man das Saugrohr vom Handteil entfernt.

Die Bedienung

Stellt man den Modus Eco oder Max ein, arbeitet der Akku-Staubsauger mit niedrigster bzw. höchster Leistung; seine Saugkraft lässt sich also den Umständen entsprechend regulieren. Im Auto-Modus geschieht dies hingegen automatisch in Abhängigkeit von der Menge der Verschmutzungen, die momentan beseitigt werden. Der dafür verantwortliche iLoop-Sensor funktioniert, wie sich im Test bestätigt hat, tadellos: Das Modell reagiert darum mit nur geringer Verzögerung auf Veränderungen der Schmutzintensität und passt seine Leistung richtig an.

Über den Ladestand des Akkus wird man nur sehr durchwachsen unterrichtet: Am Akku selbst, also nicht am Handteil, befindet sich eine gut sichtbare, aber ebenfalls recht kleine LED, welche die meiste Zeit über konstant grün leuchtet. Erst kurz bevor der Akku erschöpft ist, beginnt sie, rot zu leuchten und später zu blinken, um darauf hinzuweisen, dass man das Modell nicht mehr lange verwenden kann. Wirklich präzise ist diese Anzeige also nicht, sodass man nur schwer abschätzen kann, wie lange die jeweilige Akkuladung noch hält. Tritt im Betrieb ein Fehler auf, etwa weil das Saugrohr verstopft ist, beginnen die LEDs zwischen den Bedienelementen rot zu blinken. Dadurch weiß man immerhin, dass etwas nicht funktioniert; konkrete Hinweise, welches Problem genau vorliegt, werden allerdings nicht gegeben.

Wenn man Bodenflächen, die unter Mobiliar liegen, reinigen möchte, muss man das Handteil bis zum Untergrund absenken und sich dafür hinabbeugen; im Saugrohr ist nämlich kein Gelenk vorhanden, das in dieser Situation behilflich wäre. Davon abgesehen tauchen jedoch keine Schwierigkeiten auf. Etwas Mühe hat man hingegen, die Balance des Handteils zu bewahren, wenn man es über den Kopf hebt; die Reinigung höher gelegener Flächen wird dadurch jedoch nur geringfügig erschwert. Währenddessen lassen sich die Fußbodendüse und das Saugrohr leider nicht in aufrechter Parkposition abstellen.

Die Reinigung

Für die Entleerung des Staubbehälters von Hand muss man ebenfalls kaum Zeit einplanen: Über einen einfachen Tastendruck lässt sich nämlich die Klappe am Fuß des Behälters entriegeln, woraufhin man sie mit etwas Fingerspitzengefühl öffnen kann; der Schmutz fällt dann meist vollständig heraus. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Behälter zu entnehmen: Nun lässt sich das Filtergehäuse mit wenigen Handgriffen ausbauen und in seine Komponenten zerlegen. Anschließend kann man sie mit Wasser abspülen und auf diese Weise reinigen. Bevor man den Filter wieder einsetzt, muss er vollständig trocknen, was bis zu ≈ 24 h in Anspruch nimmt; da kein Ersatzfilter vorhanden ist, lässt sich das Modell in dieser Zeit nicht verwenden.

Die Bedienungsanleitung

Strom & Schall

Die Reinigungsleistung

Shark
Detect Clean & Empty IW3613EUT

Die wesentlichen Merkmale

  • Größe d. Modells (Hmax × Bmax × ​Tmax): ≈ 109,0 × 26,4 × 35,0 cm
  • Gewicht d. Modells (mmax, leer): ≈ 2,9 kg
  • Volumen d. Staubbehälters (Vmax): ≈ 700 ml
  • Modusspektrum: 3 (Boost; Detect; Eco)
  • Ausdauer d. Akkus (Tmax, ermittelt im Modus Eco mit Fußbodendüse über Hartboden): ≈ 51:05 min

Pro

  • großer Staubbehälter
  • Detect-Technologie

Contra

  • hohe Akkuladezeit
  • schwache Reinigungsleistung (bes. bei Teppichen)
  • teils enormer Schallausstoß

Größe, Gewicht & Co.

