3 Akku-Staubsauger mit automatischer Ladestation im Test 2026
Für eine durchweg bequeme Fußbodenreinigung –
dank müheloser Entleerung des Staubbehälters!
13. Februar 2026
Moderne Akku-Staubsauger weisen mitunter viele Besonderheiten auf, welche die Arbeit mit ihnen erleichtern und die Fußbodenreinigung noch effizienter gestalten sollen. So verfügen einige von ihnen bspw. über eine spezielle Ladestation, die in der Lage ist, den Staubbehälter des jeweiligen Modells automatisch zu leeren. Die damit verknüpften Vorteile sind offensichtlich: In erster Linie wird mehr Komfort geboten, weil man die Leerung des Staubbehälters nicht mehr eigens übernehmen muss; nun ist es nur noch alle paar Wochen nötig, sich um den Staubbehälter bzw. -beutel der Ladestation zu kümmern. Dadurch hat man letztlich weniger Arbeit und spart auch in gehörigem Maße Zeit. Gerade solche Verbraucherinnen & Verbraucher, die von einer Hausstauballergie geplagt werden, können von einer solchen Ladestation profitieren: Bei einer automatischen Entleerung des Staubbehälters gelangen dank des Filtersystems in der Ladestation nämlich nur in sehr geringem Maße Allergene in die Raumluft – völlig anders übrigens als bei der Entleerung von Hand, wo naturgemäß viel Staub aufgewirbelt wird. Auch aus hygienischer Hinsicht ist eine solche Ladestation also sehr vorteilhaft. Wir haben in den letzten Wochen drei Akku-Staubsauger mit automatischer Ladestation ausgiebig getestet.
Die Ladestation stellt allerdings noch längst nicht die einzige Besonderheit der von uns geprüften Modelle dar: So bietet jedes von ihnen einen Auto-Modus, in dem sie ihre Saugleistung selbstständig an das tatsächliche Ausmaß der Verschmutzungen oder an die Art des Untergrunds anpassen; auch das bedeutet einen gewaltigen Komfort. Der AP72UB21ES von AEG kommt obendrein mit einer wahren Fülle verschiedener Düsen daher, sodass man ihn für nahezu jede Reinigungssituation ideal ausstatten kann. Im Gegensatz dazu verspricht der IW3613EUT von Shark eine sogar noch größere Automatisierung: Dank der hier gegebenen Detect-Technologie soll es ihm möglich sein, unter anderem die Art des Untergrunds und sogar in der Nähe befindliche Kanten sicher zu erkennen und sein Verhalten dementsprechend zu regulieren, um beste Reinigungsergebnisse zu erzielen. Der Pure ONE Station 5 Plus von Tineco schließlich mutet zunächst verhältnismäßig schlicht an, bietet allerdings nützliche Extras wie eine Fußbodendüse, in der sich Haare & Co. nicht verfangen sollen. Die Hersteller aller drei Modelle versprechen in erster Linie eine gründliche Reinigung von Fußböden aller Art sowie von Mobiliar, wobei sich die jeweiligen Akku-Staubsauger nicht nur äußerst bequem, sondern dank ausdauernder Akkus auch über einen langen Zeitraum verwenden lassen sollen. Ob all dies in der Praxis tatsächlich der Fall ist und wie wertvoll die zahlreichen Besonderheiten der getesteten Akku-Staubsauger wirklich sind, lesen Sie in unserem ausführlichen Testbericht.
Wesentliches
Für wen?
Für all diejenigen Verbraucherinnen & Verbraucher, die nach einem in allen Belangen bequemen Weg suchen, ihre Fußböden zu reinigen; dank der automatischen Ladestation hat man selbst mit der Entleerung der Staubbehälter keinerlei Mühe.
Was ist interessant?
Die Ladestation von AEG sammelt den Schmutz in einem Saugbeutel, während in den Stationen von Shark und Tineco ein wiederverwendbarer Behälter zu finden ist. Welche Variante besser ist, kann nicht pauschal gesagt werden: Während man bei den Modell von AEG regelmäßig neue Saugbeutel erwerben muss, was mit Mehrkosten verknüpft ist, schließen sie den Schmutz in ihnen sicher ein, sodass er nicht in die Raumluft gelangt; das kann gerade für Allergikerinnen & Allergiker vorteilhaft sein.
Was ist hervorzuheben?
Die Entleerung des Staubbehälters erfolgt normalerweise automatisch, sobald man das Modell in die Ladestation stellt. Dieses Verhalten lässt sich bei den Modellen von AEG und Shark allerdings auch deaktivieren, falls man sich davon gestört fühlen sollte: Dann erfolgt die Leerung erst auf einen Tastendruck hin.
Akku-Staubsauger – Technik im Detail

Der Akku A vieler Akku-Staubsauger ist am Handteil gelegen; dank dieses mobilen Stromreservoirs kommt man in den Genuss eines endlosen Bewegungsspielraums bei der Fußbodenreinigung. Sie kann man die Fußbodenreinigung mit einem Akku-Staubsauger im Grunde überall verwirklichen. Darüber hinaus ist der Staubbehälter B auch am Handteil gelegen: Hier wird alles, was vom Fußboden her abgesogen wird, hineingetragen. An dieser Stelle ist regelmäßig auch noch ein Filter befindlich: Dessen Membranen sollen verhindern, dass Teilchen von mikroskopischer Größe (bspw. Milben, Pollen & Co.) aus dem Behälter wieder ins Haus hinein wirbeln; schließlich würde dies allergiegeplagten Verbraucherinnen & Verbrauchern Probleme machen. Der Bedienung wird normalerweise über ein paar Bedienelemente C am Handteil nachgegangen; neben ihnen ist regelmäßig auch noch ein Bildschirm oder andere Elemente wie bspw. LEDs D gegeben. Die Modelle lassen sich am Bedienpanel an- und ausschalten und auch die Saugleistung kann man hier anpassen; gleichzeitig stellt das jeweilige Modell alles, was während der Fußbodenreinigung wesentlich ist, in eingängigem Stil dar, bspw. also den aktuellen Akkustand. Es stehen viele verschiedene Düsen zur Wahl: Sie können wahlweise mit dem Handteil oder aber mit dem Mittelrohr E verbunden werden. Bei sämtlichen Modellen ist eine Fußbodendüse F gegeben, die sich durch eine gleichmäßig drehende Walzenrolle auszeichnen kann: Diese kann Teilchen wie bspw. Erde, Gras und Sand auch aus dem prallen Textil eines Teppichs herauslösen. Auch eine Fugenreinigungsdüse G, eine Mini-Turbodüse H sowie ein Möbelpinsel I sind bei einem Großteil der Akku-Staubsauger dabei, wobei sich manche von ihnen auch noch mit einer Polsterreinigungsdüse J verbinden lassen. Ein wertvolles Element eines jeden Zubehörbündels ist schließlich noch eine Ladestation K, die sich nach Belieben im Haus abstellen lässt. Hier kann man den Akku-Staubsauger abstellen, wenn er nicht verwendet wird; währenddessen kann sein Akku laden. Obendrein ist die Station imstande, den Staubbehälter des jeweiligen Modells eigenständig zu leeren: Sie kann seinen Inhalt in einen anderen Behälter oder einen Beutel in ihrem Inneren hineinziehen; dieser ist von einer so üppigen Größe, dass man ihn nur alle paar Wochen ausleeren bzw. austauschen muss.
Der Test im Überblick
1. Platz: AP72UB21ES von AEG | „sehr gut“ (92,5 %)
Der Akku-Staubsauger von AEG überzeugt schon durch seinen gewaltigen Lieferumfang, der u. a. eine Vielzahl von flexibel verwendbaren Düsen umfasst. An der Material- und Materialverarbeitungsqualität gibt es nichts Gewichtiges zu kritisieren. Der Umgang mit dem Modell fällt rundum leicht. Die Saugleistung lässt sich in drei Stufen regulieren; darüber hinaus steht ein sehr leichtgängig verwendbarer Auto-Modus zur Verfügung. Die hier gegebenen, problemlos sichtbaren Anzeigen veranschaulichen den jeweiligen Modus, den Akkustand usw. intuitiv verständlich. Während der Arbeit mit dem Akku-Staubsauger muss man sich nur in geringem Maße anstrengen. Weil die Entleerung des Staubbehälters von Hand mühsam fällt, ist es sehr praktisch, dass man sie bequem durch die Station vornehmen lassen kann. Das Filtersystem lässt sich ohne jegliche Anstrengung reinigen, ebenso die Fußbodendüse, in der sich mitunter allerdings lange Haare verfangen. Weil die Bedienungsanleitung fast ausschließlich Graphiken beinhaltet, bedarf es manchmal eines Moments, bis man sie versteht. Die Akkulaufzeiten sind ordentlich; bis der erschöpfte Akku wieder aufgeladen ist, muss man sich nicht allzu lange gedulden. Gerade auf niedrigster Saugleistungsstufe wird verhältnismäßig wenig Lärm erzeugt. Bei der Reinigung von Hartböden und Mobiliar erweist sich das Modell als exzellent, doch auch bei der Teppichreinigung besticht es nahezu vollkommen.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des AP72UB21ES von AEG.
2. Platz: Pure ONE Station 5 Plus von Tineco | „gut“ (90,1 %)
Das Modell von Tineco kommt nur mit sehr wenig Zubehör daher. Es ist solide gefertigt, die einzelnen Teile sind mitunter aber unsauber verbunden; daher bedarf es viel Kraft, um die betreffenden Teile wieder voneinander zu lösen. Die Nutzung des Akku-Staubsaugers wird erheblich dadurch erschwert, dass keine Modusanzeige gegeben ist und die Anzeige des Akkuladestands rudimentär erfolgt. Neben dem Auto-Modus stehen lediglich zwei Saugleistungsstufen zur Verfügung. Während der Reinigungsarbeiten muss man sich nur geringfügig anstrengen, selbst wenn man es mit höher gelegenen Flächen oder solchen unterhalb von Mobiliar zu tun hat. Schon von Hand lässt sich der Staubbehälter sehr leicht entleeren; noch schneller und simpler gelingt das aber in der Ladestation. Bei der Reinigung von Filtersystem und Fußbodendüse tauchen keine Probleme auf, wobei Letztere ohnehin kaum einmal verschmutzt. Die Bedienungsanleitung ist sehr knapp und leider nicht immer gleich zugänglich. Der Akku versorgt das Modell meist ausreichend lange mit Strom; großartig ist, dass er sehr schnell wieder auflädt. Das Betriebsgeräusch kann manchmal andere Personen im Haushalt stören. Mit dem Modell lassen sich Hartböden und Teppiche fast gleichermaßen gut reinigen; aufgrund des fehlenden Zubehörs gestaltet sich die Möbelreinigung ungleich schwieriger.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Pure ONE Station 5 Plus von Tineco.
