„Und was ist mit Tee?“

1. April 2022

Spinat-Schnittlauch, Rote Beete-Kohl und Käsekuchen – klingt nach einem deftigen Drei-Gänge-Menü? Oder aber nach Teesorten. Findest du nicht? Die gibt es aber!

Dass wir uns bei Tchibo mit Kaffee auskennen – das ist klar. Aber daneben haben wir auch den Tee auf dem Zettel. Denn er ist wie auch der Kaffee ein sehr vielseitiges Getränk und kommt in allen möglichen Farben, Formen und eben auch in den skurrilsten Geschmackssorten daher. Wem Kaffee also zu schwarz ist, der kann das zumindest nicht vom Tee behaupten. Und wem Kaffee nicht mundet, der findet mit Sicherheit eine leckere Alterna-TEA-ve.

Zugegebenermaßen: Tchibo ist vor allem für seinen Kaffee und nicht für seinen Tee bekannt. Doch diesen verkauft Tchibo bereits seit über 15 Jahren. Und mit knalligen Farben und dazu passenden exotischen Tieren auf der Verpackung feierte der Tee von Tchibo im letzten Jahr ein auffälliges Come-Back. Denn „es wird wieder poppiger“ findet auch unser Moderator Ralf in der aktuellen „Kaffee-Wissen to go“ Folge und dazu noch TEArisch lecker.

Im Podcast spreche ich daher mit Sommelier Benjamin Widegreen und Ralf Podszus darüber, was sie mit Tee verbinden. Geschmacksträger für Kindheitserinnerungen oder Rückblicke auf heftige Erkältungen ist Tee allemal. Außerdem verrät Benjamin, worauf man bei der Qualität des Tees achten sollte, und eins kann ich schon mal vorwegnehmen: in der Hinsicht sind sich Tee und Kaffee ziemlich ähnlich.

Nachhaltigkeit bei der Verpackung spielt hier, wie beim Kaffee, natürlich auch eine Rolle. Wie sollte Tee am besten verpackt sein und was spricht überhaupt für oder gegen eine Verpackung? Das alles ist TEEma der neuen Folge „Kaffee-Wissen to go“ im 5 Tassen täglich Podcast. Also: Tee aufgießen und gleich reinhören:

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Und gemeinsam mit meiner Kollegin Leonie könnt ihr noch etwas tiefer in die MaTEErie eintauchen:

„Dass Tee ein allseits beliebtes Getränk ist, haben wir ja bereits erwähnt. Aber jetzt mal Schwarztee in weißer Keramiktasse –  wie viel wird denn nun wirklich getrunken? Ein Blick in unseren Kaffeereport aus dem letzten Jahr verrät uns: Im Schnitt trinken Deutsche rund 80 Liter Tee im Jahr. Klingt irgendwie wenig –  und das ist es auch, wenn man die Zahlen mit dem Kaffeekonsum vergleicht. Der ist mit rund 165 Litern pro Kopf nämlich etwa doppelt so hoch.

Fun Fact: Damit liegt der Tee in seiner getrunkenen Menge sogar hinter Bier und Milch! Irgendwie verrückt, wie ich finde. Geschmacklich einigt sich die Bevölkerung dabei auf Kräuter- und Früchtetees als Liebling, diese werden etwa doppelt so viel getrunken wie Schwarztee.

Jetzt aber mal Fakten beiseite und rein ins Vergnügen. Hier bekommst du nämlich eine ganz exklusive Teeverkostung mit anschließender persönlicher Bewertung von mir. Um eine Sache jedoch vorweg zu nehmen: Ich bin anscheinend ziemlich durchschnittlich, wenn ich mir meinen Getränkekonsum so anschaue. Denn auch ich trinke wie die meisten Deutschen am allerliebsten Kaffee. Wenn ich allerdings etwas Abwechslung haben möchte, greife ich auch sehr gerne zu Alternativen – und dabei eben am liebsten zu Früchtetee. Daher bin ich eventuell etwas voreingenommen, was die Verkostung angeht…

Um die Suche nach meinem ganz persönlichen Favorit also ein wenig eingrenzen zu können, beschränke ich mich bei meiner Verkostung auf die Sorten, bei denen ich mir direkt sicher bin, dass sie meinen Geschmack treffen: Fruit Infusion Forest Berries, Green Tea Sencha und Fruit Infusion Turmeric-Organge.

Schön farbenfroh sind sie alle drei, aber welcher schmeckt mir denn jetzt am besten?

Die Waldfrucht-Sorte überrascht mich sehr mit ihrem intensiven Geschmack – was ich sehr liebe- und bei dem mein erster Gedanke war: mhh, der schmeckt sicherlich auch super als Eistee! So weit, so fruit. Weiter geht es also mit dem Grüntee. In seiner Farbe nicht so intensiv – für Grüntee aber üblich – merke ich schnell, dass ich ihn zu lange habe ziehen lassen. Der ist leider etwas zu bitter geraten. Davon abgesehen aber auch nicht so geschmacksintensiv, wie der Früchtetee und daher vielleicht für jene, die etwas zwischen Früchte- und Kräutertee suchen. Und der Orange-Kurkuma-Tee? Unglaublich lecker! Die Kombination aus der süßen Frucht und dem Gewürz bringt tatsächlich einen lieblichen und wie ich finde sehr besonderen Geschmack hervor, der mir ausgesprochen mundet. Mein Favorit also! Und mein Fazit: Früchtetee muss nicht immer dunkelrot sein, aus Orange kann man nicht nur Saft machen und ab und zu lohnt es sich auch neue Sorten auszuprobieren!“

 

Wasserkocher im Test

Wer in den Genuss von erlesenem Tee kommen und sicherstellen will, dass er die sublimen Aromen des Teeblatts nicht durch viel zu heißes Wasser ruiniert, der braucht einen smarten Wasserkocher, dem man von vornherein vorschreiben kann, welche Temperatur das Wasser schließlich erreichen soll (i. e. 70, 80, 90 °C usw.). Mittlerweile sind auch schon sehr viele Modelle vorhanden, die dank der in ihr vorhandenen Technik außerordentlich präzise arbeiten, was bspw. bei Grünem Tee und Weißem Tee von nur schwerlich überschätzbarem Wert ist. Wer sich innerhalb der Massen an aktuell erhältlichen Wasserkochern orientieren und wissen will, ob der Erwerb eines hochpreisigen Modells wirklich vonnöten ist, sollte unseren aktuellen Wasserkocher-Test lesen: Hier hatten wir 21 Wasserkocher im Test – solche mit und solche ohne voreinstellbare Temperatur.

 

Quelle: Tchibo

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