Strahlenbelastung beim telefonieren reduzieren

09. April 2012

Viel wurde bereits diskutiert über die möglicherweise gesundheitsgefährdende Strahlung mobiler Geräte wie Handys. Ob und welche Risiken bestehen ist zwar bislang nicht abschließend geklärt, jedoch räumt die Weltgesundheitsorganisation ein, dass die Strahlung „möglicherweise krebserregend“ sein könnte. Die Verbraucherzentralen raten zur Vorsicht und betonen den Forschungsbedarf in diesem Bereich.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann mithilfe einiger einfacher Tipps die Strahlenbelastung deutlich reduzieren. So sollte z.B. immer wenn möglich auf das Festnetz-Telefon ausgewichen werden, das nicht nur weniger Strahlung abgibt, sondern meist auch noch günstiger ist als das mobile Telefonieren. Wer zum Handy greifen muss ,ist gut damit beraten, das Gerät erst ans Ohr führen, wenn die Verbindung aufgebaut ist. Die Strahlung ist während des Verbindungsaufbaus besonders intensiv. Dauert das Gespräch länger, empfiehlt es sich zudem, das Ohr regelmäßig zu wechseln, um einseitige Belastung zu verhindern. Hilfreich kann ein Headset sein – bereits im Abstand von wenigen Zentimetern ist die elektromagnetische Strahlung deutlich niedriger. Vermieden werden sollten hingegen Telefonate im Auto, im Zug oder auch im Keller, da dort die Strahlen reflektiert und somit verstärkt werden. Im Freien hingegen ist die Strahlung meist deutlich niedriger. Vorsicht auch bei Kindern: da Kinder in der Regel noch empfindlicher auf Umwelteinflüsse reagierten, empfiehlt die Verbraucherzentrale, dass Kinder unter neun Jahren besser ganz auf die Nutzung von Mobiltelefonen verzichten sollten.

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