3. Platz: Detect Clean & Empty IW3613EUT von Shark | „gut“ (86,2 %)
Der Lieferumfang dieses Modells beinhaltet immerhin ein paar Düsen, sodass man es an verschiedene Situationen anpassen kann. Wirklich hochwertig verarbeitet wirkt der Akku-Saubsauger nicht; letztlich ist er aber stabil genug, um alltäglichen Belastungen ohne jegliche Schädigung standzuhalten. Die Bedienung hält kleinere Unannehmlichkeiten bereit; so lassen sich bspw. die Tasten nur schwergängig erreichen. Es werden zwei Saugleistungsstufen und ein Detect-Modus geboten. Eine nützliche Besonderheit stellt die Detect-Technologie dar, die in verschiedener Hinsicht ein hohes Maß an Automatisierung ermöglicht. Das Modell lässt sich in allen Situationen ohne Anstrengungen verwenden. Bei der Entleerung des Staubbehälters, entweder von Hand oder in der Ladestation, tauchen keine Probleme auf. Das Filtersystem lässt sich leicht reinigen; um die Fußbodendüse muss man sich nur sehr selten kümmern. Die Bedienungsanleitung überzeugt inhaltlich wie gestalterisch und stellt daher eine großartige Hilfe dar. Mit einer Akkuladung lässt sich etwas länger arbeiten als mit den anderen Modellen; dafür dauert es seine Zeit, bis der Akku wieder vollgeladen ist. Vor allem auf maximaler Saugleistungsstufe kann es im Betrieb sehr laut werden. Um Hartböden oder Teppiche vollständig zu reinigen, braucht es regelmäßig viele Saugbewegungen über dieselbe verschmutzte Stelle; immerhin fällt die Reinigung von Mobiliar deutlich einfacher.

Hier gelangen Sie zum detaillierten Testbericht des Detect Clean & Empty IW3613EUT von Shark.
AEG
AP72UB21ES

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 107,5 × 25,0 × 28,6 cm
- Gewicht d. Modells (mmax, leer): ≈ 2,5 kg
- Volumen d. Staubbehälters (Vmax): ≈ 300 ml
- Modusspektrum: 4 (1; 2; 3; Auto)
- Ausdauer d. Akkus (Tmax, ermittelt im Modus Eco mit Fußbodendüse über Hartboden): ≈ 42:15 min
Pro
- bequeme Bedienung
- exzellente Materialverarbeitungsqualität
- längenverstellbares Saugrohr
- mäßiger Schallausstoß
- umfangreiches Zubehör
- vorzügliche Reinigungsleistung (bes. bei Hartböden und Mobiliar)
Contra
- –
Größe, Gewicht & Co.
Der AP72UB21ES misst ≈ 107,5 × 25,0 × 28,6 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells). Da sich die Länge seines Saugrohrs in 10 Stufen verändern lässt, kann man die Höhe des Modells auf bis zu ≈ 91,2 cm reduzieren und so an die Körpergröße der Person, die den Akku-Staubsauger benutzt, anpassen; das erlaubt eine größtenteils sehr komfortable Nutzung. Hier spielt auch das geringe Gewicht von nur ≈ 2,5 kg mit ein, wodurch sich das Modell ohne nennenswerten Kraftaufwand über den Fußboden schieben lässt. Weil das Handteil allein sogar nur ≈ 1,4 kg wiegt, kann man es mühelos über den Kopf heben, um hoch gelegene Flächen abzusaugen.
Das Zubehör im Überblick
Im Lieferumfang des Akku-Staubsaugers ist eine Fülle verschiedener Düsen enthalten, sodass sich das Modell ideal an unterschiedliche Situationen anpassen lässt. Wenn das Zubehör trotzdem nicht ausreichen sollte, lassen sich selbstverständlich weitere Teile zusätzlich kaufen, etwa im Onlineshop des Herstellers.
Die Fußbodendüse
Die Fußbodendüse ist ≈ 25,0 cm breit und mit einer rotierenden Walzenrolle ausgestattet; diese löst Schmutzpartikel von allen Untergründen, selbst aus dem Flor eines Teppichs, um die Reinigungsleistung zu verbessern. Wertvoll sind außerdem die LEDs an der Front der Düse, welche den Boden bis in eine Entfernung von ≈ 1 m hell ausleuchten; dadurch werden Verschmutzungen sichtbar gemacht, sodass sie sich gezielt mit der Düse ansteuern und beseitigen lassen. Der Mechanismus, der die Bodendüse vom Saugrohr löst, lässt sich einfach mit der Fußspitze betätigen, sodass man sich nicht hinabbeugen muss. Dadurch kann man die Bodendüse bequem und in kürzester Zeit entfernen, wenn man nur mit dem Handteil und dem Rohr allein arbeiten will.
Die Mini-Turbodüse
Die Mini-Turbodüse (BedProPower™+ Elektrosaugbürste) ist überraschend breit (≈ 21,8 cm) und besitzt ebenfalls eine rotierende Walzenrolle. Da sich mit dieser Düse vor allem Tierhaare von Teppichen und Polstern aufnehmen lassen, ist sie gerade für Haustierhalterinnen & -halter sehr nützlich, insbesondere in Zeiten des saisonalen Fellwechsels.
Die Fugenreinigungsdüse & der Möbelpinsel
Als Nächstes ist eine Fugenreinigungsdüse vorhanden, die mit ≈ 1,2 cm so schmal ist, dass man mit ihr problemlos schwer erreichbare Stellen absaugen kann; aufgrund ihrer geringen Länge (≈ 21,3 cm) fällt die Reichweite allerdings nicht allzu hoch aus. Auf Wunsch kann man auf die Spitze der Düse einen Möbelpinsel mit weichen Borsten stecken. Dann lassen sich auch empfindliche Flächen wie etwa Mobiliar aus Weichholz reinigen, ohne dass sie infolge einer Berührung mit dem Kunststoff der Düse verkratzt würden.
Die Möbelbürste
Auch an der Ergo-Möbelbürste befindet sich ein Möbelpinsel; überdies lässt sich diese Düse auch bei Polstern verwenden, sodass sie sich letztlich für Mobiliar aller Art bestens empfiehlt. Ihr Kopf kann problemlos in verschiedene Richtungen gedreht werden. Diese Flexibilität erlaubt es, die Düse so anzupassen, wie es gerade nötig ist. Um die Position des Kopfes zu verändern, muss man allerdings relativ viel Kraft aufwenden.
All diese Düsen können wahlweise an das Saugrohr oder direkt an das Handteil angeschlossen werden, so wie es in der jeweiligen Situation erforderlich ist. Dabei tauchen keine nennenswerten Probleme auf: Die Verbindungsstücke, an denen man die Komponenten ineinander steckt, sind nämlich tadellos verarbeitet, sodass sich nichts verhakt. Um zwei Teile wieder voneinander zu lösen, muss man zunächst eine leichtgängige Taste betätigen, ehe sie sich bequem trennen lassen.
Es ist nicht immer nötig, eine Düse anzuschließen: Das Handteil lässt sich schließlich auch allein wunderbar verwenden, um kleinere Verschmutzungen zu beseitigen. An seiner Spitze befindet sich ein immerhin ≈ 5,7 cm langes, schmales Saugrohr, mit dem man die Schmutzpartikel gut erreichen kann; ein Möbelpinsel allerdings, dessen Gebrauch sich gerade bei kratzempfindlichem Mobiliar immer empfiehlt, ist hier leider nicht gegeben.
Der Filterreinigungsschlauch
Ungewöhnlich ist der Filterreinigungsschlauch: Er wird nicht am Akku-Staubsauger selbst, sondern an der Ladestation angeschlossen und anschließend dazu verwendet, einzelne Teile des Modells, insbesondere sein Filtersystem, abzusaugen und zu reinigen; diese Möglichkeit bieten nur sehr wenige Akku-Staubsauger.
Außerdem sind noch ein Filter und ein Staubbeutel vorhanden. Hierbei handelt es sich um Ersatzteile, welche sich gegen den im Handteil vorhandenen Filter bzw. den in der Ladestation befindlichen Staubbeutel austauschen lassen; da der Filter im Laufe der Zeit verschleißt und der Beutel schließlich mitsamt seinem Inhalt entsorgt wird, ist es natürlich sehr praktisch, dass Ersatz bereits vorhanden ist. Weitere Filter und Beutel lassen sich im Onlineshop des Herstellers erwerben (bspw. 34,69 € für 3 Filter bzw. 15,99 € für 3 Beutel).
Die Ladestation
Die Ladestation (All-in-One-Multifunktions-Station) des AP72UB21ES fällt mit Maßen von ≈ 25,0 × 26,9 × 62,7 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Ladestation) überraschend klein aus; deswegen findet man für sie problemlos einen Platz auf dem Fußboden. Dabei muss sie nicht unmittelbar neben einem Stromanschluss aufgestellt werden, weil ihr Kabel aufgrund seiner Länge von ≈ 1,5 m etwas Bewegungsspielraum gewährt. An der Unterseite der Ladestation sind vier Rollen angebracht, sodass sich die Frontseite der Station mühelos in die Richtung drehen lässt, die gerade am praktischsten ist.
Im Inneren der Station befindet sich ein Staubbeutel, welcher die Schmutzpartikel sammelt, die aus dem Staubbehälter am Modell selbst herausgesaugt werden. Da der Beutel über ein stattliches Volumen von ≈ 3.500 ml verfügt, fasst er große Schmutzmengen und muss folglich nur sehr selten ausgetauscht werden.
Hinter den beiden Klappen an der Seite befinden sich nicht nur der Staubbeutel, sondern auch Halterungen für den Ersatzfilter sowie den Filterreinigungsschlauch. Zumindest diese Teile lassen sich also in der Station verwahren, während das übrige Zubehör anderswo gelagert werden muss. Interessanterweise ist auch ein Fach vorhanden, in dem sich ein zusätzlich erworbener Akku laden lässt.
An der Oberseite der Ladestation liegt eine Taste, über die sich die automatische Entleerung des Staubbehälters starten oder unterbrechen lässt; das Bedienelement ist ohne Weiteres erreichbar und kann auch bequem betätigt werden. Ein manueller Start ist allerdings nicht unbedingt nötig, da die Entleerung selbstständig durchgeführt wird, sobald man das Modell in die Ladestation gestellt hat. Das ist natürlich sehr komfortabel; wenn man sich dadurch allerdings gestört fühlen sollte, kann man dieses Verhalten durch längeres Drücken der Taste dauerhaft deaktivieren.
Die LEDs neben dem Bedienelement lassen erkennen, wann die Abdeckung des Staubbeutels geöffnet ist, und veranschaulichen den Ladevorgang des zusätzlichen Akkus.
