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Einbrecher nutzen Facebook
Ausgespäht via Facebook, Twitter & Co
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13.02.2012
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Zu kuriosen Ergebnissen kam eine britische Umfrage unter 50 verurteilten Einbrechern. Demnach nutzen Kriminelle verstärkt soziale Netzwerke und Dienste wie Twitter und Facebook, um ihre späteren Opfer auszuspähen. Fast 80% der Befragten gaben an, Facebook, Twitter oder Google Street View zur Vorbereitung ihrer Raubzüge zu nutzen. Denn viele Nutzer sind im Umgang mit den Webdiensten zu unvorsichtig, hinterlassen Name, Adresse, Fotos, und teilen mitunter sogar genau mit, wann sie an welchem Ort sind. Diebe erfahren so nicht nur, wo es sich lohnen könnte zuzuschlagen, sondern wissen auch genau, wann die „Luft rein“ ist.
Um sich keine ungebetenen Gäste ins Haus zu holen, werden folgende Verhaltensregeln für soziale Netzwerke empfohlen: Nehmen Sie Freundschaftsanfragen nur an, wenn Sie die Person kennen und ihr vertrauen. Sind Sie unsicher, ob es sich um die vermutete Person handelt, fragen Sie zunächst nach, z.B. via persönlicher Nachricht. Zudem sollten Sie genau auf Ihre Privatsphäre-Einstellungen achten, so dass nur Ihre Freunde Einblick in Ihre persönlichen Daten haben. Zu guter Letzt sollten Sie keinesfalls Fotos ihrer Wohnung öffentlich zugänglich machen – besonders auf Fotos von Wertgegenständen oder kostbarer Einrichtung sollte verzichtet werden.