Mit Maßen von ≈ 109,0 × 26,4 × 35,0 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) unterscheidet sich der Detect Clean & Empty IW3613EUT nicht wesentlich von den anderen Akku-Staubsaugern in diesem Test. Die Länge seines Saugrohrs lässt sich nicht verändern, was jedoch nicht allzu schlimm ist: Der Griff des Modells befindet sich nämlich in einer Höhe von ≈ 104,0 cm über dem Untergrund, sodass er für Personen mit verschiedenen Körpergrößen bequem erreichbar ist. Mit installierter Fußbodendüse wiegt das Modell ≈ 2,9 kg und ist damit so leicht, dass man es ohne nennenswerte Anstrengung verwenden kann. Das Handteil lässt sich dank seines niedrigen Gewichts von ≈ 1,4 kg bei der Reinigung höher gelegener Flächen auch für längere Zeit über den Kopf heben, ohne dass die Armmuskeln zu sehr erschöpfen würden.

Weitere Düsen sind nicht im Lieferumfang enthalten, können jedoch zusätzlich erworben werden. Doch gleichgültig, welche Düse man verwendet: Sie alle lassen sich wahlweise am Saugrohr oder direkt am Handteil befestigen, so wie es in der jeweiligen Situation nötig ist. Ansonsten beinhaltet das Zubehör nur noch eine Geruchskartusche, welche die bereits von Werk in der Station verbaute Kartusche ersetzen kann. Dass darüber hinaus keine weiteren Ersatzteile vorhanden sind, ist ein wenig schade: Zumindest ein weiterer Filter wäre wünschenswert, weil der im Modell verbaute Filter ja nach einiger Zeit ausgewechselt werden muss. Die Ersatzteile sowie weitere Düsen lassen sich jedoch einfach im Onlineshop des Herstellers erwerben.

Die Ladestation

Der Detect Clean & Empty IW3613EUT wirkt etwas wackelig und nicht allzu hochwertig verarbeitet; an manchen Stellen befinden sich größere Spaltmaße. Diese Makel beeinträchtigen die Stabilität des Modells allerdings nicht ernsthaft, sodass es alltäglichen Belastungen ohne Weiteres standhält. Das Gehäuse des Akku-Staubsaugers selbst sowie sein Zubehör bestehen aus soliden Materialien und müssen daher nicht mit übermäßiger Vorsicht behandelt werden.

Die Bedienung

Das entsprechende Bedienelement muss man ggf. mehrfach hintereinander betätigen, da sich immer nur in den nächsthöheren Modus wechseln lässt. Daran dürfte man sich jedoch kaum stören, schon weil nur drei Modi vorhanden sind: Von diesen sind Eco und Boost je einer Saugleistungsstufe zugeordnet, sodass man das Modell wahlweise mit niedrigster oder höchster Kraft arbeiten lassen kann, so wie es jeweils erforderlich ist. Ganz anders funktioniert der Detect-Modus: Hier stellt der Akku-Staubsauger seine Leistung selbstständig in Abhängigkeit vom tatsächlich vorhandenen Ausmaß der Verschmutzungen ein (Dirt Detect), was wunderbar funktioniert: Im Test hat es immer nur einen kurzen Augenblick (≈ 1 s) gedauert, bis das Modell den auf dem Fußboden befindlichen Schmutz registrierte und seine Saugkraft erhöhte.

Die Detect-Technologie stellt zweifellos die größte Stärke des Akku-Staubsaugers von Shark dar. Durch sie lässt sich die Arbeit mit dem Modell sehr weit automatisieren; das ist einzigartig in diesem Test und sorgt für großen Komfort.