Eine letzte Besonderheit dieser großartigen Ladestation: Wenn man das Gerät in sie stellt, blinken die LEDs an der Fußbodendüse kurz auf; das stellt eine optische Bestätigung dafür dar, dass das Modell richtig mit seiner Station verbunden ist und der Ladevorgang beginnt.
Besonders wenn das Saugrohr auf die maximale Länge ausgezogen wurde, wirkt das Modell ein wenig wackelig; davon abgesehen macht die Materialverarbeitung jedoch einen tadellosen Eindruck: Sämtliche verwendeten Materialien sind solide und wurden fest miteinander verknüpft. Vereinzelt tauchen am Gehäuse zwar kleinere Spaltmaße auf, welche die Stabilität jedoch in keinster Weise beeinträchtigen. Auch jegliche Teile des Zubehörs sind hochwertig verarbeitet.
Die Bedienung
Das kreisrunde Bedienpanel des AP72UB21ES verfügt über einen Durchmesser von ≈ 6,5 cm und ist so am Handteil gelegen, dass es sich im Betrieb jederzeit einsehen und mit den Fingern erreichen lässt. Es umfasst zunächst zwei ebenfalls runde Tasten. Obwohl diese recht klein ausfallen (≈ 1,0 cm, ⌀), gelangt man mit dem Daumen der Hand, die das Modell führt, ohne Weiteres an sie heran und kann sie dank ihres tadellosen Druckpunkts bequem betätigen. Gut sichtbare Symbole veranschaulichen verständlich den Zweck des entsprechenden Bedienelements: Über die rechte Taste schaltet man das Modell an und aus, während die linke der Wahl des Modus dient. Dass man über diese Taste immer nur in den nächsthöheren Modus wechselt und sie infolgedessen unter Umständen mehrfach hintereinander betätigen muss, bis die gewünschte Einstellung erreicht ist, lässt sich allemal verschmerzen.
Insgesamt stehen vier verschiedene Modi zur Verfügung. Die Modi 1, 2 und 3 sind mit je einer Leistungsstufe verknüpft, sodass man die Saugkraft passgenau an die Art des Untergrunds und die Menge der Verschmutzungen anpassen kann. Wenn man eine der beiden motorisierten Düsen – die Fußbodendüse oder die Mini-Turbodüse – verwendet, kann man außerdem den Auto-Modus einstellen. In diesem ermittelt das Modell fortwährend, ob sich die jeweilige Düse gerade über Hartboden oder über Teppichboden befindet, und stellt seine Leistung dementsprechend selbstständig ein: Dadurch wird zum Beispiel automatisch verhindert, dass sich die Düse an Teppichen festsaugt und sich daher nur noch schwer bewegen lässt. In unseren Tests hat sich herausgestellt, dass dies wunderbar funktioniert: In der Regel benötigt der Akku-Staubsauger nur ≈ 1–2 s, um eine Veränderung der Bodenart festzustellen und sodann zu reagieren.
Direkt über den Bedienelementen befinden sich einige Anzeigen. Sie leuchten so stark, dass man sie auch bei hellem Umgebungslicht sicher erkennt; ihr Inhalt wird außerdem groß genug dargestellt und lässt sich daher von den meisten Personen unmittelbar ablesen. Ganz oben erscheint die Anzeige des Akkustands, der übrigens in Prozent angegeben wird. Ganz so präzise, wie es zunächst scheint, ist sie jedoch nicht, da sie größtenteils nur in 10-%-Schritten erfolgt; erst wenn der Ladestand < 10 % beträgt, wird er in 1-%-Schritten dargestellt. Trotzdem gibt die Anzeige genaue Informationen über den Zustand des Akkus, sodass sich in etwa abschätzen lässt, wie lange man mit einer Ladung noch arbeiten kann. Wenn der Auto-Modus aktiv ist, wird sein Name angezeigt, was natürlich sofort verständlich ist. Die anderen Modi werden auf deutlich schlichtere, aber ebenfalls sehr eingängige Art signalisiert, nämlich über einen einfachen Balken: Je länger er ist, desto höher ist die Saugleistung.
Ansonsten wird man noch auf Fehler im Betrieb hingewiesen: Wenn bspw. der Motor überhitzt oder das Saugrohr verstopft ist, unterbricht das Modell die Arbeit und informiert mittels eines Symbols unverzüglich über das jeweilige Problem, sodass man dieses rasch beheben kann.
Um die Bodendüse über den Untergrund zu schieben, braucht es nie viel Kraft: Selbst wenn man mit höchster Saugleistung einen Teppich reinigt, saugt sich die Düse nicht so sehr fest, dass man sich übermäßig anstrengen müsste. Notfalls stellt man schlicht den Auto-Modus ein, der die Saugkraft in solchen Situationen automatisch reduziert; dann hat man noch weniger Mühe. Die Düse erweist sich als sehr beweglich, sodass man auch verwinkelte Bereiche des Fußbodens mit ihr erreichen kann; dennoch muss man Hand und Arm bei einer schärferen Richtungsänderung relativ stark bewegen, woran man sich allerdings schnell gewöhnt.
Da im Saugrohr kein Gelenk vorhanden ist, muss man das Handteil fast bis zum Boden absenken, wenn man die Düse unter ein Möbelstück schieben will; das ist ein wenig unbequem. Höher gelegene Flächen lassen sich mit dem Handteil spielend erreichen: Es ist nämlich sehr leicht (≈ 1,4 kg) und außerdem großartig ausbalanciert, sodass man ohne Mühe das Gleichgewicht bewahrt. Leider lassen sich die Fußbodendüse und das Saugrohr währenddessen nicht in aufrechter Parkposition abstellen.
Die Reinigung
Diese problemlos sichtbare Markierung an der Wand des Staubbehälters stellt den Maximalfüllstand dar. Weil der Behälter nur ≈ 300 ml fasst, kann er allerdings keine großen Schmutzmengen aufnehmen. In der Praxis stellt das zum Glück kein echtes Problem dar, weil er sich ja automatisch in der Ladestation leeren lässt. Dieser Vorgang nimmt lediglich ≈ 15 s in Anspruch und anschließend ist der gesamte Schmutz in der Station verschwunden.
Dass die automatische Entleerung so reibungslos abläuft, ist auch deshalb sehr zu begrüßen, weil es mit viel Mühe verknüpft ist, den Staubbehälter von Hand zu entleeren: Zu diesem Zweck muss man nämlich das Filtergehäuse entnehmen; das ist vor allem dann sehr schwierig, wenn sich zwischen diesem und der Wand des Behälters Schmutzpartikel von geringer Größe verkantet haben und so den Filter an Ort und Stelle halten. Auch aus diesem Grund wird man der automatischen Entleerung des Staubbehälters nach Möglichkeit immer den Vorzug geben, sodass man den Filter nur ausbauen muss, um ihn selbst zu reinigen. Mithilfe des Filterreinigungsschlauchs gelingt das völlig problemlos; für eine vollständige Reinigung kann man den Filter schlicht mit Wasser abspülen, sodass sich alle Verunreinigungen einfach beseitigen lassen.
Auch um die Düsen muss man sich gelegentlich kümmern, namentlich um die Fußbodendüse und die Mini-Turbodüse, weil sich manchmal lange Haare oder Flusen um die Walzenrollen wickeln. Um diese hartnäckigen Verschmutzungen zu entfernen, kann man die Walzenrollen mit wenigen Handgriffen ausbauen; nun gelangt man an alle Stellen gut heran und kann die Haare notfalls mit einer Schere o. Ä. durchtrennen, um sie im Anschluss leichter herauszuziehen.
Die Bedienungsanleitung
Die Bedienungsanleitung des Modells besteht nahezu vollständig aus Graphiken. Obwohl diese hochwertig sind, sodass man ihren Inhalt gut erkennt, wären ein paar erläuternde Texte sehr hilfreich, da sie bestimmte Dinge schlichtweg besser vermitteln könnten; bisweilen braucht es nämlich den ein oder anderen Moment, bis man die jeweiligen Graphiken richtig versteht. Letztlich entnimmt man ihnen jedoch alles, was es zum Umgang mit dem Akku-Staubsauger zu wissen gibt; insbesondere die ausführliche Darstellung der Reinigung und Wartung des Modells ist sehr nützlich.
Strom & Schall
Am Handteil des AP72UB21ES befindet sich ein einfach entnehmbarer Lithium-Ionen-Akku mit einer Spannung von ≈ 21,6 V und einer Kapazität von ≈ 2.500 mAh. Seine Laufzeit variiert in Abhängigkeit vom eingestellten Modus sowie dem verwendeten Zubehör. Am längsten lässt sich im Modus 1 arbeiten, wenn das Handteil allein oder mit einer nicht motorisierten Düse verwendet wird: Dann ist der Akku nach ≈ 55:26 min leer; schließt man die Fußbodendüse an, verringert sich die Ausdauer auf ≈ 42:15 min. Das dürfte oft ausreichen, um sämtliche Reinigungsarbeiten vorzunehmen, ist andererseits allerdings nicht allzu viel. Im leistungsstärksten Modus 3 liegt die Laufzeit bei ≈ 11:58 (nur Handteil) bzw. ≈ 12:32 min (mit Fußbodendüse); die meisten anderen Akku-Staubsauger können auf höchster Stufe ähnlich lange arbeiten.
Bis der Akku im Test wieder vollgeladen war, dauerte es im Durchschnitt ≈ 232 min. Das stellt einen allemal ordentlichen Wert dar; allzu lange muss man sich also nicht gedulden, bis man das Modell wieder verwenden kann. Während des Ladevorgangs liegt die elektrische Leistung bei durchschnittlich ≈ 18,2 W; maximal treten ≈ 20,3 W auf. Ein voller Ladevorgang ist also mit einem sehr geringen Gesamtverbrauch von ≈ 0,07 kWh (≈ 0,02 €) verknüpft.
Insbesondere bei niedrigster Saugleistung arbeitet das Modell relativ leise und stellt daher, wenn überhaupt, nur eine geringe Störung für andere Personen dar. Im Modus 1 haben wir mit installierter Fußbodendüse eine Maximallautstärke von ≈ 69,4 dB ermittelt, den niedrigsten Wert in diesem Test. Bei höchster Leistungseinstellung (Modus 3) können es hingegen bis zu ≈ 77,6 dB werden, sodass der Akku-Staubsauger auch in größerer Entfernung noch deutlich hörbar ist; das allerdings ist angesichts der hier gegebenen Leistungskraft nicht verwunderlich.
Die Reinigungsleistung
Hartboden | 1 | ≈ 98,75 % aller Teilchen
Gerade bei der Reinigung von Hartböden sorgt der AP72UB21ES für exzellente Ergebnisse. Schon die schwächste Leistungsstufe 1 genügt, um Laminat, Fliesen & Co. fast vollständig zu säubern: Mit nur einem Hub verschwinden gleich ≈ 98,75 % aller Schmutzpartikel im Modell, wobei gröbere und feinere Teilchen in etwa gleichermaßen gut aufgesaugt werden; dermaßen starke Ergebnisse erreicht kaum ein anderer Akku-Staubsauger, den wir in der Vergangenheit getestet haben.
