Essverhalten in Wohnküchen

13. September 2016

In einer gemütlichen Umgebung isst es sich viel besser. Die Wissenschaftlerin Kim Rollins untersuchte das Essverhalten in verschiedenen Raumsituationen. Wohnküchen verführen offenbar dazu, mehr zu essen.

Räumliche Nähe verführt

Die Nähe zur Küche und das ständige vor Augen haben der Lebensmittel führt, laut einer Studie der Wissenschaftlerin Kim Rollins von der University of Notre Dame, offenbar zu einem erhöhtem Konsum und könnte das Zunehmen fördern. Die räumliche Nähe zur Küche solle zu einer Kettenreaktion führen, in der viel öfter aufgestanden, zu Lebensmittel gegriffen und somit einfach mehr gegessen werde. In der Studie untersuchte die Wissenschaftlerin das Essverhalten von Studenten in unterschiedlichen räumlichen Situationen. Demnach sollen Menschen, die der Küche räumlich sehr nahe sind, 170 Kalorien mehr zu sich nehmen als diejenigen, die in abgetrennten Räumen speisen.

Öffentliche Einrichtungen ebenso gefragt

Die Ergebnisse der Studie könnten eine wichtige Erkenntnis für Designer und Konsumenten sein. Demnach könnten auch öffentliche Einrichtungen, wie Kantinen oder Restaurants helfen, eine räumliche Trennung einzurichten, in der Menschen nicht unnötig verführt würden. So ist die unmittelbare Nähe zum Buffet ein weiterer Anreiz den Teller erneut zu füllen. Essen im Sichtfeld sei eine sehr große Verlockung. Rollins empfiehlt daher immer getrennte Räume, also Esszimmer und Küche anzulegen.

Quelle: pressetext
Bildquelle: shadowfirearts/pixabay

/www/htdocs/w00bc79c/domains/2018_etm-testmagazin-de