Die Fußbodendüse saugt sich nie am Untergrund fest, sodass man sie ohne nennenswerten Kraftaufwand verwenden kann; selbst wenn man Teppiche mit maximaler Saugleistung reinigt, muss man sich kaum anstrengen. Verwinkelte Bereiche, in denen sich viele Hindernisse befinden, stellen ebenfalls kein Problem dar: Die Düse lässt sich nämlich präzise steuern, wenngleich man dafür Hand und Arm relativ stark bewegen muss; auch enge Kurven kann man mit ihr beschreiben. Mitunter kommt es allerdings dazu, dass sich Düse und Rohr ineinander verhaken; dann lässt sich die Düse nicht mehr bewegen und muss mit der Fußspitze wieder gelöst werden. Wenn man das Handteil anhebt, um höher gelegene Bereiche abzusaugen, fällt es sehr leicht, die Düse auszubalancieren; währenddessen lassen sich Bodendüse und Saugrohr in aufrechter Parkposition abstellen.

Die Reinigung

Wenn man sich stattdessen dafür entscheidet, den Staubbehälter manuell zu leeren, hat man damit keine Mühe: Auf einen einfachen Tastendruck hin klappt er nämlich auf, sodass sein Inhalt herausfällt; zuvor muss der Behälter noch nicht einmal vom Handteil entnommen werden. Die Walzenrollen der Fußbodendüse und der Mini-Turbodüse verschmutzen normalerweise nicht: Aufgrund der speziellen Konstruktion der Düsen wickeln sich nämlich selbst lange Haare nicht um die Walzenrolle. Sollte man diese dennoch einmal reinigen müssen, lässt sich zumindest diejenige der Fußbodendüse mit wenigen Handgriffen entnehmen, sodass man sie überall gut erreicht.

Die Bedienungsanleitung

Strom & Schall

Die Reinigungsleistung

Technische Daten

Hersteller
Modell
AEG
AP72UB21ES
Tineco
Pure ONE Station 5 Plus
Shark
Detect Clean & Empty IW3613EUT
Größe, Gewicht & Co.
Größe des Modells
(Hmax × Bmax × Tmax)
107,5 × 25,0 × 28,6 cm 114,3 × 26,0 × 36,1 cm 109,0 × 26,4 × 35,0 cm
Gewicht des Modells
(mmax)
2,5 kg 3,0 kg 2,9 kg
Maße des Stromkabels
(Lmax)
1,5 m 1,5 m 1,2 m
Volumen des Staubbehälters
(Vmax)
300 ml 450 ml 700 ml
Volumen des Staubbehälters bzw. -beutels in der Station
(Vmax)
3.500 ml 2.500 ml 2.000 ml
Typ des Filters HEPA-Filter HEPA-Filter HEPA-Filter
Waschbarkeit des Filters ja ja ja
Zubehör Filter als Ersatz;
Filterreinigungsschlauch;
Fugendüse;
Fußbodendüse;
Ladestation;
Mini-Turbodüse;
Möbelpinsel;
Polsterdüse m. Möbelpinsel;
Staubbeutel als Ersatz
Fußbodendüse;
Mini-Turbodüse;
Ladestation
Fugendüse m. Möbelpinsel;
Fußbodendüse; Geruchskartusche als Ersatz;
Ladestation;
Mini-Turbodüse
Funktionen
Modusspektrum 4
(1; 2; 3; Auto)
3
(Auto; Eco; Max)
3
(Boost; Detect; Eco)
Weitere Funktionen längenverstellbares Saugrohr Bodendüse an
Partikelgröße
anpassbar
Detect-Technologie
Akkumulator
Typ des Akkus Lithium-Ionen Lithium-Ionen Lithium-Ionen
Technik des Akkus
(U & Q)
21,6 V & 2.500 mAh 25,2 V & 2.500 mAh 18,0 V & 3.750 mAh
Ladestation ja
(freistehend mit Absaugfunktion)
ja
(freistehend mit Absaugfunktion)
ja
(freistehend mit Absaugfunktion)
Arbeitszeit
(Tmax, lt. Hersteller mit niedrigster Saugleistung und Fußbodendüse)
40 min 40 min 60 min
Arbeitszeit
(Tmax, ermittelt mit niedrigster Saugleistung und Fußbodendüse über Hartboden)
42 min 47 min 51 min
Ladezeit
(Tmax, lt. Hersteller)
270 min 300 min 300 min
Ladezeit
(TØ, ermittelt)
232 min 147 min 297 min
Strom & Schall
Stromverbrauch während des Ladevorgangs
(PØ bzw. Pmax, ermittelt)
18,2 bzw. 20,3 W 29,9 bzw. 32,2 W 18,8 bzw. 20,7 W
Schallausstoß
(LP max, lt. Hersteller)
80 dB 83 dB 82 dB
Schallausstoß
(LP max aus d: 1,0 m, ermittelt mit niedrigster bzw. höchster Saugleistung und Fußbodendüse über Hartboden)
69,4 bzw. 77,6 dB 74,3 bzw. 76,0 dB 71,8 bzw. 80,2 dB