Teppich | 3 | ≈ 95,25 % aller Teilchen
Hat man es mit Teppichen zu tun, überzeugt das Modell ebenfalls: Hier wurden im Test mit einem Hub ≈ 95,25 % der Verschmutzungen aufgesaugt; dafür brauchte es allerdings den saugstärksten Modus 3. Tendenziell bleiben Feinpartikel wie bspw. Sandkörner zu einem etwas größeren Anteil im Flor zurück als gröbere Teilchen; insgesamt gelingt es der rotierenden Walzenrolle allerdings zuverlässig, die meisten Verunreinigungen zu lösen, sodass sie in den Staubbehälter befördert werden.
Reinigung vor den Fußleisten
Unabhängig von der Art des Untergrunds gelingt es der Fußbodendüse, den Boden bis an Hindernisse heran zu reinigen. Wenn man sie also bspw. an einer Fußleiste entlang bewegt, bleibt kein Schmutzstreifen zurück, den man nachträglich von Hand beseitigen müsste; ob das Hindernis links oder rechts der Düse liegt, ist übrigens auch völlig gleichgültig.
Reinigung von Mobiliar
Die Ergo-Möbelbürste leistet bei der Reinigung von Mobiliar tadellose Dienste: Mit ihr werden Krümel und Staub sofort beseitigt, wobei es keinen Unterschied macht, ob man sie von Polstern oder von Mobiliar aus härteren Materialien wie bspw. Holz aufsaugt. Tierhaare entfernt man mit der Mini-Turbodüse beinahe ebenso schnell: Selbst wenn sie fest in das Polster eines Sessels, eines Sofas o. Ä. oder in Teppichflor gedrückt sind, bedarf man normalerweise nur 1–2 Hübe, bis sie verschwunden sind.
Tineco
Pure ONE Station 5 Plus

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 114,3 × 26,0 × 36,1 cm
- Gewicht d. Modells (mmax, leer): ≈ 3,0 kg
- Volumen d. Staubbehälters (Vmax): ≈ 450 ml
- Modusspektrum: 3 (Auto; Eco; Max)
- Ausdauer d. Akkus (Tmax, ermittelt im Modus Eco mit Fußbodendüse über Hartboden): ≈ 47:19 min
Pro
- Akku lädt schnell auf
- starke Reinigungsleistung
Contra
- kaum Anzeigen vorhanden
- überschaubarer Lieferumfang
Größe, Gewicht & Co.
Mit Maßen von ≈ 114,3 × 26,0 × 36,1 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) ist der Pure ONE Station 5 Plus geringfügig größer als die anderen beiden im Test vertretenen Modelle. Wie bei den meisten Akku-Staubsaugern lässt sich die Länge seines Saugrohrs nicht anpassen. Daran dürfte sich jedoch niemand ernsthaft stören: Der Griff des Modells befindet sich nämlich in einer Höhe von ≈ 110,0 cm über dem Untergrund und kann daher von Personen verschiedener Körpergrößen bequem gepackt werden. Mit angeschlossener Fußbodendüse wiegt der Akku-Staubsauger ≈ 3,0 kg; dieses Gewicht macht sich auch bei längeren Reinigungsarbeiten nicht wirklich bemerkbar, sodass die Arme kaum ermüden. Das Handteil allein wiegt nur ≈ 1,8 kg, weshalb man es ohne nennenswerten Kraftaufwand anheben kann.
Das Zubehör im Überblick
Der Lieferumfang des Modells fällt extrem klein aus: Von Werk aus sind nur sehr wenige Zubehörteile vorhanden; deshalb lässt sich der Akku-Staubsauger nicht an alle Situationen anpassen. Immerhin besteht die Möglichkeit, weitere Düsen usw. zusätzlich zu erwerben, etwa im Onlineshop des Herstellers.
Die Fußbodendüse
Immerhin überzeugt das gebotene Zubehör qualitativ: So ist die Fußbodendüse ≈ 26,0 cm breit und natürlich mit einer rotierenden Walzenrolle ausgestattet; dadurch löst sie Schmutzpartikel vom Untergrund und selbst aus den Fasern eines Teppichs, sodass alles aufgesaugt werden kann. Eine echte Besonderheit stellen die LEDs an der Düse dar, die den Bereich vor ihr ausleuchten, um Verschmutzungen sichtbar zu machen. Über dieses Ausstattungsmerkmal verfügen zwar auch die anderen Akku-Staubsauger in diesem Test, hier aber leuchten die LEDs grün, was tatsächlich einen positiven Effekt hat: Dadurch lassen sich auch kleine Verschmutzungen noch besser erkennen, sodass man sie anvisieren und zielgenau beseitigen kann. Außerdem befindet sich an der Düse noch ein Schieberegler: Er erlaubt es, die Düse an die Größe der Schmutzteilchen anzupassen; dann werden bspw. Reiskörner oder andere grobe Teilchen nicht vor der Düse hergeschoben, sondern zuverlässig aufgesaugt.
Die Mini-Turbodüse
Ansonsten ist nur noch eine weitere Düse vorhanden: Eine Mini-Turbodüse, die ein wenig wie eine kleinere Version der Fußbodendüse wirkt, weil auch in ihrem Inneren eine Walzenrolle rotiert. Sie ist nur ≈ 14,2 cm breit und lässt sich daher flexibel verwenden, entweder am Saugrohr oder direkt am Handteil. Insbesondere für Haustierhalterinnen & -halter bringt sie echten Mehrwert, weil man mit ihr Haare von Hund, Katze & Co. auch von Polstern oder aus dem Flor von Teppichen lösen kann.
Weder eine gewöhnliche Polsterreinigungsdüse noch eine Fugenreinigungsdüse oder auch nur ein Möbelpinsel sind Teil des Lieferumfangs; auch Ersatzteile, etwa einen zusätzlichen Filter, wird man vielleicht vermissen. All diese Dinge können im Onlineshop des Herstellers erworben werden.
Da nur zwei verschiedene Düsen als Zubehör vorhanden sind, empfiehlt es sich in einigen Situationen, ohne Düse und folglich mit dem Handteil allein zu arbeiten. Das funktioniert recht gut, weil sich an seiner Spitze ein immerhin ≈ 3,6 cm langes Saugrohr befindet. Aufgrund des fehlenden Möbelpinsels muss man allerdings aufpassen, dass man den Untergrund nicht berührt und so vielleicht verkratzt.
Die Ladestation
Die Ladestation des Pure ONE Station 5 Plus fällt sehr groß aus: Sie misst ≈ 31,2 × 44,5 × 83,2 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Ladestation), weshalb man bei beengten Verhältnissen vielleicht Schwierigkeiten hat, einen Platz für sie zu finden. Immerhin muss man sie nicht direkt neben einem Stromanschluss aufstellen, da ihr Kabel ≈ 1,5 m lang ist.
Immer wenn man den Akku-Staubsauger in die Station stellt, beginnt diese selbstständig damit, seinen Staubbehälter zu entleeren. Dass hierfür keinerlei Aktion erforderlich ist, bringt natürlich einiges an Komfort mit sich; schade ist bloß, dass sich dieses Verhalten nicht deaktivieren lässt und die automatische Entleerung daher jedes Mal gestartet wird, sobald man das Modell mit der Ladestation verbindet. Immerhin besteht die Möglichkeit, die Entleerung über einen Tastendruck unmittelbar abzubrechen; über eine Betätigung derselben Taste lässt sie sich bei Bedarf auch jederzeit manuell anstoßen.
In der Station befindet sich ein Behälter, der den Schmutz sammelt; da er bis zu ≈ 2.500 ml fasst, wird es nur gelegentlich notwendig, ihn zu entleeren. Wann es so weit ist, lässt sich allerdings problemlos erkennen: Der Füllstand des Behälters kann nämlich jederzeit durch seine durchsichtige Wand abgelesen werden, wobei eine gut sichtbare Markierung den maximal zulässigen Pegel veranschaulicht.
Um den Behälter zu leeren, kann man ihn mit nur einem Handgriff entnehmen; zuvor muss der Akku-Staubsauger jedoch aus der Station entfernt werden. Anschließend kann man den Behälter bequem öffnen, indem man einen leichtgängigen Hebel zieht; nun fällt sein Inhalt vollständig heraus. Zuletzt wird der Behälter wieder eingesetzt, wobei ebenfalls keine Schwierigkeiten auftauchen.
Im Gegensatz zu den Ladestationen der anderen getesteten Modelle weist diese zwei Zubehörhalter auf: Somit können nicht nur der Akku-Staubsauger selbst, sondern auch die Mini-Turbodüse sowie ggf. eine weitere zusätzlich erworbene Düse in der Station verwahrt werden. Dass man das Modell und sein Zubehör also immer beisammen hat, ist natürlich sehr praktisch; möglich wird dies allerdings nur dadurch, dass von Werk aus kaum Zubehör vorhanden ist.
Auf den ersten Blick gibt es an der Verarbeitung des Pure ONE Station 5 Plus nichts auszusetzen: Unmittelbar nach dem Auspacken wirkt er sehr stabil; die verwendeten Materialien sind solide und wurden fest miteinander verbunden, sodass nichts beschädigt werden kann. An manchen Stellen befinden sich Spaltmaße, welche die Robustheit des Akku-Staubsaugers allerdings nicht beeinträchtigen. Erst wenn man versucht, die einzelnen Komponenten des Zubehörs voneinander zu lösen, bemerkt man, dass die Verbindungsstellen nicht immer sauber gefertigt sind: Deshalb muss man sich bspw. verhältnismäßig stark anstrengen, wenn man das Saugrohr vom Handteil entfernt.
Die Bedienung
Das Handteil des Modells ist sehr schlicht gehalten und verfügt darum noch nicht einmal über ein Display. Es sind zwei Bedienelemente vorhanden, die sich bequem erreichen und betätigen lassen; hier spielen nicht nur ihre üppigen Maße (≈ 2,5 × 1,5 cm, Lmax × Bmax d. Bedienelemente), sondern auch ihr guter Druckpunkt mit ein. Manchmal muss man eine Taste zweimal drücken, weil die erste Betätigung nicht immer gleich erkannt wird. Über die linke Taste schaltet man das Modell an und aus, was anhand ihrer problemlos erkennbaren Beschriftung unmittelbar erkennbar ist. Auf der anderen Taste sind die Namen der drei Modi zu sehen; dieses Bedienelement dient also der Einstellung des Modus. Dass man den gewünschten Modus nicht unbedingt sofort anwählen, sondern die Taste ggf. mehrfach hintereinander betätigen muss, stellt kein echtes Ärgernis dar.
