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Kaffee richtig zubereiten

Rund um die Kaffee-Bohne ...

Kaffe aus Kaffee-Bohnen

Diese eigentlich so unscheinbare Bohne birgt einen solch unvergleichlichen Geschmack in sich, dass viele Leute nicht auf ihren Kaffee verzichten möchten. Obwohl Kaffee überall auf der Welt gleichermaßen beliebt ist, sind viele Dinge über die schmackhaften Bohnen noch wenig bekannt. Dabei ist beim Kaffeekochen eine ganze Menge zu beachten. Wie Ihr Kaffee statt zu fader Plörre zum köstlichen Genuss wird, hat das ETM TESTMAGAZIN für Sie herausgefunden.

Das Kaffee-Aroma

Kaffee hat sein ganz eigenes Aroma. Und gerade dieses ist so wichtig für den Geschmack. Wird Kaffee falsch gelagert, kann er schnell sein Aroma verlieren. Daher achten Sie darauf, dass der angebrochene Kaffee stets luftdicht verpackt ist. Ideal sind Kaffeebohnen, da diese langsamer Aromen verlieren als das bereits gemahlene Pulver. Zudem werden die Bohnen ja nur bei Bedarf gemahlen und kurze Zeit später sofort gebrüht. Dennoch lässt sich auch Kaffeepulver über einen längeren Zeitraum lagern. Am besten lässt man es in der Verkaufsverpackung und lagert diese in einem luftdichten Gefäß im Kühlschrank. Wird das Kaffeepulver umgefüllt, kann es bereits Aromen verlieren.

Auch die Hygiene spielt beim Kaffeegeschmack eine Rolle. Wird die Kaffeemaschine nicht regelmäßig gereinigt und gewartet, können die entstandenen Ablagerungen sich negativ auf den Kaffee auswirken. Daher ist es wichtig, den Dauerfilter und die Kaffeekanne gründlich zu spülen. Generell sollte die Maschine auch in regelmäßigen Abständen entkalkt werden. Der Kalk sorgt nicht nur für längere Brühzeiten, sondern schadet sowohl der Maschine als auch dem Kaffeegeschmack.

Die Kaffee-Röstung


Durch die Röstung entwickeln die Kaffeebohnen ihren Geschmack, der von der Bohnensorte und der Röstdauer beeinflusst wird. Idealerweise werden die Bohnen bis zu 25 Minuten bei etwa 220°C geröstet. Das Wasser in den Bohnen entweicht, wenn die Bohnen aufplatzen. Dieses Knacken wird „First Crack“ genannt. Wird der Röstprozess kurz danach bkaffee-bohneneendet, handelt es sich um eine helle Röstung, die zwar leicht säuerlich, dafür aber auch milder ist.  Einige Minuten danach wird die mittlere Röstung erreicht, die eine angenehme Bitterkeit aufweist. Später treten aus den Bohnen Öle aus. Diese dunkle Röstung ist besonders kräftig und eher bitter.

Nachzulesen im Kaffeeröster-Test aus der Ausgabe 08/2010

Die Mkaffee-mühleahlung

Besonders Kegelmahlwerke sind gut geeignet, um Kaffeebohnen zu mahlen. Diese arbeiten bei 400 bis 800 Umdrehungen in der Minute, wodurch das Mahlgut während der Mahlung nicht übermäßig erhitzt. Je feiner der Mahlgrad ist, desto länger ist die Kontaktzeit des Wassers mit dem Kaffee. Dadurch wird der Kaffee kräftiger im Geschmack, da das Wasser mehr Aromen aufgenommen hat. Wird der Mahlgrad grob eingestellt, ist die Kontaktzeit des Wassers mit dem Kaffee kürzer, da das Wasser auf weniger Widerstände trifft. Der Kaffee wird dadurch milder und hat weniger Aromen aufgenommen. Ideal sind 50 bis 60 g Kaffeepulver für einen Liter Wasser, um guten Filterkaffee zuzubereiten.

Nachzulesen im Kaffeemühlen-Test aus der Ausgabe 09/2010.

Milch / Milckaffee-milchaufschäumerhaufschäumer

Zahlreiche Kaffeespezialitäten werden mit Milch und sämigem Milchschaum zubereitet. Idealerweise kommt die Milch nicht direkt aus dem Kühlschrank, dann gelingt perfekter Milchschaum, der aus winzigen Bläschen besteht. Denn ist die Milch unter Raumtemperatur, kann sie länger aufgeschäumt werden, wodurch das Ergebnis besser ausfällt. Je höher der Fettgehalt der Milch ist, desto cremiger wird auch der Milchschaum. Milchschaum kann entweder mit Wasserdampf durch eine Dampflanze (meist an Espressomaschinen oder Vollautomaten) in einem Milchkännchen oder durch Verwirbelungen mit einem Stabmilchaufschäumer oder einem Kannenmilchaufschäumer hergestellt werden.  Milchschaum kann aber nicht nur eine Kaffeespezialität abrunden,  sondern auch ein Augenschmaus sein. Es gibt zahlreiche Muster, die mit Milchschaum bei der sogenannten „Latte Art“ im Kaffee gemalt werden können. Mit etwas Übung gelingen die Motive auch Nicht-Baristi. Und zur Not kann die Milchschaumhaube mit etwas Kakaopulver bestäubt werden. Zwar ist dies bei einigen Kaffeeliebhabern verpönt, aber es sieht dennoch nett aus.

Nachzulesen im Milchaufschäumer-Test aus der Ausgabe 08/2010.