Bewertung

Hersteller
Modell
% AEG
AP72UB21ES
Tineco
Pure ONE Station 5 Plus
Shark
Detect Clean & Empty IW3613EUT
Leistung 50 94,4 93,5 82,2
Hartböden 60 97,1 94,8 80,6
Teppichböden 20 94,4 95,6 77,0
Volumen 15 83,0 86,8 93,0
Mobiliar
Couches, Sessel usw.
5 96,0 90,0 90,0
Betrieb 20 83,5 86,8 83,2
Arbeitszeit 50 78,6 80,9 82,6
Ladezeit 30 86,4 94,2 79,7
Schallausstoß 20 91,6 90,3 89,7
Ausstattung 15 92,6 76,2 87,2
Funktionsspektrum 80 92,0 72,0 86,0
Material- & Materialverarbeitungsqualität 20 95,0 93,0 92,0
Handhabung 15 92,2 92,3 91,3
Flexibilität 45 91,0 93,0 92,0
Bedienung 35 93,0 91,0 88,0
Reinigung 15 95,0 96,0 96,0
Bedienungsanleitung 5 88,5 84,0 94,5
Bonus 0,5 (Ladestation);
0,4 (weiteres Zubehör)
0,2 (Bodendüse an Partikelgröße anpassbar);
0,5 (Ladestation)
0,2 (Anti-Geruchs-Technologie);
1,0 (Detect-Technologie);
0,5 (Ladestation)
Malus
UVP des Herstellers 599,95 € 449,00 € 599,00 €
Durchschnittlicher Marktpreis
Stand v. 13.02.2026
552,41 € 384,50 € 497,49 €
Preis-Leistungsindex 5,97 4,27 5,77
Gesamtbewertung 92,5 %
(„sehr gut“)
90,1 %
(„gut“)
86,2 %
(„gut“)

Wie haben wir geprüft?

Leistung | 50 %
Während des Tests wurden verschiedene Fußbodenareale mit immer identischen Grammzahlen von Grob- und Feinpartikeln (scil. Getreide-Flocken, Reis, Kristallzucker und Feinsand) vorbereitet und anschließend mit den Modellen plus normaler Fußbodendüse bearbeitet. Das Gewicht des Staubbehälters wurde vor und nach den einzelnen Tests ermittelt, um so zu erheben, wie viele der Grob- und Feinpartikel das jeweilige Modell wirklich einzuziehen vermocht hat. Die Testerinnen & Tester inspizierten außerdem die Fußbodenareale und kontrollierten, ob vornehmlich Grob- oder Feinpartikel ins Modell wanderten. Des Weiteren wurde geprüft, wie sich verschiedene Typen von Mobiliar mit den Modellen säubern lassen. Schließlich haben die Testerinnen & Tester auch ermittelt, wie man Grob- und Feinpartikel an Fußbodenabschlüssen, bspw. also neben Fußleisten, mit den Modellen einziehen kann, ob die Fußbodendüse sie also nicht nur von vorne, sondern auch seitlich anzuziehen weiß.