Stellt man den Modus Eco oder Max ein, arbeitet der Akku-Staubsauger mit niedrigster bzw. höchster Leistung; seine Saugkraft lässt sich also den Umständen entsprechend regulieren. Im Auto-Modus geschieht dies hingegen automatisch in Abhängigkeit von der Menge der Verschmutzungen, die momentan beseitigt werden. Der dafür verantwortliche iLoop-Sensor funktioniert, wie sich im Test bestätigt hat, tadellos: Das Modell reagiert darum mit nur geringer Verzögerung auf Veränderungen der Schmutzintensität und passt seine Leistung richtig an.
Leider wird nirgendwo ersichtlich, welcher Modus momentan eingestellt ist, sodass man sich dies immer merken muss. Immerhin sind die Modi in der Reihenfolge, in der man durch sie hindurch schaltet, auf dem entsprechenden Bedienelement aufgeführt, sodass man sich hieran orientieren kann; mehr als eine notdürftige Hilfe stellt das jedoch nicht dar. Der Balken aus LEDs, der sich zwischen den beiden Tasten befindet, dient dazu, das vom Modell ermittelte Ausmaß der Verschmutzungen zu visualisieren – und das nicht nur im Auto-Modus, sondern auch in den übrigen Modi. Wird kein Schmutz registriert, leuchten die LEDs blau; je mehr Verunreinigungen vorhanden sind, desto mehr von ihnen strahlen stattdessen rot. Diese Anzeige ist intuitiv verständlich, sodass man zuverlässig über die Sauberkeit des Untergrunds Bescheid erhält; aufgrund ihrer geringen Größe (≈ 1,8 × 0,2 cm, Lmax × Bmax d. Verschmutzungsanzeige) wirkt sie jedoch gerade bei hellem Umgebungslicht recht unscheinbar und lässt sich daher mitunter nur bei direktem Hinsehen ablesen.
Über den Ladestand des Akkus wird man nur sehr durchwachsen unterrichtet: Am Akku selbst, also nicht am Handteil, befindet sich eine gut sichtbare, aber ebenfalls recht kleine LED, welche die meiste Zeit über konstant grün leuchtet. Erst kurz bevor der Akku erschöpft ist, beginnt sie, rot zu leuchten und später zu blinken, um darauf hinzuweisen, dass man das Modell nicht mehr lange verwenden kann. Wirklich präzise ist diese Anzeige also nicht, sodass man nur schwer abschätzen kann, wie lange die jeweilige Akkuladung noch hält. Tritt im Betrieb ein Fehler auf, etwa weil das Saugrohr verstopft ist, beginnen die LEDs zwischen den Bedienelementen rot zu blinken. Dadurch weiß man immerhin, dass etwas nicht funktioniert; konkrete Hinweise, welches Problem genau vorliegt, werden allerdings nicht gegeben.
Beim Schieben der Düse über den Boden ist immer etwas Widerstand spürbar; dieser hält sich jedoch in Grenzen, sodass man sich nicht allzu sehr anstrengen muss, um den Akku-Staubsauger zu bewegen. Selbst wenn man mit höchster Saugleistung Teppiche reinigt, saugt sich die Fußbodendüse nicht am Untergrund fest. Sie ist recht wenig und lässt sich daher gut steuern, ohne dass man das Handgelenk oder die Arme zu sehr drehen müsste; deshalb lassen sich auch verwinkelte Bereiche gut mit ihr befahren.
Wenn man Bodenflächen, die unter Mobiliar liegen, reinigen möchte, muss man das Handteil bis zum Untergrund absenken und sich dafür hinabbeugen; im Saugrohr ist nämlich kein Gelenk vorhanden, das in dieser Situation behilflich wäre. Davon abgesehen tauchen jedoch keine Schwierigkeiten auf. Etwas Mühe hat man hingegen, die Balance des Handteils zu bewahren, wenn man es über den Kopf hebt; die Reinigung höher gelegener Flächen wird dadurch jedoch nur geringfügig erschwert. Währenddessen lassen sich die Fußbodendüse und das Saugrohr leider nicht in aufrechter Parkposition abstellen.
Die Reinigung
Diese gut sichtbare Markierung veranschaulicht den Maximalfüllstand des Staubbehälters. Mit einem Volumen von ≈ 450 ml ist er nicht allzu groß, weshalb er relativ häufig geleert werden muss. Das geschieht in der Regel in der Ladestation, sodass man damit keine Mühe hat. Die automatische Entleerung nimmt nur ≈ 15 s in Anspruch; währenddessen werden übrigens auch in der Düse oder im Saugrohr hängende Schmutzpartikel beseitigt.
Für die Entleerung des Staubbehälters von Hand muss man ebenfalls kaum Zeit einplanen: Über einen einfachen Tastendruck lässt sich nämlich die Klappe am Fuß des Behälters entriegeln, woraufhin man sie mit etwas Fingerspitzengefühl öffnen kann; der Schmutz fällt dann meist vollständig heraus. Außerdem besteht die Möglichkeit, den Behälter zu entnehmen: Nun lässt sich das Filtergehäuse mit wenigen Handgriffen ausbauen und in seine Komponenten zerlegen. Anschließend kann man sie mit Wasser abspülen und auf diese Weise reinigen. Bevor man den Filter wieder einsetzt, muss er vollständig trocknen, was bis zu ≈ 24 h in Anspruch nimmt; da kein Ersatzfilter vorhanden ist, lässt sich das Modell in dieser Zeit nicht verwenden.
Die Fußbodendüse muss äußerst selten gereinigt werden: Sie ist nämlich so konstruiert, dass sich lange Haare normalerweise nicht um die Walzenrolle wickeln (ZeroTangle). Sollte es trotzdem einmal dazu kommen, kann man die Walzenrolle in kurzer Zeit entnehmen und sie sowie die übrigen Teile der Düse bequem von Verunreinigungen befreien.
Die Bedienungsanleitung
Dass die Bedienungsanleitung sehr knapp ausfällt, überrascht angesichts des recht geringen Funktionsspektrums des Modells nicht wirklich. Die Hinweise in Textform beschränken sich meist auf das Nötigste; an manchen Stellen wären ausführlichere Hinweise wünschenswert. Dass die spärlichen Erläuterungen in acht Sprachen parallel erfolgen, macht die Anleitung etwas unübersichtlich. Die Texte werden von mehreren Graphiken begleitet, die qualitativ zwar recht hochwertig sind, inhaltlich aber bisweilen nur geringen Mehrwert bieten. Schön ist hingegen die Tabelle, die Lösungen für Fehler im Betrieb übersichtlich darstellt.
Strom & Schall
Wie die meisten akkubetriebenen Haushaltsgeräte heutzutage verfügt auch der Pure ONE Station 5 Plus über einen Lithium-Ionen-Akku; dieser lässt sich rasch vom Handteil entnehmen, wobei man jedoch recht kräftig ziehen muss. Seine Spannung beträgt ≈ 25,2 V und seine Kapazität ≈ 2.500 mAh. Die höchsten Laufzeiten werden im Eco-Modus erreicht, wo eine Akkuladung bis zu ≈ 65:39 min hält, wenn man das Handteil allein verwendet. Mit installierter Fußbodendüse kann man ≈ 47:19 min arbeiten, was in der Regel genügen dürfte, um alle verschmutzten Stellen im Haushalt zu reinigen; es gibt jedoch Akku-Staubsauger mit einer deutlich höheren Ausdauer. Stellt man stattdessen den Modus Max ein, liegt die Laufzeit mit dem Handteil allein bei nur ≈ 8:06 min, also deutlich weniger als bei den übrigen Modellen im Test. Wenn man die Fußbodendüse verwendet, geht der Stromvorrat erst nach ≈ 15:29 min zur Neige, sodass man merklich länger arbeiten kann.
Großartig ist, dass der vollständig leere Akku in sehr kurzer Zeit wieder aufgeladen wird: Dieser Prozess nimmt nur ≈ 147 min in Anspruch und ist damit deutlich schneller abgeschlossen als bei vielen anderen Akku-Staubsaugern auf dem Markt. Währenddessen beträgt die elektrische Leistung im Durchschnitt ≈ 29,9 W; der Maximalwert liegt mit ≈ 32,2 W nur geringfügig höher. Daher muss man pro Ladevorgang einen Gesamtverbrauch von ≈ 0,07 kWh (≈ 0,02 €) einplanen.
Interessanterweise unterscheidet sich das Betriebsgeräusch in den verschiedenen Modi mehr in der Klangfarbe als in der Lautstärke. Im Modus Eco haben wir einen Schallausstoß von maximal ≈ 74,3 dB ermittelt; das ist mehr als bei den anderen beiden Modellen, aber zum Glück gerade noch erträglich. Im Max-Modus steigt der Lärmpegel nur wenig an, sodass hier Lautstärken von bis zu 76,0 dB auftreten. Dies wiederum ist weniger als bei den übrigen getesteten Akku-Staubsaugern, aber trotzdem so viel, dass sich andere anwesende Personen dadurch gestört fühlen können; sofern sie sich nicht im selben Raum befinden wie das Modell, werden sie aber nicht allzu sehr belästigt.
Die Reinigungsleistung
Hartboden | Eco | ≈ 95,75% aller Teilchen
Insbesondere bei der Fußbodenreinigung kann der Pure ONE Station 5 Plus nahezu uneingeschränkt überzeugen. Bei Hartböden lässt sich getrost im schwächsten Modus Eco arbeiten, weil bereits dann ein starkes Resultat erzielt wird: Mit einem Hub werden ≈ 95,75 % aller Verschmutzungen aufgesaugt; dabei macht die Größe der betreffenden Partikel kaum einen Unterschied.
Teppich | Max | ≈ 96,75 % aller Teilchen
Für die Reinigung von Teppichen empfiehlt sich entweder der Auto– oder der Max-Modus: Dann lassen sich sogar ≈ 96,75 % der Schmutzpartikel mit einem Hub beseitigen. Feine Partikel wie Sandkörner werden nahezu ebenso wirksam entfernt wie gröbere Teilchen, weil sie von der rotierenden Walzenrolle verlässlich aus den Teppichfasern gelöst werden.
Reinigung vor den Fußleisten
Wenn man den Fußboden entlang einer Kante wie bspw. einer Fußleiste absaugt, wird das Reinigungsergebnis dadurch nicht beeinträchtigt: Wie bei den meisten Akku-Staubsaugern ist auch die Fußbodendüse dieses Modells nämlich so konstruiert, dass sie den Untergrund bis an das jeweilige Hindernis heran reinigt; hier bleibt daher kein Schmutzstreifen zurück, der nachträglich mit dem Handteil oder auf andere Weise beseitigt werden müsste.
