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Fingierte E-Mails kursieren

Achtung: Betrugsversuch

Merken: Zu den Favoriten hinzufügen 18.03.2011

Derweilen werden reichlich E-Mails an arglose Verbraucher(innen) verschickt, in denen sich Betrüger lügnerisch als Mitarbeiter(innen) des Bezahlsystems PayPal (http://www.PayPal.de) ausgeben.

In den hier in Rede stehenden E-Mails wird vorgetäuscht, dass es zu Problemen bezüglich dem PayPal-Konto des jeweiligen E-Mail-Kontoinhabers gekommen sei. Um die vermeintlich missliche Situation alsbaldig lösen zu können, erbeten die Urheber der dubiosen E-Mail sodann die einschlägigen Daten des PayPal-Mitgliedskontos und nennen weiters eine spezielle Bearbeitungsnummer. Gleichsam um Panik zu schüren, wird überdies behauptet, dass sich das jeweilige Mitgliedskonto bis zum Erhalt der nämlichen Daten nicht mehr in vollem Maße verwenden lasse. Die Adressatin bzw. der Adressat wird abschließend gebeten, einen gewissen Weblink anzuklicken, um über diesen, die zum in Frage stehenden PayPal-Mitgliedskonto zählenden persönlichen Daten übermittelnd, die Funktionalität desselben binnen 15 Tagen wieder vollständig herstellen zu können.

ACHTUNG: „Phishing“-Gefahr!
Hier versuchen Betrüger lediglich – zumal in außerordentlich roher Art und Weise – an die persönlichen Daten ihres PayPal-Mitgliedskontos zu gelangen, um diese dann zu missbrauchen. Allein die verwendete E-Mail-Adresse (scil. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) sowie die Anrede (Sehr geehrter PayPal, …) sind klare Hinweise, dass die jeweilige E-Mail in realiter ganz gewiss nicht von PayPal stammt. Die richtige E-Mail-Adresse von PayPal lautet z.B. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Außerdem werden PayPal-Kund(inn)en regelmäßig mit dem registrierten Namen angesprochen. Ferner können Sie auch die Authentizität des Weblinks überprüfen, indem Sie mit der Maus über jenen gehen, ohne ihn anzuklicken. Unten links im Fenster ihres Webbrowsers bzw. E-Mail-Clients sollte indes die tatsächliche Webadresse erscheinen, die mit dem Weblink verbunden ist. Sollte sie nicht mit dem Weblink in der E-Mail übereinstimmen, ist dies ein klarer Hinweis für einen Betrugsversuch; auch das PayPal-Emblem am Fuß der E-Mail ist nicht notwendig als Garant der Authentizität zu verstehen. Kurz und knapp resümierend: Folgen Sie nicht dem Weblink und geben Sie erst recht keine ihrer persönlichen PayPal-Daten an!