Betrieb | 20 %
Die Testerinnen & Tester haben auch erhoben, wie es sich mit den Schallemissionen der Modelle verhält: Hierzu haben sie die Modelle mit verbundener Fußbodendüse in einer von innen mit schallabsorbierendem Melaminharzschaum versehenen Schallmesskammer positioniert, das eine Mal den saugschwächsten und das andere Mal den saugstärksten Modus aktiviert und aus einem Abstand von einem Meter den hier zu vernehmenden Schallausstoß ermittelt (LP ∅ und LP max). Die Fußbodendüsen der Modelle standen währenddessen über einem einheitlich-ebenen Fußboden aus Polyvinylchlorid. Des Weiteren maßen die Testerinnen & Tester auch die Ausdauer der Akkus, wieder einmal mit verbundener Fußbodendüse im saugschwächsten und im saugstärksten Modus (Tmax). Schließlich haben sie auch noch erhoben, wie viel Zeit die Akkus im Anschluss brauchen, um sich bei normalem Anschluss ans Stromnetzwerk wieder vollzuladen (Tmax).

Ausstattung | 15 %
Hier sahen sich die Testerinnen & Tester das von Werk aus enthaltene Zubehörensemble (Düsen usw.) an: Das Zubehör wurde zuvörderst rein quantitativ und anschließend, nachdem es in der Testpraxis verschiedentlich verwendet worden ist, auch qualitativ beurteilt. Währenddessen wurde ermittelt, ob und in welchem Maße sich das Funktionsspektrum der Modelle durch die jeweils gegebenen Zubehörelemente erweitern lässt. Die Testerinnen & Tester haben auch alle im Test vertretenen Modelle von außen und von innen inspiziert und erhoben, welche Materialien seitens des Herstellers verwendet worden sind, in welcher Art und Weise diese Materialien verarbeitet worden sind und wie sie den im Haushalt zu erwartenden Strapazen (Stößen usw.) standzuhalten wissen.

Handhabung | 15 %
Wie sich die Modelle handhaben lassen, wurde von 10 verschiedenen Testerinnen & Testern aus mehreren Alters- (18–60+), Größen- (Hmin – Hmax: 1,60–2,00 m) und Gewichtsspannen (mmin–mmax: 60–120 kg) ermittelt: Sie haben die Modelle während des Tests über mehr als 1.000 m² Fläche pro Testerin & Tester manövriert und währenddessen erhoben, wie sie sich über Fußböden aus verschiedenen Materialien lenken lassen, wie leicht oder schwer man den aktuellen Winkel der Fußbodendüse verändern kann und wie sich Fußbodenareale an anspruchsvolleren Stellen, bspw. inmitten von Mobiliar, abdecken lassen. Ferner spielten hier auch noch die Art, die Maße und die Position der Tasten ein, mit denen man die Modelle an- und wieder ausschaltet, einzelne Modi wählt usw. Wie man das Staubbehältnis herausnehmen, ausleeren und wieder hineinsetzen kann, wurde außerdem bewertet. Des Weiteren nahmen sich die Testerinnen & Tester der von Werk aus enthaltenen Dokumentation der Modelle an: Sie benoteten, ob die Dokumentation wirklich alle wesentlichen Themen rund ums jeweilige Modell in leicht verständlicher Art und Weise abhandelt und ob sie vornehmlich mit Texten und/oder mit Graphiken arbeitet. Schließlich wurde auch noch beurteilt, wie man die Modelle selbst säubern kann, wie es sich also bspw. mit ihrem Filter verhält.

Getestete Produkte

  • AEG AP72UB21ES
  • Tineco Pure ONE Station 5 Plus
  • Shark Detect Clean & Empty IW3613EUT