Reinigung von Mobiliar
Ein paar größere Schwächen zeigt der Pure ONE Station 5 Plus hingegen manchmal bei der Reinigung von Mobiliar. Das ist hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass das für diesen Zweck benötigte Zubehör nicht von Werk aus mitgeliefert wird; namentlich das Fehlen einer Polsterreinigungsdüse und eines Möbelpinsels macht sich negativ bemerkbar. Deshalb lassen sich feste Partikel wie Krümel oder Sandkörner meist nicht unmittelbar, sondern erst mit 2–3 Hüben aufsaugen; allzu viel Arbeit hat man damit also trotz allem nicht. Nur wenn man empfindliche Oberflächen reinigt, muss man achtgeben, diese nicht mit der Düse oder dem Handteil zu verkratzen. Immerhin Tierhaare lassen sich gut von Polstern oder Teppichen entfernen: Mit der Mini-Turbodüse braucht man dafür bloß ≈ 1–2 Hübe.
Shark
Detect Clean & Empty IW3613EUT

Die wesentlichen Merkmale
- Größe d. Modells (Hmax × Bmax × Tmax): ≈ 109,0 × 26,4 × 35,0 cm
- Gewicht d. Modells (mmax, leer): ≈ 2,9 kg
- Volumen d. Staubbehälters (Vmax): ≈ 700 ml
- Modusspektrum: 3 (Boost; Detect; Eco)
- Ausdauer d. Akkus (Tmax, ermittelt im Modus Eco mit Fußbodendüse über Hartboden): ≈ 51:05 min
Pro
- großer Staubbehälter
- Detect-Technologie
Contra
- hohe Akkuladezeit
- schwache Reinigungsleistung (bes. bei Teppichen)
- teils enormer Schallausstoß
Größe, Gewicht & Co.
Mit Maßen von ≈ 109,0 × 26,4 × 35,0 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Modells) unterscheidet sich der Detect Clean & Empty IW3613EUT nicht wesentlich von den anderen Akku-Staubsaugern in diesem Test. Die Länge seines Saugrohrs lässt sich nicht verändern, was jedoch nicht allzu schlimm ist: Der Griff des Modells befindet sich nämlich in einer Höhe von ≈ 104,0 cm über dem Untergrund, sodass er für Personen mit verschiedenen Körpergrößen bequem erreichbar ist. Mit installierter Fußbodendüse wiegt das Modell ≈ 2,9 kg und ist damit so leicht, dass man es ohne nennenswerte Anstrengung verwenden kann. Das Handteil lässt sich dank seines niedrigen Gewichts von ≈ 1,4 kg bei der Reinigung höher gelegener Flächen auch für längere Zeit über den Kopf heben, ohne dass die Armmuskeln zu sehr erschöpfen würden.
Das Zubehör im Überblick
Allzu groß fällt der Lieferumfang nicht aus. Trotzdem ist genug Zubehör vorhanden, um den Akku-Staubsauger an die meisten Situationen anzupassen; das ist in erster Linie den verschiedenen Düsen zu verdanken.
Die Fußbodendüse
Die meiste Zeit über wird man die Fußbodendüse verwenden, die ≈ 26,4 cm breit ist und somit einen breiten Streifen des Untergrunds auf einmal erfasst. Auf den ersten Blick erkennt man zwei Besonderheiten dieser Düse: In ihrem Inneren befindet sich eine rotierende Walzenrolle, deren Borsten und Lamellen Schmutzpartikel vom Untergrund sowie insbesondere aus dem Flor von Teppichen lösen sollen; zudem leuchtet eine Reihe LEDs den Untergrund bis in eine Entfernung von immerhin ≈ 0,8 m vor der Düse so hell aus, dass auch kleinere Schmutzteilchen gut sichtbar werden.
Die Mini-Turbodüse
Die Mini-Turbodüse fällt mit ≈ 10,0 cm deutlich schmaler aus als die Fußbodendüse, ist aber ebenfalls mit einer rotierenden Walzenrolle ausgestattet. Dadurch soll sie in der Lage sein, selbst Tierhaare von Teppichen und Polstermobiliar aufzunehmen. Der Winkel, in dem sie und das Handteil bzw. Saugrohr zueinander stehen, lässt sich nicht verändern: Die Düse wirkt darum recht starr und lässt sich nicht so leichtgängig verwenden wie die Mini-Turbodüsen der übrigen Modelle im Test.
Die Fugenreinigungsdüse & der Möbelpinsel
Zuletzt ist noch eine Fugenreinigungdüse vorhanden: Diese ist nur ≈ 1,9 cm schmal, weshalb man mit ihr zum Beispiel auch Verschmutzungen zwischen den Streben eines Heizkörpers oder an anderen schwer erreichbaren Stellen beseitigen kann. Weil die Düse aber lediglich ≈ 15,8 cm lang ist, fällt ihre Reichweite sehr gering aus. Immerhin ist an ihr ein Möbelpinsel befestigt, den man mit nur einem Handgriff so umklappen kann, dass er sich an der Spitze der Düse befindet: Nun kann man mit ihr auch empfindliche Oberflächen wie bspw. die Tastatur eines Computers absaugen, ohne dass diese beschädigt würde; die Borsten des Pinsels sind nämlich so weich, dass sie keine Kratzer hinterlassen.
Weitere Düsen sind nicht im Lieferumfang enthalten, können jedoch zusätzlich erworben werden. Doch gleichgültig, welche Düse man verwendet: Sie alle lassen sich wahlweise am Saugrohr oder direkt am Handteil befestigen, so wie es in der jeweiligen Situation nötig ist. Ansonsten beinhaltet das Zubehör nur noch eine Geruchskartusche, welche die bereits von Werk in der Station verbaute Kartusche ersetzen kann. Dass darüber hinaus keine weiteren Ersatzteile vorhanden sind, ist ein wenig schade: Zumindest ein weiterer Filter wäre wünschenswert, weil der im Modell verbaute Filter ja nach einiger Zeit ausgewechselt werden muss. Die Ersatzteile sowie weitere Düsen lassen sich jedoch einfach im Onlineshop des Herstellers erwerben.
Die Ladestation
Die Ladestation besteht aus zwei Teilen, die man nach dem Auspacken nur ineinander stecken muss; danach lässt sich die Station schon verwenden. Mit Maßen von ≈ 19,5 × 25,9 × 88,0 cm (Hmax × Bmax × Tmax d. Ladestation) ist sie nicht übermäßig groß, sodass man immer einen Platz für sie finden dürfte; bei der Standortwahl sollte man darauf achten, dass sich ein Stromanschluss in der Nähe befindet, da ihr Stromkabel nur ≈ 1,2 m lang ist. Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, das Kabel oder einen Teil davon um die Aufwicklung an der Rückseite der Station zu winden, sodass es nicht störend herumliegt.
Immer wenn man den Akku-Staubsauger in seine Ladestation stellt, wird sein Staubbehälter automatisch entleert, ohne dass man erst den Befehl dafür geben müsste. Dieses Verhalten lässt sich auch deaktivieren, falls man sich dadurch gestört fühlen sollte; dann startet die automatische Entleerung des Staubbehälters erst auf einen Tastendruck.
Der Schmutz, den die Ladestation aus dem Staubbehälter des Modells saugt, gelangt in einen Behälter; dessen Volumen fällt mit ≈ 2.000 ml relativ gering aus; daher muss man ihn verhältnismäßig häufig leeren. Wenn dies nötig ist, leuchtet eine LED an der Oberseite der Station auf, sodass man unmittelbar informiert wird. Anschließend kann man den Behälter bequem an seinem großen Griff packen, zu einem Abfallbehälter tragen und entleeren; dazu lässt er sich mit einem Tastendruck öffnen, sodass sein Inhalt vollständig herausfällt. Beim Wiedereinsetzen des Behälters tauchen ebenfalls keine Probleme auf.
Interessant ist noch die Anti-Geruchs-Technologie: An der Oberseite der Ladestation befindet sich eine Geruchskartusche, die unangenehme Gerüche neutralisieren soll, welche bei der automatischen Entleerung des Staubbehälters ausgestoßen werden. Das stellt eine nette Annehmlichkeit dar, ist allerdings nicht unbedingt notwendig, weil sich im Test auch ohne Verwendung einer Kartusche keine unangenehmen Gerüche entwickelten. Die Intensität des von der Kartusche ausgestoßenen Dufts lässt sich übrigens regulieren, indem man sie in der Station dreht. Nach spätestens ein paar Monaten muss die Kartusche ausgetauscht werden; Ersatz ist bereits im Lieferumfang enthalten.
Der Detect Clean & Empty IW3613EUT wirkt etwas wackelig und nicht allzu hochwertig verarbeitet; an manchen Stellen befinden sich größere Spaltmaße. Diese Makel beeinträchtigen die Stabilität des Modells allerdings nicht ernsthaft, sodass es alltäglichen Belastungen ohne Weiteres standhält. Das Gehäuse des Akku-Staubsaugers selbst sowie sein Zubehör bestehen aus soliden Materialien und müssen daher nicht mit übermäßiger Vorsicht behandelt werden.
Die Bedienung
Am Handteil des Detect Clean & Empty IW3613EUT befinden sich zwei Tasten. Sie liegen so weit hinten, dass sie sich nur unter großen Anstrengungen mit dem Daumen der Hand, die den Griff umschließt, erreichen lassen. Also drückt man sie am besten mit dem Zeigefinger der anderen Hand, was dank ihrer allemal ausreichenden Maße (≈ 1,3 × 1,4 cm, Lmax × Bmax d. Bedienelemente) sowie des guten Druckpunkts kein Problem darstellt; manchmal muss man die Interaktion jedoch zweimal vornehmen, bis endlich die gewünschte Reaktion erfolgt. Beide Bedienelemente sind mit einem verständlichen Symbol beschriftet, sodass man intuitiv erkennt, welchen Zweck sie erfüllen: Mit der linken Taste schaltet man das Modell an oder aus; mit der rechten Taste wählt man den Modus.
Das entsprechende Bedienelement muss man ggf. mehrfach hintereinander betätigen, da sich immer nur in den nächsthöheren Modus wechseln lässt. Daran dürfte man sich jedoch kaum stören, schon weil nur drei Modi vorhanden sind: Von diesen sind Eco und Boost je einer Saugleistungsstufe zugeordnet, sodass man das Modell wahlweise mit niedrigster oder höchster Kraft arbeiten lassen kann, so wie es jeweils erforderlich ist. Ganz anders funktioniert der Detect-Modus: Hier stellt der Akku-Staubsauger seine Leistung selbstständig in Abhängigkeit vom tatsächlich vorhandenen Ausmaß der Verschmutzungen ein (Dirt Detect), was wunderbar funktioniert: Im Test hat es immer nur einen kurzen Augenblick (≈ 1 s) gedauert, bis das Modell den auf dem Fußboden befindlichen Schmutz registrierte und seine Saugkraft erhöhte.
Bei angeschlossener Fußbodendüse wird überdies beinahe sofort erkannt, ob sich die Düse über Hartboden oder über Teppichboden befindet (Floor Detect), und sowohl die Saugkraft als auch die Rotationsgeschwindigkeit der Walzenrolle werden entsprechend angepasst. Das Verhalten des Modells passt sich somit automatisch situationsgerecht an, um immer bestmögliche Reinigungsergebnisse zu ermöglichen.
Bewegt man die Düse dicht an einem Hindernis entlang, wird auch das zuverlässig bemerkt und die Saugleistung erhöht, was eine bessere Reinigungsleistung verspricht (Edge Detect). Die LEDs an der Düse leuchten dann nur an derjenigen Seite, an der sich das Hindernis befindet, um darauf hinzuweisen, dass dieses richtig erkannt wurde.
Zuletzt sind in der Bodendüse auch Lichtsensoren verbaut, welche die Helligkeit der Umgebung ermitteln (Light Detect): Dann leuchten die LEDs an der Düse stärker, wenn diese sich in einem dunklen Bereich befindet, also bspw. unter einem Sofa; bei hellem Umgebungslicht hingegen werden sie gedimmt, um nicht unnötig Energie zu verbrauchen.
Die Detect-Technologie stellt zweifellos die größte Stärke des Akku-Staubsaugers von Shark dar. Durch sie lässt sich die Arbeit mit dem Modell sehr weit automatisieren; das ist einzigartig in diesem Test und sorgt für großen Komfort.
Oberhalb der Bedientasten befindet sich ein Display, das meist gut ablesbar ist; da sein Inhalt etwas schwach leuchtet, kann man ihn bei starkem Lichteinfall jedoch kaum mehr wahrnehmen. Hier wird zunächst dargestellt, welcher Modus gerade aktiv ist; dies geschieht über ein aufleuchtendes Symbol, welches aber nicht immer gleich verständlich ist. Auch der Ladestand des Akkus wird natürlich ersichtlich, wenngleich nicht allzu präzise, nämlich lediglich in vier Stufen; daher lässt sich nur grob abschätzen, wie lange man noch arbeiten kann, bis der Stromvorrat zur Neige geht. Ist der Detect-Modus aktiv, wird das gemessene Ausmaß der Verschmutzungen im Display visualisiert: Dort erscheint ein Leuchtring, der seine Farbe entsprechend von rot über gelb nach blau ändert; auf diese Weise erhält man zuverlässig Bescheid, ob der Fußboden an dieser Stelle bereits sauber ist oder nicht. Auch an der Fußbodendüse befindet sich übrigens eine LED, die in der entsprechenden Farbe leuchtet. Über verschiedene Blinksignale weisen die Modusanzeige sowie der Leuchtring im Display außerdem auf mögliche Fehler im Betrieb hin; um diese nicht wirklich eingängigen Hinweise zu deuten, muss man einen Blick in die Bedienungsanleitung werfen.
Die Fußbodendüse saugt sich nie am Untergrund fest, sodass man sie ohne nennenswerten Kraftaufwand verwenden kann; selbst wenn man Teppiche mit maximaler Saugleistung reinigt, muss man sich kaum anstrengen. Verwinkelte Bereiche, in denen sich viele Hindernisse befinden, stellen ebenfalls kein Problem dar: Die Düse lässt sich nämlich präzise steuern, wenngleich man dafür Hand und Arm relativ stark bewegen muss; auch enge Kurven kann man mit ihr beschreiben. Mitunter kommt es allerdings dazu, dass sich Düse und Rohr ineinander verhaken; dann lässt sich die Düse nicht mehr bewegen und muss mit der Fußspitze wieder gelöst werden. Wenn man das Handteil anhebt, um höher gelegene Bereiche abzusaugen, fällt es sehr leicht, die Düse auszubalancieren; währenddessen lassen sich Bodendüse und Saugrohr in aufrechter Parkposition abstellen.
Fußbodenflächen unterhalb von Mobiliar stellen überhaupt keine Herausforderung dar: Dank des Gelenks im Saugrohr muss man sich kaum herabbeugen, wenn man die Düse unter das Möbelstück schiebt.
Die Reinigung
Der Staubbehälter des Modells verfügt über ein stattliches Volumen von ≈ 700 ml, wobei der Maximalfüllstand leider in keinster Weise ersichtlich ist: An der Wand des Behälters befindet sich nämlich keine Markierung, die ihn anzeigen würde. Aufgrund des großen Fassungsvermögens ist eine Entleerung nur sehr selten nötig. Sie wird normalerweise nicht von Hand, sondern in der Ladestation vorgenommen, und zwar in kürzester Zeit: Es dauert lediglich ≈ 15 s, bis der Behälter vollständig geleert ist; nur vereinzelt verfangen sich Flusen so in seinem Inneren, dass sie nicht in die Station gesaugt werden.
Wenn man sich stattdessen dafür entscheidet, den Staubbehälter manuell zu leeren, hat man damit keine Mühe: Auf einen einfachen Tastendruck hin klappt er nämlich auf, sodass sein Inhalt herausfällt; zuvor muss der Behälter noch nicht einmal vom Handteil entnommen werden. Die Walzenrollen der Fußbodendüse und der Mini-Turbodüse verschmutzen normalerweise nicht: Aufgrund der speziellen Konstruktion der Düsen wickeln sich nämlich selbst lange Haare nicht um die Walzenrolle. Sollte man diese dennoch einmal reinigen müssen, lässt sich zumindest diejenige der Fußbodendüse mit wenigen Handgriffen entnehmen, sodass man sie überall gut erreicht.
Mitunter ist außerdem eine Reinigung des Filtersystems erforderlich. Zu diesem Zweck kann man es größtenteils auseinanderbauen und anschließend mit Wasser ausspülen. Ehe man den Filter wieder einbaut, muss er vollständig trocknen, was bis zu ≈ 48 h dauert. In dieser Zeit lässt sich das Modell also nicht verwenden; deshalb wäre es großartig, wenn ein Ersatzfilter vorhanden wäre, den man währenddessen einsetzen könnte.
Die Bedienungsanleitung
Eine Stärke des Modells stellt seine Bedienungsanleitung dar: Sie besticht durch ihre Ausführlichkeit und erläutert alles, was man zum Umgang mit dem Akku-Staubsauger wissen muss, mithilfe verständlicher Texte. Diese werden von zahlreichen Graphiken begleitet, deren Inhalt sich gut erkennen lässt, obwohl sie ganz in Schwarzweiß gehalten sind. Wirklich kritisieren lässt sich nur die zum Teil geringe Schriftgröße: Nicht alle Personen dürften deshalb in der Lage sein, die Texte problemlos zu entziffern.
Strom & Schall
Bei dem Akku des Detect Clean & Empty IW3613EUT handelt es sich um einen Lithium-Ionen-Akku mit einer Spannung von ≈ 18,0 V und einer Kapazität von ≈ 3.750 mAh; er lässt sich mühelos vom Handteil entnehmen. Am längsten hält eine Ladung, wenn man das Handteil allein bzw. mit einer nicht-motorisierten Düse im Modus Eco verwendet: Dann lässt sich ≈ 63:11 min am Stück arbeiten. Auch wenn man die Fußbodendüse anschließt, ist die Ausdauer des Modells mit ≈ 51:05 min noch immer stattlich; sie dürfte ausreichen, um in den meisten Haushalten eine vollständige Reinigung aller verschmutzten Flächen vorzunehmen. Im Boost-Modus fallen die Laufzeiten ebenfalls ordentlich aus: Hier sind es mit dem Handteil allein ≈ 14:36 min, wobei sich mit angeschlossener Fußbodendüse sogar noch etwas länger arbeiten lässt (≈ 15:00 min).
Wenn der Akku einmal vollständig geleert ist, nimmt es viel Zeit in Anspruch, ihn wieder aufzuladen: Im Test hat dieser Vorgang durchschnittlich ≈ 297 min gedauert; das ist deutlich mehr als bei den anderen Modellen im Test, sodass man verhältnismäßig lange warten muss, bis sich der Akku-Staubsauger wieder mit höchster Ausdauer verwenden lässt. Während des Aufladens schwankt die elektrische Leistung kaum: Daher haben wir höchstens ≈ 20,7 W ermittelt; das ist nur etwas mehr als der Durchschnittswert (≈ 18,8 W). Daher ist ein voller Ladevorgang mit einem Gesamtverbrauch von ≈ 0,09 kWh (≈ 0,02 €) verknüpft.
Im Eco-Modus hält sich die Lärmbelastung durch das Modell noch in Grenzen: Hier haben wir maximal ≈ 71,8 dB gemessen, sodass das Betriebsgeräusch schon im angrenzenden Raum keine große Störung darstellen dürfte. Ganz anders ist dies im Modus Boost: Nun werden Lautstärken von bis zu ≈ 80,2 dB erzeugt, was für einen modernen Akku-Staubsauger ausgesprochen viel ist; sind andere Personen im Haushalt anwesend, werden sie durch das Geräusch gestört.
Die Reinigungsleistung
Hartboden | Eco | ≈ 76,75 % aller Teilchen
Der Detect Clean & Empty IW3613EUT zeigt bei der Fußbodenreinigung deutliche Schwächen. Schon mit Hartböden hat er Probleme: Stellt man den Modus Eco ein, werden mit einem Hub lediglich ≈ 76,75 % aller Verschmutzungen aufgesaugt; man muss die Düse viele weitere Male über die entsprechende Stelle bewegen, bis der Untergrund optisch makellos erscheint. Im Boost-Modus werden zwar bessere Resultate erzielt, doch auch hier bleiben nach dem ersten Hub noch immer ≈ 10,5 % der Schmutzpartikel auf dem Boden zurück.
Teppich | Boost | ≈ 72,0 % aller Teilchen
Bei Teppichen fällt das Ergebnis sogar noch etwas schlechter aus: Selbst wenn man den Boost-Modus verwendet, verschwinden nur ≈ 72,0 % der Verschmutzungen beim ersten Hub im Staubbehälter, sodass man für eine gründliche Teppichreinigung viel Zeit benötigt; bei Detect verhält es sich nicht besser.
Reinigung vor den Fußleisten
Immerhin wird der Untergrund stets vollständig bis an ein Hindernis heran gereinigt, wenn man die Fußbodendüse unmittelbar an diesem entlangführt. Dadurch bleibt kein Schmutzstreifen zurück, der mühsam von Hand beseitigt werden müsste.
Reinigung von Mobiliar
Weniger Mühe als mit der Fußbodenreinigung hat man bei der Reinigung von Mobiliar, weil die dafür konzipierten Düsen nützliche Dienste leisten. Obwohl keine Polsterreinigungsdüse im Lieferumfang enthalten ist, bedarf man normalerweise höchstens 2–3 Hübe, um Verschmutzungen wie Sand- und Staubkörner von Sofakissen & Co. aufzusaugen. Tierhaare stellen ebenso wenig ein ernstes Problem dar: Die Mini-Turbodüse beseitigt sie zuverlässig, wobei es auch hierfür in der Regel nur 2–3 Saugbewegungen braucht; selbst wenn die Tierhaare tief ins Polster oder in die Fasern eines Teppichs gepresst wurden, nimmt die Düse sie vollständig auf.
Technische Daten
| Hersteller Modell |
AEG AP72UB21ES |
Tineco Pure ONE Station 5 Plus |
Shark Detect Clean & Empty IW3613EUT |
|---|---|---|---|
| Größe, Gewicht & Co. | |||
| Größe des Modells (Hmax × Bmax × Tmax) |
107,5 × 25,0 × 28,6 cm | 114,3 × 26,0 × 36,1 cm | 109,0 × 26,4 × 35,0 cm |
| Gewicht des Modells (mmax) |
2,5 kg | 3,0 kg | 2,9 kg |
| Maße des Stromkabels (Lmax) |
1,5 m | 1,5 m | 1,2 m |
| Volumen des Staubbehälters (Vmax) |
300 ml | 450 ml | 700 ml |
| Volumen des Staubbehälters bzw. -beutels in der Station (Vmax) |
3.500 ml | 2.500 ml | 2.000 ml |
| Typ des Filters | HEPA-Filter | HEPA-Filter | HEPA-Filter |
| Waschbarkeit des Filters | ja | ja | ja |
| Zubehör | Filter als Ersatz; Filterreinigungsschlauch; Fugendüse; Fußbodendüse; Ladestation; Mini-Turbodüse; Möbelpinsel; Polsterdüse m. Möbelpinsel; Staubbeutel als Ersatz |
Fußbodendüse; Mini-Turbodüse; Ladestation |
Fugendüse m. Möbelpinsel; Fußbodendüse; Geruchskartusche als Ersatz; Ladestation; Mini-Turbodüse |
| Funktionen | |||
| Modusspektrum | 4 (1; 2; 3; Auto) |
3 (Auto; Eco; Max) |
3 (Boost; Detect; Eco) |
| Weitere Funktionen | längenverstellbares Saugrohr | Bodendüse an Partikelgröße anpassbar |
Detect-Technologie |
| Akkumulator | |||
| Typ des Akkus | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen | Lithium-Ionen |
| Technik des Akkus (U & Q) |
21,6 V & 2.500 mAh | 25,2 V & 2.500 mAh | 18,0 V & 3.750 mAh |
| Ladestation | ja (freistehend mit Absaugfunktion) |
ja (freistehend mit Absaugfunktion) |
ja (freistehend mit Absaugfunktion) |
| Arbeitszeit (Tmax, lt. Hersteller mit niedrigster Saugleistung und Fußbodendüse) |
40 min | 40 min | 60 min |
| Arbeitszeit (Tmax, ermittelt mit niedrigster Saugleistung und Fußbodendüse über Hartboden) |
42 min | 47 min | 51 min |
| Ladezeit (Tmax, lt. Hersteller) |
270 min | 300 min | 300 min |
| Ladezeit (TØ, ermittelt) |
232 min | 147 min | 297 min |
| Strom & Schall | |||
| Stromverbrauch während des Ladevorgangs (PØ bzw. Pmax, ermittelt) |
18,2 bzw. 20,3 W | 29,9 bzw. 32,2 W | 18,8 bzw. 20,7 W |
| Schallausstoß (LP max, lt. Hersteller) |
80 dB | 83 dB | 82 dB |
| Schallausstoß (LP max aus d: 1,0 m, ermittelt mit niedrigster bzw. höchster Saugleistung und Fußbodendüse über Hartboden) |
69,4 bzw. 77,6 dB | 74,3 bzw. 76,0 dB | 71,8 bzw. 80,2 dB |
Bewertung
| Hersteller Modell |
% | AEG AP72UB21ES |
Tineco Pure ONE Station 5 Plus |
Shark Detect Clean & Empty IW3613EUT |
|---|---|---|---|---|
| Leistung | 50 | 94,4 | 93,5 | 82,2 |
| Hartböden | 60 | 97,1 | 94,8 | 80,6 |
| Teppichböden | 20 | 94,4 | 95,6 | 77,0 |
| Volumen | 15 | 83,0 | 86,8 | 93,0 |
| Mobiliar Couches, Sessel usw. |
5 | 96,0 | 90,0 | 90,0 |
| Betrieb | 20 | 83,5 | 86,8 | 83,2 |
| Arbeitszeit | 50 | 78,6 | 80,9 | 82,6 |
| Ladezeit | 30 | 86,4 | 94,2 | 79,7 |
| Schallausstoß | 20 | 91,6 | 90,3 | 89,7 |
| Ausstattung | 15 | 92,6 | 76,2 | 87,2 |
| Funktionsspektrum | 80 | 92,0 | 72,0 | 86,0 |
| Material- & Materialverarbeitungsqualität | 20 | 95,0 | 93,0 | 92,0 |
| Handhabung | 15 | 92,2 | 92,3 | 91,3 |
| Flexibilität | 45 | 91,0 | 93,0 | 92,0 |
| Bedienung | 35 | 93,0 | 91,0 | 88,0 |
| Reinigung | 15 | 95,0 | 96,0 | 96,0 |
| Bedienungsanleitung | 5 | 88,5 | 84,0 | 94,5 |
| Bonus | 0,5 (Ladestation); 0,4 (weiteres Zubehör) |
0,2 (Bodendüse an Partikelgröße anpassbar); 0,5 (Ladestation) |
0,2 (Anti-Geruchs-Technologie); 1,0 (Detect-Technologie); 0,5 (Ladestation) |
|
| Malus | – | – | – | |
| UVP des Herstellers | 599,95 € | 449,00 € | 599,00 € | |
| Durchschnittlicher Marktpreis Stand v. 13.02.2026 |
552,41 € | 384,50 € | 497,49 € | |
| Preis-Leistungsindex | 5,97 | 4,27 | 5,77 | |
| Gesamtbewertung | 92,5 % („sehr gut“) |
90,1 % („gut“) |
86,2 % („gut“) |
|
Wie haben wir geprüft?
Leistung | 50 %
Während des Tests wurden verschiedene Fußbodenareale mit immer identischen Grammzahlen von Grob- und Feinpartikeln (scil. Getreide-Flocken, Reis, Kristallzucker und Feinsand) vorbereitet und anschließend mit den Modellen plus normaler Fußbodendüse bearbeitet. Das Gewicht des Staubbehälters wurde vor und nach den einzelnen Tests ermittelt, um so zu erheben, wie viele der Grob- und Feinpartikel das jeweilige Modell wirklich einzuziehen vermocht hat. Die Testerinnen & Tester inspizierten außerdem die Fußbodenareale und kontrollierten, ob vornehmlich Grob- oder Feinpartikel ins Modell wanderten. Des Weiteren wurde geprüft, wie sich verschiedene Typen von Mobiliar mit den Modellen säubern lassen. Schließlich haben die Testerinnen & Tester auch ermittelt, wie man Grob- und Feinpartikel an Fußbodenabschlüssen, bspw. also neben Fußleisten, mit den Modellen einziehen kann, ob die Fußbodendüse sie also nicht nur von vorne, sondern auch seitlich anzuziehen weiß.
Betrieb | 20 %
Die Testerinnen & Tester haben auch erhoben, wie es sich mit den Schallemissionen der Modelle verhält: Hierzu haben sie die Modelle mit verbundener Fußbodendüse in einer von innen mit schallabsorbierendem Melaminharzschaum versehenen Schallmesskammer positioniert, das eine Mal den saugschwächsten und das andere Mal den saugstärksten Modus aktiviert und aus einem Abstand von einem Meter den hier zu vernehmenden Schallausstoß ermittelt (LP ∅ und LP max). Die Fußbodendüsen der Modelle standen währenddessen über einem einheitlich-ebenen Fußboden aus Polyvinylchlorid. Des Weiteren maßen die Testerinnen & Tester auch die Ausdauer der Akkus, wieder einmal mit verbundener Fußbodendüse im saugschwächsten und im saugstärksten Modus (Tmax). Schließlich haben sie auch noch erhoben, wie viel Zeit die Akkus im Anschluss brauchen, um sich bei normalem Anschluss ans Stromnetzwerk wieder vollzuladen (Tmax).
Ausstattung | 15 %
Hier sahen sich die Testerinnen & Tester das von Werk aus enthaltene Zubehörensemble (Düsen usw.) an: Das Zubehör wurde zuvörderst rein quantitativ und anschließend, nachdem es in der Testpraxis verschiedentlich verwendet worden ist, auch qualitativ beurteilt. Währenddessen wurde ermittelt, ob und in welchem Maße sich das Funktionsspektrum der Modelle durch die jeweils gegebenen Zubehörelemente erweitern lässt. Die Testerinnen & Tester haben auch alle im Test vertretenen Modelle von außen und von innen inspiziert und erhoben, welche Materialien seitens des Herstellers verwendet worden sind, in welcher Art und Weise diese Materialien verarbeitet worden sind und wie sie den im Haushalt zu erwartenden Strapazen (Stößen usw.) standzuhalten wissen.
Handhabung | 15 %
Wie sich die Modelle handhaben lassen, wurde von 10 verschiedenen Testerinnen & Testern aus mehreren Alters- (18–60+), Größen- (Hmin – Hmax: 1,60–2,00 m) und Gewichtsspannen (mmin–mmax: 60–120 kg) ermittelt: Sie haben die Modelle während des Tests über mehr als 1.000 m² Fläche pro Testerin & Tester manövriert und währenddessen erhoben, wie sie sich über Fußböden aus verschiedenen Materialien lenken lassen, wie leicht oder schwer man den aktuellen Winkel der Fußbodendüse verändern kann und wie sich Fußbodenareale an anspruchsvolleren Stellen, bspw. inmitten von Mobiliar, abdecken lassen. Ferner spielten hier auch noch die Art, die Maße und die Position der Tasten ein, mit denen man die Modelle an- und wieder ausschaltet, einzelne Modi wählt usw. Wie man das Staubbehältnis herausnehmen, ausleeren und wieder hineinsetzen kann, wurde außerdem bewertet. Des Weiteren nahmen sich die Testerinnen & Tester der von Werk aus enthaltenen Dokumentation der Modelle an: Sie benoteten, ob die Dokumentation wirklich alle wesentlichen Themen rund ums jeweilige Modell in leicht verständlicher Art und Weise abhandelt und ob sie vornehmlich mit Texten und/oder mit Graphiken arbeitet. Schließlich wurde auch noch beurteilt, wie man die Modelle selbst säubern kann, wie es sich also bspw. mit ihrem Filter verhält.
Getestete Produkte
- AEG AP72UB21ES
- Tineco Pure ONE Station 5 Plus
- Shark Detect Clean & Empty IW3613EUT







